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Samstag, 18. November 2017

Bildredakteur/in | OSTKREUZSCHULE, Berlin - Einjähriges Zertifikatsstudium zur/zum Bildredakteur/in

Wie kommt man eigentlich in diesen wundervollen Beruf, bei dem man täglich die aktuellsten und tollsten Bilder auswählt, mit Fotografen und Autoren zusammenarbeitet und das Gesicht eines Mediums prägt? Zum Beispiel, indem man an die Ostkreuzschule für Fotografie in Berlin geht, eine der wenigen Institutionen, die Bildredakteure ausbildet.

Ehemalige Absolventen arbeiten in Redaktionen und Agenturen wie Dummy, Fluter, Fluter Online, GEO, GEO kompakt, Laif, C3. Wer sich bis zum 26. November bewirbt, ist vielleicht dabei, wenn im März der neue Jahrgang startet.

Ausbildungsinhalte:

* diskutieren über aktuelle Tendenzen im Fotojournalismus
* lernen, wie man Bildrecherchen durchführt und Geschichten editiert
* erstellen und beurteilen von Portfolios und Proposals
* die internationale Agentur- und Fotografenszene kennenlernen
* Redaktionen, Agenturen, Galerien und Verlage besuchen
* alles über Bild- Persönlichkeits- und Urheberrechte erfahren
* arbeiten mit den Fotostudenten der Ostkreuzschule
* ein Fotobuch machen in Zusammenarbeit mit dem ICP in New York
* bloggen über Aktuelles rund um Fotografie und die Ostkreuzschule

Der Unterricht findet einmal im Monat in einem Block von sechs Tagen statt. Nadja Masri und zahlreiche Gastdozenten vermitteln alle Kompetenzen, die einen guten Bildredakteur ausmachen und stellen die Akteure der Szene vor.

Infos zur Anmeldung: www.ostkreuzschule.de/

an der Ostkreuzschule
Bewerbung noch bis 26. November 2017

OSTKREUZSCHULE

Behaimstr. 32/34, 19036 Berlin
T +49 (0)30-92794414
post@ostkreuzschule.de
www.ostkreuzschule.de

Mittwoch, 15. November 2017

ROG lädt ein: “City of Ghosts” – Vorpremiere und Diskussion am 23.11.

Gemeinsam mit der Berlin Film Society und Berliner Union Film präsentiert Reporter ohne Grenzen eine Vorpremiere von „City of Ghosts“, einem international ausgezeichneten Dokumentarfilm über die syrische Bürgerjournalistengruppe Raqqa is Being Slaughtered Silently. Im Anschluss an das Screening diskutieren Vertreter von Reporter ohne Grenzen und Raqqa is Being Slaughtered Silently über die aktuelle Lage der Medienfreiheit in Syrien und die Perspektiven nach der Vertreibung der Dschihadistenmiliz „Islamischer Staat“ aus ihrer ehemaligen Hochburg Rakka.

Der Film wird in der englischen Originalfassung gezeigt

am 23. November 2017
um 20 Uhr
in den Berliner Union Filmstudios,
Oberlandstr. 26-35, 12099 Berlin.

Eintritt: €10 / €8
Online-Kartenbestellung: www.eventbrite.de/e/city-of-ghosts-film-premiere-panel-discussion-qa-tickets-39215262907


On 23 November, the Berlin Film Society, Reporters Without Borders Germany and Berliner Union Film present a preview screening of the documentary City of Ghosts by Matthew Heineman. The screening will take place in one of the Berliner Union Film studios. Following the screening, a panel discussion including representatives of Reporters Without Borders and Raqqa is Being Slaughtered Silently will shed light on the current situation of media freedom in Syria and its perspectives after the end of IS rule over Raqqa.

Oscar-nominated filmmaker Matthew Heineman follows up Cartel Land with another real-life international thriller. With deeply personal access, City of Ghosts is the story of a brave group of Syrian citizen journalists risking their lives to stand up against the Islamic State in Raqqa.

About City of Ghosts:
A real-life international thriller, City of Ghosts exposes a new type of warfare: a battle over ideas, a fight for hearts and minds, a conflict over clicks and views. Captivating in its immediacy, it follows the journey of “Raqqa is Being Slaughtered Silently”—a handful of anonymous activists who banded together after their homeland was taken over by ISIS in 2014. With astonishing, deeply personal access, this is the story of a brave group of citizen journalists as they face the realities of life undercover, on the run, and in exile, risking their lives to stand up against one of the greatest evils in the world today.

When the situation for Raqqa is Being Slaughtered Silently became more and more dangerous, Reporters Without Borders helped the group’s activists rent a safe house in Istanbul, lobbied German authorities to grant them a legal status on short notice and supported the group after their arrival in Germany.

About Raqqa is Being Slaughtered Silently:
Raqqa is Being Slaughtered Silently is a campaign launched by a group of non-violent activists in Raqqa. They aim to expose the atrocities committed by The regime of Bashar Al-Assad and terrorist extremist group ISIS toward the civilian population. “We shed light on the overlooking of these atrocities by all parties. We are a nonpartisan and independent news page. We are not tied to any political or military group. We convey the truth objectively.”

About the Berlin Film Society:
Berlin Film Society is an independent, non-profit organisation which prides itself on showcasing independent and auteur cinema, as well as championing innovative filmmaking talent.

About Berliner Union Film:
Overlooking Berlin’s famous Tempelhof airport, the Berliner Union Film campus is an iconic production site with a rich history. The campus buildings were originally built in 1912 and for the past 100 years have played a role in creating movie and television productions.


Offizieller Trailer zum Film: https://youtu.be/jBeqGcMaC-A
Facebook-Event: www.facebook.com/events/1849419562034905/
Mehr zur Lage der Medienfreiheit in Syrien: www.reporter-ohne-grenzen.de/syrien

(Diese Einladung auf der ROG-Webseite: http://ogy.de/bw2b)

photokina 2018: photokina und DIGILITY: Aufbruch in neue Dimensionen

#photokina

photokina und DIGILITY: Aufbruch in neue Dimensionen

Digital Reality eröffnet neue Chancen für die Imagingbranche

Ab 2018 wird die DIGILITY, B2B-Konferenz und Expo für Technologien und Services zu Virtual-, Augmented und Mixed Reality, 3D-Imaging und Artificial Intelligence, als eigenständiges Event parallel zur photokina stattfinden. Nach ihrer erfolgreichen Premiere 2016 hat die DIGILITY 2017 mit 65 Ausstellern und über 1.400 Besuchern deutliches Wachstum gezeigt. Die DIGILITY ist auf dem besten Weg, zum europäischen Hotspot der Digital Reality-Szene zu werden. Für die Besucher der photokina eröffnet sich durch die Nähe zur DIGILITY eine neue Dimension des Imaging mit beeindruckender Angebotstiefe und -breite.

„Mit der photokina und der DIGILITY bietet Köln zukünftig einmal jährlich eine hervorragende Business- und Kommunikationsplattform zu Imagingtechnologien in allen Facetten“, so Christoph Werner, Leiter des Bereichs Digital, Entertainment und Mobility bei der Koelnmesse. „Digital Realities sind ein maßgeblicher Technologie- aber auch Contentbaustein für die Zukunft des Imaging. Auf der DIGILITY finden alle Interessierten die entsprechende Expertise und die richtigen Partner.“

Für weite Teile des aufstrebenden Wirtschaftszweigs Digital Reality sind wiederum die auf der photokina präsentierten Imagingtechnologien unverzichtbar. Ob Augmented Reality Start-up oder Entertainment-Konzern mit Virtual Reality Content: Lösungen und Produkte der auf der photokina präsenten Weltmarktführer im Imaging sind ein wichtiger Bestandteil der Wertschöpfungskette vieler Digital Reality Anwendungen.

Digital Reality im Fokus
Als eigenständige Veranstaltung konzentriert sich die DIGILITY auch weiterhin auf den Bereich „Digital Reality“ und wird ihr Angebot hier noch ausbauen. Software, Hardware und Services aus den Bereichen Virtual, Mixed und Augmented Reality, 3D, Computer-Generated Imaging, 360° Imaging sowie künstliche Intelligenz stehen im Fokus von Konferenzprogramm und Ausstellung.

Die DIGILITY findet 2018 vom 26. bis 27. September in der Halle 5.1 der Koelnmesse statt. In den Tickets für die DIGILITY ist der Besuch der photokina bereits enthalten. Kurzentschlossene Besucher der photokina können noch vor Ort ein DIGILITY-Ticket lösen.

photokina bei Facebook:
https://www.facebook.com/photokina

Koelnmesse GmbH
Messeplatz 1
50679 Köln
Deutschland

www.koelnmesse.de

Spanien soll Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2021 werden - Kulturelle Entwicklungen und Strömungen der letzten Jahrzehnte im Fokus

Die Frankfurter Buchmesse und das spanische Ministerium für Bildung, Kultur und Sport haben – im Beisein des spanischen Verlegerverbandes – eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet, um den Auftritt Spaniens als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse (20.-24. Oktober 2021) vorzubereiten. Damit wäre Spanien genau 30 Jahre nach seinem letzten Ehrengastauftritt in Frankfurt präsent. Zu den meistgelesenen und wichtigsten zeitgenössischen spanischen Autoren gehören Fernando Aramburu, Dolores Redondo, Carlos Ruiz Zafón, Javier Marías, Almudena Grandes und Arturo Pérez-Reverte. Die spanische Sprache wird von rund 500 Millionen Menschen gesprochen und ist somit eine der lebendigsten Sprachen weltweit.

 
 
Iñigo Mendez de Vigo, Minister für Bildung, Kultur und Sport Spaniens, und Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse © Marifé Boix-García

Die Partner bezeichnen diesen Ehrengastauftritt auf der Frankfurter Buchmesse als herausragende Möglichkeit, die Entwicklungen und Strömungen in der spanischen Kultur der letzten Jahrzehnte aufzuzeigen und die spanische Literatur und Autoren einem internationalen Publikum vorzustellen. Ein weiteres Ziel des Auftrittes ist es, die Kreativ- und Kulturbranche Spaniens international zu vernetzen.

„Spanien durchlebt derzeit – wie viele andere Länder Europas – sehr bewegte Zeiten, in denen wir politische Spannungen und ein Auseinanderdriften der Perspektiven beobachten”, sagte Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse, bei der Unterzeichnung. „Kulturschaffende und Literaten stehen vor der besonderen Herausforderung, diese Zeiten nicht nur auszuleuchten und zu dokumentieren, sondern auch konstruktiv umzudeuten und Brücken zu bauen.”

Die Frankfurter Buchmesse ist die wichtigste Buch- und Medienmesse weltweit. Jedes Jahr nehmen rund 286.000 Besucher aus 125 Ländern teil, darunter rund 170.000 Fachbesucher. 10.000 akkreditierte Journalisten und Blogger aus 75 Ländern berichten jedes Jahr live über die rund 4.000 Events und Aktivitäten, die während der Buchmesse stattfinden.

Die weltweite Resonanz der Frankfurter Buchmesse möchten der Verlegerband und das Kulturministerium 2021 dazu nutzen, neue Einblicke in die kulturelle Landschaft Spaniens und ihre wichtigsten Teilbereiche zu vermitteln. Dabei sollen die Vielfalt und die Innovation in der Kultur- und Kreativbranche eine zentrale Rolle spielen. Neben der klassischen Buchbranche wollen sich auch Teilnehmer anderer Branchen – visuelle Künste, Kulturerbe, Film, Fernsehen, Radio, Musik, Games, Gastronomie etc. – präsentieren.

Der Ehrengastauftritt knüpft an das Leseförderungsprogramm 2017-2020 an, das unter dem Motto „Leer te da vidas extra” („Lesen schenkt dir mehrere Leben“) vom Secretaría de Estado de Cultura am 3. Mai dieses Jahres verabschiedet wurde sowie an das „Kulturprogramm 2020“, dessen übergeordnetes Ziel in der Verbreitung der Kultur Spaniens im internationalen Rahmen besteht.

Seit dem letzten Auftritt Spaniens als Ehrengast im Jahr 1991 hat die spanische Buchbranche einen beispiellosen Wandel durchlebt, der sich durch eine neue kulturelle Vielfalt auszeichnet. Mit durchschnittlich 80.000 Neuerscheinungen pro Jahr positioniert sich Spanien außerdem als eines der Länder mit der größten Buchproduktion weltweit.

Die Buchbranche ist eine der wichtigsten wirtschaftlichen Triebfedern innerhalb des spanischen Kultursektors. Laut dem vom Ministerium für Bildung, Kultur und Sport veröffentlichten „Jahrbuch für Kulturstatistik 2016“ trug die Buch- und Presseverlagsbranche im Jahr 2014 0,9 % zum Gesamtbruttoinlandsprodukt sowie 34,1% zum Gesamtbruttoinlandsprodukt der Kulturwirtschaft bei. Somit ist das Verlagswesen die wichtigste Kulturindustrie Spaniens - und ein starker Jobmotor: 2015 arbeiteten 515.000 Personen in der Branche, darunter waren 49.500 (9,6%) im Verlagswesen (Buch, Presse und sonstige) beschäftigt.

Laut den neuesten Zahlen von der International Publishers Association ist Spanien einer der vier wichtigsten europäischen Märkte nach Deutschland, Großbritannien und Frankreich.
 
Über die Frankfurter Buchmesse 


 
Die Frankfurter Buchmesse ist mit über 7.300 Ausstellern aus 102 Ländern, rund 286.000 Besuchern, über 4.000 Veranstaltungen und rund 10.000 akkreditierten Journalisten und Bloggern die größte Fachmesse für das internationale Publishing. Darüber hinaus ist sie ein branchenübergreifender Treffpunkt für Player aus der Filmwirtschaft und der Gamesbranche. Einen inhaltlichen Schwerpunkt bildet seit 1976 der jährlich wechselnde Ehrengast, der dem Messepublikum auf vielfältige Weise seinen Buchmarkt, seine Literatur und Kultur präsentiert. Die Frankfurter Buchmesse organisiert die Beteiligung deutscher Verlage an rund 20 internationalen Buchmessen und veranstaltet ganzjährig Fachveranstaltungen in den wichtigen internationalen Märkten. Mit der Gründung des Frankfurt Book Fair Business Clubs bietet die Frankfurter Buchmesse Unternehmern, Verlegern, Gründern, Vordenkern, Experten und Visionären ideale Voraussetzungen für ihr Geschäft. Die Frankfurter Buchmesse ist ein Tochterunternehmen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. www.buchmesse.de

Montag, 16. Oktober 2017

Ehrengast Frankreich (2017) übergab die GastRolle an Georgien (2018)

Der Messesonntag der Frankfurter Buchmesse steht jedes Jahr unter dem Motto eines symbolischen Verabschiedens und Begrüßens / Auftritt Katie Melua
 
 

Foto: Katie Melua bei Ihrem Konzert während der Handover Ceremony 2017 at the Frankfurt Bookfair France - Georgia, Frankfurter Buchmesse Gastrollen Übergabe, Frankreich - Georgien, Foto Holger Wenzel



 Jedes Jahr am letzten Tag der Frankfurter Buchmesse findet eine ganz besondere Veranstaltung statt. Am Nachmittag des Messesonntags verabschiedet sich der amtierende Ehrengast und übergibt in einer feierlichen Zeremonie an den künftigen. Eigens dafür wurde das Objekt der GastRolle kreiert, welches jährlich um einen literarischen Beitrag des folgenden Ehrengastes erweitert wird. Ehrengast 2017, Frankreich, hatte ein Zitat von Paul Ricœur gewählt:

„Hospitalité où le plaisir d’habiter la langue de l’autre est compensé par le plaisir de recevoir chez soi, dans sa propre demeure d’accueil, la parole de l’étranger.“ Zu Deutsch: „Sprachliche Gastfreundschaft also, bei der das Vergnügen, die Sprache des anderen zu bewohnen, vergolten wird durch das Vergnügen, bei sich, in seiner eigenen, gern aufnehmenden Bleibe, das Wort des Fremden zu empfangen.“

Georgien, Ehrengast 2018, präsentiert sich auf der GastRolle mit einem Auszug aus dem Nationalepos „Der Recke im Tigerfell“ von Schota Rustaweli aus dem 12. Jahrhundert:

„Wie die Sonne gleiche Lichtflut auf Gestrüpp und Rosen gießt,
sieh, dass Arm’ und Reiche du mit gleicher Fürstengnade misst.
Auch den Trotz bezwing durch Güte, die allzeit bezwingend ist
spende – wie die Flut, vom vollen Meere kommend, meerwärts fließt.“


Paul de Sinety, Vorsitzender von „Francfort en français / Frankfurt auf Französisch“, resümierte: „Mit dem Ehrengastauftritt Frankreichs auf der Frankfurter Buchmesse war gleichwohl auch die französische Sprache eingeladen. Dies war uns eine große Ehre und Freude und die außergewöhnliche Gelegenheit, zusammen mit unseren deutschen Freunden das Europa der Kultur neu zu denken. Dies ist eine Vision, die wir gerne mit unseren georgischen Freunden teilen möchten. Die Einladung Georgiens als Gastland der Frankfurter Buchmesse 2018 ist in dieser Hinsicht sehr symbolträchtig und wir wünschen unserem europäischen Nachbarn über die Grenzen der Europäischen Union hinweg alles Gute.“

Auf der Bühne begleiteten Pénélope Bagieu, französische Autorin und Illustratorin, und der georgische Autor Davit Gabunia die GastRollen-Übergabe.
„Unser diesjähriger Ehrengast Frankreich öffnete uns den Blick für den französischen Sprachraum. Wir haben den Reichtum, die thematische Vielfalt und Widersprüchlichkeit der französischsprachigen Literatur kennengelernt, die weit über die Staatsgrenzen unseres Nachbarlandes hinweg geschrieben und gelesen wird. Mit Georgien kündigt sich nun ein Ehrengast an, dessen jahrtausendealte kulturelle Wurzeln vielen von uns noch weitgehend unbekannt sind. Wir freuen uns auf die literarischen Entdeckungen und sind sehr gespannt auf die Persönlichkeiten und Geschichten, die uns das georgische Organisationskomitee im Oktober 2018 vorstellen wird“, sagte Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse.

Der Beitrag Georgiens auf der GastRolle ist in den kunstvoll geschwungenen Buchstaben des georgischen Alphabets verfasst. Die einzigartige Schrift spielt auch für die britisch-georgische Sängerin Katie Melua, die die GastRollen-Übergabe musikalisch begleitete, eine große Rolle: “Ihr verdanke ich, dass ich das Bücherlesen liebgewonnen habe und das spielte eine entscheidende Rolle bei der Herausbildung meiner Persönlichkeit“, so die Künstlerin. „Georgien ist stets in meinem Herzen. Mein Schaffen ist ein Teil meines Charakters, der nicht zuletzt aus georgischen Buchstaben geformt wurde.“

Medea Metreveli, Projektleiterin Ehrengast 2018, versprach für das nächste Jahr weitere spannende und ungewöhnliche Begegnungen. „Unter dem Motto ‚Georgia - Made by Characters‘ wollen wir die große literarische Tradition des Landes, die bis ins 5. Jahrhundert zurückreicht und so reich an Genres ist, und die einzigartige Schrift präsentieren, in der sie niedergeschrieben wurde“, erklärte Medea Metreveli. „Wir wollen zeigen, wie sich die georgische Literatur seit der Unabhängigkeit Georgiens auf eine ganz andere und experimentelle Weise etabliert und wieder ihre eigene Identität entwickelt hat. Und schließlich möchten wir unsere historischen und kulturellen Erfahrungen und unsere Antwort auf die Herausforderungen der modernen Welt mit der ganzen Welt teilen.“

Freitag, 13. Oktober 2017

Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2018 – Georgien stellt sich vor

Seit dem 4. Jahrhundert nach Christus gibt es die georgischen „characters“ – die 33 kunstvoll geschwungenen Buchstaben des einzigartigen Alphabets, das kürzlich zum UNESCO-Welterbe erklärt wurde. Unter dem Motto „Georgia – Made by Characters“ möchte Georgien nun die Geschichten und Werke vorstellen, die in dieser Schrift niedergeschrieben wurden und damit auch die Charaktere, die dahinterstehen: Autoren, Künstler – die Georgier selbst. Heute stellte Georgien auf der Frankfurter Buchmesse sein Konzept für den Ehrengast-Auftritt 2018 vor und gab einen ersten Einblick in das umfangreiche Literatur- und Kulturprogramm.

„Georgien ist eine der ältesten Kulturnationen der Welt und verfügt über eine für solch ein kleines Land unglaubliche Fülle an Kulturschätzen“, so Mikheil Giorgadze, Minister für Kultur und Denkmalschutz Georgiens. „Wir freuen uns, dass wir 2018, wenn Georgien den 100. Jahrestag seiner Unabhängigkeit feiert, in Deutschland unsere einzigartige kulturelle Identität zeigen können. Wir wollen ‚Georgia – Made by Characters‘ zu einer Feier der georgischen Literatur, Kultur und Kreativität machen.“
„Georgien blickt auf eine 15 Jahrhunderte lange literarische Tradition und eine bewegte Geschichte zurück. Dieses kulturelle Erbe prägt und inspiriert zeitgenössische Autorinnen und Autoren auch heute noch. Auf der Frankfurter Buchmesse 2018 werden unsere Besucherinnen und Besucher aus aller Welt die lebendige Literaturszene des kaukasischen Landes entdecken.“, sagte Juergen Boos, Geschäftsführer der Frankfurter Buchmesse.

Unter der sowjetischen Besatzung zwischen 1921 bis 1991 wurde georgische Literatur nur sporadisch übersetzt. Seit der Unabhängigkeit gelingt es der georgischen Autoren- und Verlagsszene wieder an ihre literarische Tradition anzuknüpfen und gleichzeitig ihre eigene Identität zu etablieren. Seit 2010 wurden bereits mehr als 65 georgische Bücher mit Unterstützung des Georgian National Book Centers in deutschsprachigen Ländern veröffentlicht. Im Rahmen des Ehrengastauftritts sind weitere 90 Neuübersetzungen in deutscher Sprache geplant. Die Palette reicht von klassischen bis zu zeitgenössischen Autorinnen und Autoren, von Erzählungen, Epen und Anthologien georgischer Poesie über Sachbücher, Kinder- und Jugendliteratur, Krimis bis hin zu einer Sammlung von kritischen Essays.

Die georgische Literatur ist abwechslungsreich: eine spannende Synthese von orientalischen und abendländischen Einflüssen, offen für Innovationen und zugleich autark. Eines der bedeutendsten literarischen Werke Georgiens ist das Epos Der Recke im Tigerfell von Schota Rustaweli (1172–1216). Die moderne georgische Literatur basiert auf der Tradition vieler Jahrhunderte. „Sie hat sich Schritt für Schritt neben der modernen Weltliteratur entwickelt und vermittelt ein klares Bild von dem Charakter der Nation, die sie hervorgebracht hat“, erklärte Medea Metreveli, Leiterin des georgischen Ehrengast-Komitees. „Wir wollen als Ehrengast unsere Antwort auf die Herausforderungen der modernen Welt präsentieren – die Antwort eines Landes, das so klein ist wie unseres und das seine historischen und kulturellen Erfahrungen mit der ganzen Welt teilen möchte.“

Zu den derzeit bekanntesten Schriftstellern zählt Aka Morchiladse, der meistgelesene Gegenwartsautor Georgiens. Allein fünf seiner Bücher werden bis zum Ehrengast-Auftritt 2018 auf dem deutschen Markt erscheinen. Zaza Burchuladze hat mit seinem Buch Touristenfrühstück bereits in Deutschland für Aufmerksamkeit gesorgt, veröffentlicht im nächsten Jahr einen neuen Roman. Die hierzulande wohl bekannteste Autorin ist Nino Haratischwili. Die in Hamburg lebende Georgierin, die ihre Bücher in deutscher Sprache verfasst, hat mit ihrem vielbeachteten Roman Das achte Leben (Für Brilka) interessante Einblicke in die georgische Geschichte und Lebensart vermittelt. Im Ehrengastauftritt Georgiens sieht sie eine große Chance: „Es könnte sich lohnen, die europäische Literatur um die georgische zu erweitern, weil die Vielfalt, die Koexistenz von Verschiedenem als Idee genau das ist, was für mich Europa ausmacht und was heutzutage leider oftmals in Frage gestellt wird“, sagte sie bei der heutigen Vorstellung des Ehrengastkonzeptes.

Ausblick auf das Programm 2018

Im nächsten Jahr wird die georgische literarische Szene in ihrer ganzen Vielfalt in Frankfurt vertreten sein und bei einer Vielzahl an Lesungen, Workshops und Konferenzen spannende Einblicke in die georgische Literatur, Kultur und Lebensart geben. Begleitet wird der Gastlandauftritt durch ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Ausstellungen, Musik-, Theater- oder Filmvorführungen. Dieses vereinigt das Beste aus Urgeschichte, antiker und zeitgenössischer Kunst, Fotografie, Architektur, Design, Typografie, Film Illustration.

Rund 500 Lesungen und Events im deutschsprachigen Raum stimmen ab jetzt auf den Ehrengast-Auftritt ein. 70 Schriftsteller aus Georgien werden mit ihren Büchern in bis zu 30 Städte in Deutschland, der Schweiz und Österreich reisen und an rund 20 literarischen Festivals wie der lit.COLOGNE, dem Harbour Front Literaturfestival Hamburg sowie den Literaturtagen Zofingen teilnehmen.

Bereits auf der diesjährigen Buchmesse startet Georgien seinen Kulturmarathon: bei der GastRollen-Übergabe mit der britisch-georgischen Sängerin Katie Melua, mit Diskussionen zum Deutsch-Georgischen Jahr 2017 und einer Reihe von Veranstaltungen, bei denen georgische Autorinnen und Autoren sowie Kritiker mit deutschen Moderatoren sowohl über die klassische georgische Literatur als auch über zeitgenössische Publikationen sprechen, etwa Lasha Bugadze, Zurab Karumidze, Salome Benidze, Nestan Nene Kvinikadze und Beka Adamaschwili.

Dienstag, 10. Oktober 2017

„Frankfurter Buchmesse 2017: Ort der politischen Auseinandersetzung und Meinungsfreiheit“

Appell an neue Bundesregierung: Unabhängige und vielfältige Verlagslandschaft fördern / Gastredner Markus Dohle: Verlagsbranche muss neue Wege zu den Lesern finden

Wenige Stunden bevor Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Emmanuel Macron gemeinsam mit weiteren Würdenträgern aus dem In- und Ausland und in Anwesenheit zahlreicher Literaten, Künstler, Schauspieler und Verleger die Eröffnungsfeier der 69. Frankfurter Buchmesse zu einem Gipfeltreffen internationaler Kulturschaffender adeln, zeichnet Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse, ein dynamisches Bild sowohl des traditionellen Buchmarktes als auch der angrenzenden Branchen, deren Vertreter immer zahlreicher ihren Weg nach Frankfurt finden. Gleichzeitig ist die Frankfurter Buchmesse mehr denn je ein Forum, auf dem das Weltgeschehen reflektiert wird und Autoren und politische Aktivisten eine Bühne für ihr Anliegen finden.

„Wir liberal-demokratisch gesinnten Büchermenschen müssen in Zeiten, in denen giftige Narrative Hochkonjunktur haben und die Verbreitung von Angst und Hass wieder gesellschaftsfähig wird, mit attraktiveren Gegenentwürfen antworten,“ sagte Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse heute auf der Eröffnungspressekonferenz. „Die Frankfurter Buchmesse bringt Menschen zusammen, die eine Vielzahl von unterschiedlichen Meinungen vertreten. Sie ist deshalb bestens dazu geeignet, leidenschaftliche Diskussionen und Auseinandersetzungen zu beherbergen.“

In seiner Rede zur Entwicklung der internationalen Buchmärkte zeigte sich Markus Dohle, CEO des multinationalen Verlagskonzerns Penguin Random House, optimistisch: Seit dem Start der digitalen Transformation der Medienindustrie vor etwa 15 Jahren seien die Buchmärkte in den meisten Ländern langsam, aber kontinuierlich gewachsen. Die fundamentale Herausforderung der digitalen Transformation bestehe für die Verlagsbranche darin, neue Wege zu Leserinnen und Lesern zu finden. „Die Entwicklung und das Wachstum von E-Commerce für Bücher aller Formate erfordert ein verändertes Buchmarketing und die Fähigkeit, Nachfrage für unsere Bücher direkt und skaliert zu erzeugen“, so Dohle. Penguin Random House ist die größte Publikumsverlagsgruppe der Welt mit mehr als 250 Verlagen auf fünf Kontinenten.

Die Rolle der Buchbranche für eine freie, demokratische Gesellschaft stellte Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, heraus. „Das ist die Stunde der Buchbranche“, sagt er. In unruhigen Zeiten förderten Verlage und Buchhandlungen Dialog, verlässliche Information und Meinungsbildung. Dafür benötigten sie sichere Rahmenbedingungen. An die sich neu formierende Bundesregierung appellierte er daher: „Verbessern Sie die Rahmenbedingungen für eine unabhängige, lebendige und vielfältige Verlagslandschaft. Nur wenn Verlage für ihre Leistungen eine marktgerechte Vergütung erhalten und Planungssicherheit haben, können sie in Literatur und neue innovative Lese- und Vertriebsmodelle investieren. Es geht um nichts Geringeres als die Qualität unserer Bildung und die Unabhängigkeit der Verlage.“

Beim größten Treffen der internationalen Buch- und Medienbranche werden in diesem Jahr rund 7.300 Aussteller aus 102 Ländern erwartet – das ist eine weitere leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2017 ist Frankreich.

Die Buchmesse ist jedoch nicht nur ein zentraler Marktplatz für den Handel mit Lizenzen und geistigem Eigentum - mehr denn je wird sie als ein Ort frequentiert, an dem kulturpolitische Konzepte von relevanten, internationalen Akteuren diskutiert werden. So findet auf Einladung der französischen Kulturministerin Françoise Nyssen am Messemittwoch, 11. Oktober, erstmalig ein informelles Arbeitstreffen von Kulturminister/innen der Europäischen Union auf der Frankfurter Buchmesse statt. Auch Kulturstaatsministerin Monika Grütters wird daran teilnehmen.

Der THE ARTS+ Innovation Summit, ebenfalls am Messemittwoch, widmet sich der Frage: „Wie kann ein europäisches Innovationsnetzwerk für die Kultur- und Kreativwirtschaft funktionieren?“ Denn die Digitalisierung ermöglicht durch neue Technologien wie Augmented Reality, künstliche Intelligenz, Big Data oder 3D-Druck Innovationen und neue Geschäftsmodelle in allen Branchen. Der THE ARTS+ Innovation Summit bringt Kreative, Unternehmer, Start-ups, Förderer, Mittler und Politiker aus ganz Europa an einen Tisch.

Freitag, 6. Oktober 2017

Fake News, Schreiben im Exil und die Neue Rechte

Neues Veranstaltungsformat: Weltempfang Satelliten / Juergen Boos im Gespräch mit Åsne Seierstad und Hans Leyendecker, Aslı Erdoğan, Can Dündar und Burhan Sönmez sowie mit Thomas Wagner und Gerhard Hensel
 


Welchen Einfluss haben Fake News auf die politische Berichterstattung und ihre Wahrnehmung? Wie lebt und schreibt es sich im Exil? Und wie umgehen mit dem Erstarken der Neuen Rechten? Diese Themen sind aktuell allgegenwärtig und werden auch die Gespräche auf der Frankfurter Buchmesse (11.-15. Oktober 2017) dominieren. Messedirektor Juergen Boos lädt deshalb ein zu drei Pressegesprächen, in denen er sich mit Experten, Journalisten, Schriftstellern und Aktivisten ein Bild machen wird über den aktuellen Stand der Diskussion und über die persönlichen Einschätzungen und Erfahrungen seiner Gäste.

Das neue Gesprächsformat „Weltempfang Satelliten“ findet an den drei Fachbesuchertagen jeweils von 9.30 – 10.15 Uhr im Business Club (Halle 4.0) statt.

Warum spielen Fake News so eine große Rolle bei der Mobilisierung von „Protest“ und „Wut“ in der Gesellschaft? Was bedeutet es für den Qualitätsjournalismus, wenn jeder Mensch prinzipiell in der Lage ist, Fake News zu veröffentlichen und ein entsprechendes Publikum zu finden? Am Mittwoch, 11. Oktober 2017, spricht Juergen Boos mit Kriegsreporterin Åsne Seierstad (Zwei Schwestern - Im Bann des Dschihad, Kein & Aber) und dem profilierten investigativen Journalisten Hans Leyendecker über den Einfluss von Fake News auf unsere Gesellschaft.

Die Meinungs- und Publikationsfreiheit ist in der Türkei und in vielen anderen Ländern akut bedroht. Viele Schriftsteller und Autoren leben und publizieren daher im Exil. Am Messedonnerstag unterhält sich Juergen Boos mit der Journalistin Aslı Erdoğan (Nicht einmal das Schweigen gehört uns noch, Knaus), Can Dündar (Verräter - Von Istanbul nach Berlin. Aufzeichnungen im deutschen Exil, Hoffmann & Campe) und Burhan Sönmez (Istanbul, Istanbul, btb) über ihre Erfahrungen im Exil.

Und am Messefreitag geht es im Gespräch mit Thomas Wagner (Die Angstmacher – 1968 und die Neuen Rechten, Aufbau) und Gerald Hensel (Gründer, Fearless Democracy, Partner PLOT) um das neue Selbstverständnis von rechten Gruppierungen.


Das gesamte Weltempfang-Programm ist unter www.buchmesse.de/weltempfang zu finden. 

Hashtag: #fbm17weltempfang

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Emmanuel Macron eröffnen die Frankfurter Buchmesse

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Emmanuel Macron werden am Dienstag, 10. Oktober 2017, die Frankfurter Buchmesse (11.-15. Oktober 2017) eröffnen. Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2017 ist Frankreich, der Gastlandauftritt steht unter der Schirmherrschaft des französischen Präsidenten. Unter dem Motto „Francfort en français / Frankfurt auf Französisch“ werden 180 französischsprachige Autorinnen und Autoren in der Buchmessewoche in Frankfurt erwartet und 300 Veranstaltungen stattfinden. Im Mittelpunkt des französischen Ehrengastprogramms steht die französische Sprache, die auf fünf Kontinenten von 274 Millionen Menschen gesprochen wird. Im Anschluss an den Festakt im Congress Center der Messe Frankfurt werden die Bundeskanzlerin und der französische Präsident den Ehrengast-Pavillon eröffnen.

„Die Anwesenheit von Bundeskanzlerin Merkel und Staatspräsident Macron bei der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse steht symbolhaft für die enge Verbindung zwischen Deutschland und Frankreich und ihr Bekenntnis für ein gemeinsames und starkes Europa“, sagt Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse.

Weitere Redner anlässlich der Eröffnungsfeier der 69. Frankfurter Buchmesse sind neben Juergen Boos und Heinrich Riethmüller, dem Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Volker Bouffier, Ministerpräsident des Landes Hessen, und Peter Feldmann, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main. Die literarischen Redner, die traditionell vom Ehrengastkomitee ausgewählt werden, sind in diesem Jahr der Autor Wajdi Mouawad und die Schauspielerin Judith Rosmair.

Sicherheit auf der Frankfurter Buchmesse 2017 - Keine Rucksäcke – große Vorfreude: Tipps für den sicheren Messebesuch

Das Thema Sicherheit hat bei der Frankfurter Buchmesse (11.-15. Oktober 2017) höchste Priorität. Auch in diesem Jahr unternimmt die Messeleitung alles, um den Ausstellern einen erfolgreichen und sicheren Messeauftritt zu ermöglichen. Fachbesucher und Besucher aus dem In- und Ausland können sich mit etwas Vorbereitung auf einen reibungslosen und sicheren Messebesuch freuen.

Um die Sicherheit der größten internationalen Buchmesse zu gewährleisten, stimmt sich das Team der Frankfurter Buchmesse eng mit verschiedenen Partnern ab: der Polizei Frankfurt, der Messe Frankfurt und einem ihr beauftragten, privaten Sicherheitsunternehmen sowie der städtischen Feuerwehr und den Rettungsdiensten. Die Sicherheitsvorkehrungen werden an die jeweils aktuelle Lage angepasst.

Gemeinsam mit den Partnern wurde ein Sicherheitskonzept für die Tage des Auf- und Abbaus sowie für die Messetage entwickelt. Während der Aufbautage und der gesamten Messezeit werden Fahrzeugkontrollen durchgeführt.

Besucher sollten sich auf Taschenkontrollen an allen Eingängen zum Messegelände einstellen: „Wir empfehlen, Rucksäcke oder Trolleys zuhause zu lassen, da dies die Wartezeiten am Eingang verlängern kann“, sagt Gabi Rauch-Kneer, Geschäftsleitung Messemanagement bei der Frankfurter Buchmesse. „Bitte planen Sie für Ihre morgendliche Anreise zur Messe genügend Zeit ein, da es zu Staus an den Eingängen kommen kann.“ Taschenmesser, Waffen, Nachbildungen von Waffen und auch Reizsprays müssen zuhause bleiben.

Darüber hinaus werden uniformierte Polizeibeamte und der Sicherheitsdienst in allen Messehallen während der Öffnungszeiten im Einsatz sein.

An zentraler Stelle auf dem Messegelände befindet sich das Operation and Security Centre, in dem Vertreter der Polizei, der Messe Frankfurt, des Ordnungsdienstes, der Feuerwehr und der Rettungsdienste den Verlauf der Messe auch per Videokameras überwachen und im engen Austausch mit den Einsatzkräften in den Hallen und auf dem Gelände sowie natürlich auch mit dem Büro der Messeleitung stehen.

Bei Rückfragen zum Thema Sicherheit wenden Sie sich bitte an gruen@book-fair.com

Mittwoch, 4. Oktober 2017

“A Book is a Film is a Game” Netzwerktag zum Thema Literaturadaptionen findet erneut statt / Frankfurter Buchmesse ist Treffpunkt für Film- und Gamesproduzenten

 
 
Vertreterinnen und Vertreter aus der Buch-, Film- und Gamesbranche treffen sich am Buchmessedonnerstag, 12. Oktober 2017, zum erneut stattfindenden Netzwerktag “A Book is a Film is a Game” (#bookfilmgame), der im vergangenen Jahr erfolgreich ins Leben gerufen wurde. Das Programm bietet neben einer Reihe an Podiumsdiskussionen, Workshops und Matchmaking-Sessions viele Gelegenheiten zum Netzwerken auf dem Messegelände. Es richtet sich an Film- und Gamesproduzenten sowie an interessierte Literaturagenten und Rechteverantwortliche aus Verlagen.

Für alle Veranstaltungen ist eine Anmeldung notwendig. Die Anmeldung ist kostenlos. Anmeldung hier.

Branchengespräch
10.30-11.30 Uhr
Raum „Apropos“ – Halle 3.C West
Am Morgen findet eine Podiumsdiskussion statt, die sich dem Verhältnis zwischen Buch- und Drehbuchautorinnen und -autoren widmet. Expertinnen und Experten erläutern die manchmal schwierige Zusammenarbeit.
Die Veranstaltung wird moderiert von Roshanak Behesht Nedjad, Geschäftsführerin der In Good Company GmbH.

Lunch & Pitch
12.15-14.15 Uhr
THE ARTS+ Salon – Halle 4.1 P 109
Pitching ist das tägliche Brot von Rechteverantwortlichen und Literaturagenten: Sie pitchen Buchtitel und verkaufen Übersetzungsrechte weltweit. Doch wie sieht ein Pitch für einen Spielfilm oder ein Virtual Reality Videospiel aus? Wie kompliziert ist der Vorgang und wie unterscheidet er sich von den gewohnten Abläufen?
Den ersten Teil des Workshops bildet die Pitching Session „based on a true story“ („basierend auf einer wahren Geschichte“), präsentiert von Initiative Film. Fünf Bücher mit hohem Potential für Film- und VR-Adaptionen werden vorgestellt. Dadurch erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wertvolle Einblicke in die Film- und Gameswelt und Inspirationen für neue Geschäftsideen. Unter den ausgewählten Büchern sind beispielsweise From Beirut to Brandenburg – Dr. Ballouz' Journey von Amin Ballouz und The Invisible Difference von Julie Dachez & Mademoiselle Caroline.
In der zweiten Pitching Session werden fünf Fallbeispiele aus dem Kinder- und Jugendbereich vorgestellt.
Nach jeder der Sessions besteht für die Rechteinhaber die Möglichkeit, sich mit Filmproduzenten über ihre Leinwandfavoriten auszutauschen.

Sondervorführung ELLE von Paul Verhoeven
14.00-16.15 Uhr
ARD Kino – Halle Forum, Level 0 A1
Wir zeigen den preisgekrönten Film Elle von Regisseur Paul Verhoeven (2016) mit Isabelle Huppert in der Hauptrolle. Der Film basiert auf dem Roman Oh... von Philippe Djian und wurde mit dem Golden Globe für den besten fremdsprachigen Film und den Critics‘ Choice Movie Award für den besten fremdsprachigen Film ausgezeichnet. Der Film wird im französischen Original mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Workshop: “Wie pitche ich für einen Film oder ein Spiel?”
14.15-15.00 Uhr
THE ARTS+ Salon - Halle 4.1 P 109
Methodik & Präsentation: Hakim Mao (Initiative Film)
Pitching ist ein Werkzeug und die tägliche Aufgabe von Rechtemanagern und literarischen Agenten, die häufig pitchen, um die Übersetzungsrechte weltweit zu verkaufen. Aber wie pitche ich für einen Spielfilm oder ein VR-Videospiel?

Matchmaking-Sessions – (nur auf Einladung)
15.00-18.00 Uhr
Raum „Consens” – Halle 4.C
Am Nachmittag wird Rechteinhabern die spannende Gelegenheit geboten, 15 Produzentinnen und Produzenten zu treffen und in vorab vereinbarten Meetings das Adaptionspotential der wichtigsten Werke auf ihren Listen zu diskutieren. Auf Seiten der Produzentinnen und Produzenten kommen jeweils fünf aus Frankreich, den Niederlanden und Deutschland.

Networking Cocktail
17.30-19.00 Uhr
THE ARTS+ Runway – Halle 4.1 P 53
Wir lassen den Netzwerktag bei Cocktails ausklingen und ermöglichen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, sich über ihre Märkte und das Potential von genreübergreifenden Adaptionen auszutauschen.

Das gesamte Programm zum Download finden Sie hier.

Partner des Netzwerktags „A Book is A Film is A Game“ (#bookfilmgame) sind die Französische Botschaft, das Institut Français in Deutschland, Unifrance, SCELF, die Niederländische Botschaft in Deutschland, die niederländische Literaturförderinstitution Letterenfonds sowie der niederländische Filmfonds.

Die 11. Deutsche Cosplaymeisterschaft auf der Frankfurter Buchmesse CosplayCorner in Halle 1.1 / Signierstunden, Sushi, Super-Gewinne

Die Deutsche Cosplaymeisterschaft (DCM) findet in diesem Jahr zum 11. Mal statt. Dabei werden die besten Cosplayer, die sich in sechs Vorentscheiden für das Finale qualifiziert haben, am Sonntag, 15. Oktober 2017, ab 13.30 Uhr im Saal Harmonie im Congress Center im Rahmen der Frankfurter Buchmesse ihre Meister küren. Der Live-Stream des Finales ist unter www.picarto.tv/cosplaydcm zu erreichen.

Neu: CosplayCorner (CoCo) in eigener Halle 1.1
Bereits am Samstag, 14. Oktober sowie am Sonntag, 15. Oktober ist die zur DCM gehörende CosplayCorner erstmals in der Halle 1.1 zu finden. Neben japanischen kulinarischen Köstlichkeiten werden in der neuen CoCo diverse Aktionen geboten: z.B. Signierstunden, Games, einen Elna-Cosplay-Pannennotdienst sowie Gewinnspiele mit Einkaufsgutscheinen von Carlsen und EMA. Die Besucher und Fans erwarten 50 Vereine, Organisationen, Künstler und Händler. Die Halle 1.1 liegt direkt am Haupteingang der Messe (Eingang „City“). Damit ist sie nur drei Minuten Fußweg vom Congress Center entfernt. Dort wird am Sonntag nach wie vor das Finale der Deutschen Cosplaymeisterschaft stattfinden.

Aussteller in der CoCo
Mit Ständen vertreten sein werden u.a. die Agentur Tenjikai, Animexx, Asiart Venture, Caffeecupcake, Carlsen Manga, Carmen Martinez, Cartoon Passion, ChristAll Design, Comicladen X-tra-BooX, Cosday, DAEBAK, Deutsch-japanische Gesellschaft, Drawing like a Sir, Egmont Manga, Elna Nähmaschinen, EpicCon, Eternal-S, Figuya, Final Fun, Harajuku Megastore, i am mangaka!, Japanisches Generalkonsulat in Frankfurt, Japan Input, KAZÉ, Koneko (Raptor Publishing), Makoto Japan, Mangaküche, Manga Mafia, Matrix, Mode Asia, myCostumes, Ni-Chan SAS, Otakusan, Orchidée, Oroken, Pyramond, Rune Merchandise, Saal Digital, Sammlerecke, SARL. Atelier Midas, Tenryuushi, Tikocosplay, Toyoko Inn Hotel, Trollart, What’s up Jonny, wie.mai.kai., Yaya-Chan.

Deutsche Cosplaymeisterschaft 2017: Ablauf und Preise
Die 11. Deutsche Cosplaymeisterschaft ist eine Paarmeisterschaft. Insgesamt 20 Paare, die sich auf sechs bundesweiten Vorentscheiden qualifizieren konnten, treten im Finale am Sonntag, 15.10.2017, um 13:30 Uhr im Saal Harmonie auf der Frankfurter Buchmesse an. Dies sind die Preise für die jeweiligen Platzierungen.

1. Platz: Die traditionelle Reise nach Japan und der Diamant besetzte Meisterpin vonDR!FT für das Siegerpaar
2. Platz: Je eine Nähmaschine Modell eXcellence 680 der Firma Elna im Wert von je 1.000.-Euro
3. Platz: Die Preise für die 3. Plätze werden von myCostumes und Cast4Art gesponsert. Es gibt für beide Drittplatzierte je eine Worbla Finest/Black Art Platte in Größe L im Wert von 120 € + CrystalArt 200g, sowie einen Warengutschein von myCostumes. Gesamtwert: mehrere hundert Euro
4. Platz: Zwei Gutscheine im Wert von je 200 € für Fotobücher von der Firma Saal Digital. Ideal für alle Cosplay-Bilder
5. Platz: Jeweils eine Freikarte 2018 für den Anime Marathon und Cosday², die Franco Bamberg, DoKomi, Hanami, Ongaku Matsuri, die Connichi und Frankfurter Buchmesse

Auch in diesem Jahr werden am Vorabend des Finales alle Finalisten von Rune Merchandise zum Essen eingeladen.

„Cosplay ist mehr als ein Hobby, es ist eine Leidenschaft. Als Cosplayer ist man Schneider, Make-up-Artist, Bastler, Friseur und auch noch Fotograf. Man lernt von jedem Kostüm, kombiniert Material und Techniken auf einzigartige Art und Weise. Das Finale 2017 wird ein wundervolles Erlebnis – dafür sorgen unsere Finalisten und das gesamte Team der DCM“, sagt Yasmin Hofmann Estevez, Leiterin Presse/PR der DCM.

„Klares Regelwerk, superliebes Team und ein Wettbewerb bei dem man viele Freunde findet! Die Jury gibt sehr konstruktive Kritik, außer ihr wollt keine - die Entscheidung steht euch nämlich frei! Hab ich schon die Bühne auf der Frankfurter Buchmesse erwähnt? Wenn ihr über eine Teilnahme nachdenkt: Tut es!“, so Ingrun Glende, DCM-Teilnehmerin.

Website: www.dcm-cosplay.de
 
 

Georgia – Made by Characters - Der Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2018 stellt sich vor / Auftritt Katie Melua

Georgien, eine der ältesten Kulturnationen der Welt, ist im kommenden Jahr das Gastland der Frankfurter Buchmesse (10.-14. Oktober 2018). Im Zentrum des Gastlandauftritts unter dem Motto „Georgia – Made by Characters“ stehen nicht nur die georgische Literatur und Sprache sowie die deutschen Neuerscheinungen georgischer Autorinnen und Autoren, sondern auch die Schrift selbst, das georgische Alphabet, das 2016 zum UNESCO-Welterbe ernannt wurde.

Basierend auf den 33 kunstvoll geschwungenen Buchstaben (characters), die auf das 4. Jahrhundert zurückgehen, werden im Ehrengastjahr 2018 Geschichten aus dem Land an der Grenze zwischen Asien und Europa mit seiner langen Literaturtradition erzählt – über seine Menschen, seine Kultur, seine Besonderheiten, seine Kulinarik und vieles mehr.


Save the Date:
Die georgisch-britische Musikerin Katie Melua wird bei der feierlichen Übergabe der GastRolle des diesjährigen Ehrengastes Frankreich an den Ehrengast 2018, Georgien, zum Abschluss der Buchmesse am Sonntag, 15. Oktober 2017 (15.30-16.30 Uhr, Forum, Ebene 1), anwesend sein.

Freitag, 29. September 2017

THE ARTS+ zeigt die Zukunft der Kultur- und Kreativbranchen

Kreative Vordenker, Künstliche Intelligenz, Kultur-Start-ups, Roboter und virtuelle Designprojekte

Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf die Kultur- und Kreativwirtschaft? Welche Rolle spielt künstliche Intelligenz und wie verändert virtuelle Realität unsere Wahrnehmung? Fünf Tage lang werden dies die Schwerpunktthemen bei THE ARTS+, einem Businessfestival parallel zur Frankfurter Buchmesse (11.-15. Oktober 2017), sein.

Inspirierende Speaker
Am Mittwoch, 11. Oktober 2017, wird das Areal um 10.15 Uhr mit „Voices for a united world of creativity“ vom Wirtschaftsminister des Landes Hessen Tarek Al-Wazir, dem Volksbühne-Intendanten Chris Dercon, dem Leiter des ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe Peter Weibel sowie THE ARTS+ Gründer Holger Volland eröffnet.
Weitere hochkarätige Sprecher folgen: Am Messemittwoch geht Donald Potard, ehemaliger CEO bei Jean-Paul Gaultier, der wachsenden Verknüpfung zwischen Haute Couture und Technologie mit Blick auf das Design, die Produktion und den Vertrieb auf den Grund. Weitere Sprecher sind Caroline Atkinson, ehemalige Obama-Beraterin und Head of Politics bei Google, Astrid Welter von der Fondazione Prada, oder auch Künstler wie John Craig Freeman und Jeremy Bailey. https://theartsplus.com/_2017/speakers/

 Neue Formate für neue Perspektiven
So dynamisch wie die Entwicklungen der Kreativbranche gestalten sich auch die Veranstaltungsformate: Start-ups präsentieren ihre Geschäftsmodelle an der Schnittstelle von Kreativität und Technologie in kurzen Pitches. Zukunftstrends werden täglich in dem Format „Brainfood“ vorgestellt. Ergänzend dazu finden verschiedene Workshops, co-präsentiert von Europeana, zu Themen wie digitale Strategien, Investoren, Audience Development und Innovationsmanagement für Museen und Kulturinstitutionen statt.
In Kooperation mit Institutionen aus der Politik, der Kreativwirtschaft und der Kultur aus ganz Europa findet am Messemittwoch der ganztägige „THE ARTS+ Innovation Summit“ statt: Eine Expertengruppe bestehend aus Start-ups, Entrepreneuren, Politikern, Wissenschaftlern sowie Mittlerorganisationen diskutiert die Rahmenbedingungen für technologisch getriebene Innovation in der europäischen Kreativwirtschaft.

Künstliche Intelligenz und Kunst
Die Besucher von THE ARTS+ werden mit dem Projekt „manifest“ einen Roboter erleben, der mit Hilfe von Algorithmen Thesen zu Kunst, Ethik, Philosophie und Mensch-Maschinen-Gesellschaft generiert. Pro Tag entstehen bis zu 80 verschiedene Texte. Des Weiteren gibt es, präsentiert vom Art and Artificial Intelligence Laboratory der Rutgers University, eine Ausstellung computergenerierter Bilder. Das documenta archiv zeigt einen audio-visuellen Beitrag ausgewählter Performances der documenta 14.

Bei dem Partner-Event „Sonophilia Spark“ (Freitag, 13. Oktober, 14-18.30 Uhr) stellt die Pianistin Seda Röder unter Beweis, dass es bei allen Veränderungen doch nur um eines geht: Kreativität. Als Sprecher hat sie unter anderem den KI-Bilderstürmer Ahmed Elgammal, den Gründer von Jukedeck Ed Rex, den Neurowissenschaftler Matthias Bethge und den KI-Pionier Chris Boos eingeladen. (Gesonderte Tickets unter http://www.sonophilia.com)

Am Wochenende öffnet sich THE ARTS+ ebenso wie die Frankfurter Buchmesse auch den Privatbesuchern. Am Messesamstag und -sonntag können die Besucherinnen und Besucher des Areals in einem Pop-up Museum einen völlig neuen Zugang zu Kunst und Kultur gewinnen. Bei „Innovation made in Germany“ zeigen Jung-Unternehmer, Start-ups und Kreative aus Deutschland, welche Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit in ihnen steckt. Im direkten Anschluss lädt THE ARTS+ und evrbit zu einem VR-Kino direkt am THE ARTS+ Runway ein. Am Messesonntag findet eine Modenschau statt, die Kreativität mit Technologie verbindet. Das Defilé von insgesamt 20 Kreationen wird präsentiert von dem FRANKstyleaward. Wer sich für die Beziehung zwischen analoger Musik und digitaler Technik interessiert, kann bei Klassik underground am Messesonntag drei Musikerinnen des Leipziger Gewandhaus Orchesters live erleben.

Tickets zu THE ARTS+ sind jetzt unter www.theartsplus.com ab 62 Euro erhältlich. Tickets für den Sonophilia Spark Event gibt es unter www.sonophilia.com.
 
 

Über THE ARTS+
 
THE ARTS+ ist Messe, Business Festival und ein internationaler Treffpunkt der Kultur- und Kreativindustrie. Ziel des neuen Formats ist es, die Potentiale der Digitalisierung für kreative Inhalte zu nutzen und neue Geschäftsfelder zu erschließen. Internationale Künstler, Meinungsführer und Experten sowie eine beeindruckende Vielfalt an Ausstellern zeigten innovative Ansätze aus Verlagen, Museen, Architektur und Design, Brands und Agenturen. THE ARTS+ wird im Rahmen von ALDUS – European Book Fairs’ Network (Netzwerk der europäischen Buchmessen) organisiert und ist kofinanziert durch das Programm Kreatives Europa der Europäischen Union. https://theartsplus.com/
 
 
 
Über die Frankfurter Buchmesse
 
Die Frankfurter Buchmesse ist mit über 7.150 Ausstellern aus mehr als 100 Ländern, rund 278.000 Besuchern, über 4.000 Veranstaltungen und rund 10.000 anwesenden akkreditierten Journalisten und Bloggern die größte Fachmesse für das internationale Publishing. Darüber hinaus ist sie ein branchenübergreifender Treffpunkt für Player aus der Filmwirtschaft und der Gamesbranche. Einen inhaltlichen Schwerpunkt bildet seit 1976 der jährlich wechselnde Ehrengast, der dem Messepublikum auf vielfältige Weise seinen Buchmarkt, seine Literatur und Kultur präsentiert. Die Frankfurter Buchmesse organisiert die Beteiligung deutscher Verlage an rund 20 internationalen Buchmessen und veranstaltet ganzjährig Fachveranstaltungen in den wichtigen internationalen Märkten. Mit der Gründung des Frankfurt Book Fair Business Clubs bietet die Frankfurter Buchmesse Unternehmern, Verlegern, Gründern, Vordenkern, Experten und Visionären ideale Voraussetzungen für ihr Geschäft. Die Frankfurter Buchmesse ist ein Tochterunternehmen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. www.buchmesse.de
 
 

"Es mag zunächst verblüffend erscheinen, aber wir sehen die Frankfurter Buchmesse als eine temporäre Stadt."


Neue Forschungskooperation der Technischen Universität Darmstadt und der Frankfurter Buchmesse
 

Die Frankfurter Buchmesse zugänglich für alle zu machen – dies ist Ziel einer Forschungskooperation, die die Technische Universität Darmstadt und die Frankfurter Buchmesse (11.-15. Oktober 2017) zum Thema „Verbesserte Zugänglichkeit und Nutzbarkeit durch den Abbau räumlicher Barrieren“ vereinbart haben. Gesucht werden Gestaltungskonzepte, die Zugänglichkeit und Aufenthaltsqualität insbesondere für Messebesucher mit Mobilitäts- und Seheinschränkungen sowie für Familien mit Kindern verbessern. Zu diesem Zweck wird die Forschungsgruppe Urban Health Games des Fachbereichs Architektur in der Messewoche auf der Frankfurter Buchmesse räumliche und informationsbasierte Barrieren untersuchen. Im Rahmen des Projekts, das bis Ende 2018 angelegt ist, werden Messebesucher und -aussteller in den Prozess miteinbezogen. Es geht darum, den Mehrwert an Orientierung und Aufenthaltsqualität einer „Frankfurter Buchmesse für Alle“ aufzuzeigen.

„Die Frankfurter Buchmesse feiert Autoren und ihre Bücher. Als Veranstalter wünschen wir uns, dass möglichst alle Literaturbegeisterte und Branchenmitglieder uneingeschränkt daran teilnehmen können. Ziel unserer Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Darmstadt ist es, prototypisch Lösungsansätze zu erarbeiten, die einen barrierearmen Zugang zu einem Großevent wie der Frankfurter Buchmesse ermöglichen, und dessen Nutzbarkeit für all unsere Besucher und Aussteller nachhaltig zu optimieren“, sagt Gabi Rauch-Kneer, Geschäftsleitung Messemanagement der Frankfurter Buchmesse.

Martin Knöll, Professor am Fachbereich Architektur der TU Darmstadt sagt: „Die Kooperation mit der Frankfurter Buchmesse ermöglicht uns, wichtige Forschungsfragen zur besseren Zugänglichkeit und breiteren Nutzungsmöglichkeiten von städtischen Räumen zu untersuchen. Es mag zunächst verblüffend erscheinen, aber wir sehen die Frankfurter Buchmesse als eine temporäre Stadt. Sie ist damit nicht nur ein spannender Untersuchungsgegenstand, sondern im Rahmen dieser Forschungskooperation auch ein Experimentierfeld für eine zukünftige Stadtgestaltung im Sinne des Access for All.“

Auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse werden an drei Messetagen Mitglieder der Forschungsgruppe so genannte „Interviewspaziergänge“ über das Messegelände mit Teilnehmern aus verschiedenen Besuchergruppen durchführen. Dafür werden ausgewählte Nutzergruppen angesprochen, wie Familien mit Kindern sowie Personen mit Seh- und Mobilitätseinschränkungen. Hierbei werden Informationen über Anforderungen an Planung und Anreise, Orientierung, Zugänglichkeit und Nutzbarkeit der Inhalte der Buchmesse abgefragt, beobachtet und dokumentiert.

Des Weiteren sind alle Messebesucher eingeladen, von Mittwoch bis Samstag, 11.-14. Oktober, täglich um 17.00 Uhr und am Sonntag, 15. Oktober, um 10.00 Uhr in Raum 68 Halle 3 Ost (Via-Ebene) an Gesprächsrunden mit anderen Besuchern sowie Mitgliedern des Forschungsteams der TU Darmstadt teilzunehmen und dabei Anregungen zu Anforderungen an eine barrierearme Buchmesse einzubringen. Aussteller auf der Frankfurter Buchmesse haben zudem die Möglichkeit, mit ihrem Messestand an der Studie teilzunehmen. Geplant ist, vor Ort Feedback von Messebesuchern zu Zugänglichkeit und Nutzbarkeit des Standdesigns einzuholen. Erfasst werden Eindrücke und Einschätzungen der Messebesucher zu Zugänglichkeit und Nutzbarkeit der Stände und Veranstaltungsbereiche.

Für die Studie werden noch Teilnehmer gesucht. Familien mit Kindern unter 12 Jahren, Senioren und Menschen mit Mobilitätseinschränkung sowie Menschen mit Seheinschränkung, die gerne an den vorgegebenen Tagen einen ca. zweistündigen Spaziergang über die Frankfurter Buchmesse zusammen mit dem Forschungsteam unternehmen möchten, melden sich bis zum 6. Oktober 2017 per Mail an buchmesse@stadt.tu-darmstadt.de. Für die Teilnehmer ist der Besuch der Frankfurter Buchmesse am Tag des Interviewspaziergangs kostenfrei.

Die Termine für die Spaziergänge sowie weitere Informationen finden Sie in den Info-Flyern:

Donnerstag, 12.10.: Interviewspaziergänge mit Besuchern mit Mobilitätseinschränkung

Freitag, 13.10.: Interviewspaziergänge mit Besuchern mit Seheinschränkung

Samstag, 14.10.: Interviewspaziergänge mit Familien mit Kindern unter 12 Jahren
 
 
 
 
 
Kontakt für Fragen zur Teilnahme am Projekt:
Technische Universität Darmstadt
Fachbereich Architektur
Frau M.Sc. Norwina Wölfel
Tel.: +49 6151 16-22481
E-Mail: buchmesse@stadt.tu-darmstadt.de
http://www.stadtspiele.tu-darmstadt.de
 
 

Donnerstag, 28. September 2017

Buchmesse Poetry Slam - 14.10 Booknight, Taunusstraße 21, 60329 Frankfurt am Main, Deutschland , Saturday, October 14 at 7:30 PM - 8:30 PM (Updates NUR AUF FACEBOOK)

Der Kulturverein MainSlam e.V. (Best of Poetry Slam) und die Frankfurter Buchmesse präsentieren dieses Jahr erstmalig drei deutsch-französische Poetry Slam Shows zur Booknight im Bahnhofsviertel und auf dem Messegelände. Die auftretenden Slam PoetInnen gehören zu den besten beider Länder.

Der Eintritt zu allen Shows ist frei.

► 14.10. BOOKNIGHT
Ort: Donkey Bar: Taunusstraße 21, 60329 Frankfurt am Main
Zeit: 19:30 – 20:30 Uhr. Dauer 60 Minuten.

Ort: Kiosk YokYok: Münchner Straße 32, 60329 Frankfurt am Main
Zeit: 21:00 Uhr. Dauer 30 Minuten.

► 15.10.: BUCHMESSE
Ort: Selfpublishing Area, Bühne, Halle 3.0, K9
Zeit: 13:00 - 16:30 Uhr. Dauer 210 Stunden.

Dalibor Marković
Als kleiner Junge schon die Fähigkeit entdeckt, Rhythmen mit Mund und Zunge nachzuahmen. Neudeutsch Beatbox. Mit Anfang zwanzig dann Texter und Sprecher in einem Musikprojekt. Modern übersetzt heißt das Rappen auf Beats. Mitte zwanzig dann die ersten Ausflüge ohne musikalische Untermalung. Auf kleinen Bühnen. Deutschlandweit. Stichwort Poetry Slam. Daraufhin Bruch mit der Musik und nur noch Beschäftigung mit Text und Vortrag für Bühnen. Amerikanisch ausgedrückt ist das Spoken Word. Die Liebe zur Musik ist weiterhin in kleinen Dosen mittels Beatbox aber auch durch die rhythmisierte Art und Weise des Sprechens repräsentiert. Inhaltlich gibt es keine klare Linie, es ist eher ein Scharren mit Fuß und Hand im Bodensatz der Gesellschaft. Dabei bleibt mitunter ein klein wenig Schmutz im Schuh oder unter dem Fingernagel. Dieser Schmutz wird eingehend untersucht. Aber nicht ganz ohne Humor.
- Deutschsprachiger Poetry Slam Meister, 2014
- Gewinner des Poetry Slam Festivals Zürich, 2010

Tobias Kunze
Tobias Kunze (*1981) trug erstmals 2001 literarische Texte auf einer Bühne vor – bei einem eigens kreierten Offenen-Mikrofon-Format. Das Schreiben seiner Rap-Strophen bei der Band BIG TUNE brachte ihn zur Literatur. Seitdem entwickelte er sich von Hannovers Vorzeige-Poetry Slammer zum international gefragten Gast auf Poesie-Festivals. Er ist Performance-Poet, Rapper, freier Autor, Kulturveranstalter und Workshop-Geber.
Neben unzähligen Auftritten im deutschen Sprachraum von Sylt bis Bolzano und von Luxemburg bis Görlitz war er bereits in Paris, Reims, Strasbourg, Barcelona, Palma, Ischewsk (Russland), Finnland und Estland zu Gast. In seiner Heimatstadt Hannover ist er vor allem bekannt als Teil der Lesebühne Nachtbarden (im TAK) und der Rap-Band BIG TUNE – sowie durch die MACHT WORTE-Poetry Slams.

Frank Klötgen
1998 von der ZEIT mit dem "Pegasus"-Preis für Internet-Literatur ausgezeichnet. Gewann und organisierte seit 2002 etliche Poetry Slams und arbeitete als Webmaster für Bands wie Element of Crime, Marilyn Manson und Tokio Hotel. Buchveröffentlichungen: Spätwinterhitze (2004), Will Kacheln (2007); Der Fall Schelling (2010); Mehr Kacheln! (2011); Kitt! (2012); Büdchenzauber und Zechenverse (2013); Holz und die 7 Todsünden (2014), SLAMMED! 149 Poetry Slams zwischen Hawaii und Madagaskar (2017).

Mathias M Maras & Jade Blanc


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Das Goethe-Institut auf der Frankfurter Buchmesse

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Politische Comic-Kunst

Um die avantgardistische Rolle der Literatur geht es auch in dem deutsch-französisch-ägyptischen Gemeinschaftsprojekt „Der neue arabische Comic“. Die arabischen Graphic Novels der letzten zehn Jahre reflektieren den freiheitlichen Geist und die Offenheit einer jungen Zeichner-Generation, deren Tätigkeit durch Zensur und fehlende Vertriebsstrukturen stark eingeschränkt wird. Über Bedingungen des politischen Comics sprechen unter anderem die deutsch-libanesische Comic-Künstlerin Lena Merhej, der französische Verleger Thomas Gabison und der ägyptische Zeichner und Verleger Mohammed Shennawy (Freitag, 13. Oktober, 12.00 bis 13.00 Uhr, Bühne Weltempfang, Halle 3.1, Stand L25).


„Fake News“ und die Beziehung zwischen Afrika und Europa 

Weitere Schlaglichter werfen Podiumsdiskussionen auf das politische und gesellschaftliche Zusammenleben in Deutschland und der Welt. Vor allem die Flüchtlinge in Deutschland sind ein Schlüsselthema, das sich in der aktuellen Kinder- und Jugendliteratur wiederfindet. Die Jugendbuch-Autorin Barbara Warning („Heimisch und doch fremd“) diskutiert mit Mahmoud Hassanein über Darstellungs- und Vermittlungsformen der Migrationsthematik für deutsche und arabische Kinder und Jugendliche (Samstag, 14. Oktober, 13.00 bis 13.30 Uhr, ARTE-Stand, Halle 4.1, D10).

Auch der Umgang mit „Fake News“ beschäftigt das Goethe-Institut: Wie kann sich die Zivilgesellschaft gegen gezielte Fehlinformation und politische Manipulation schützen? Es diskutieren Yevhen Fedchenko, Leiter der Journalistenschule und Herausgeber der Seite www.stopfake.org; Maren Urner, Gründerin des Magazins Perspective Daily für Konstruktiven Journalismus; Matthew Karnitschnig vom amerikanischen Nachrichtenmagazin Politico und Johannes Ebert, Generalsekretär des Goethe-Instituts, in der Veranstaltung „Fake News – Wie mit Lügen Politik gemacht wird“  (Samstag, 14. Oktober, 13.30 bis 14.30 Uhr, Bühne Weltempfang, Halle 3.1, Stand L25).

Angesichts der aktiven Bewegungen der Dekolonialisierung, stellt sich die Frage, welche Bedeutung der kulturelle Austausch zwischen Afrika und Europa in diesem gesellschaftlichen Prozess einnimmt und wie sich dieser verändert. Unter dem Titel „Dekolonisiert euch! Die kulturelle Perspektive einer komplexen Transformation“ sprechen Gabi Ngcobo, Kuratorin der 10. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst,  María do Mar Castro Varela, Politikwissenschaftlerin und Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts (Freitag, 13. Oktober, 16.30 - 17.30 Uhr, Bühne Weltempfang, Halle 3.1, Stand L25).

Das Programm des Goethe-Instituts auf der Buchmesse entstand in Kooperation mit der Frankfurter Buchmesse, dem Auswärtigen Amt, TRADUKI, Litprom, ARTE, S. Fischer Stiftung und dem Institut für Auslandsbeziehungen. 


Auch auf der diesjährigen Buchmesse stehen wieder Autoren der Verlagsgruppe Patmos (Standnummer 3.1 A105) für Gespräche zur Verfügung.

Der Islam scheint selbstbewusst zu expandieren. Doch das Gegenteil ist der Fall. In seinem Buch Islam in der Krise – nach drei Wochen bereits in der 3. Auflage – erklärt der Religionswissenschaftler Michael Blume die weltweit tiefe Krise des Islams. Er erläutert, was die einstige Hochkultur stürzen ließ, die massiven Säkularisierungsprozesse und auch Ursprung und Folgen der bis heute reichenden Bildungskrise der islamischen Zivilisation. Heute bleiben viele arabisch-islamische Staaten nur durch den Ölverkauf bestehen. Demokratische Entwicklungen werden erstickt. Mangels einer schlüssigen Erklärung für den Niedergang übernehmen zahlreiche Muslime Verschwörungsmythen aus dem Westen und befördern damit weitere Akte terroristischer Gewalt. 

Abb. Patmos Verlag

Michael Blume stellt sein Buch bei folgenden Veranstaltungen vor:


Wann: Mittwoch, 11.10.2017, 15 Uhr
Wo: Podiumsdiskussion am ARTE Stand (Halle 4.1 Stand D10)

Wann: Mittwoch, 11.10.2017, 17 Uhr
Wo: Happy-Hour am Verlagsstand (Halle 3.1 A105)

Wann: Donnerstag, 12.10.2017, 11 Uhr
Wo: Lesezelt

Wann: Donnerstag, 12.10.2017, 15 Uhr
Wo: Autorensofa, Katholischer Medienverband (Halle 3.1 B143)

Wann: Sonntag, 15.10.2017, 14 Uhr
Wo: Bühne Deutschlandradio (Halle 3.1 J37)

Emile Ducke gewinnt mit seiner Reportage über Klinik-Zug in Sibirien den VGH Fotopreis 2017

Emile Ducke, der im neunten Semester Fotojournalismus und Dokumentarfotografie an der Hochschule Hannover (HsH) studiert, hat mit seiner Reportage „Diagnosis“ den mit 10.000 Euro dotierten VGH Fotopreis 2017 gewonnen. Seine Arbeit handelt von einem Krankenhaus-Zug, der die medizinische Versorgung in den abgelegenen Orten Russlands sicherstellt. Die Preisverleihung mit Ausstellungseröffnung findet am Donnerstag, 16. November, um 18 Uhr in der VGH galerie, Schiffgraben 4, in Hannover statt. Bis zum 31. Januar 2018 werden die Fotos dort zu sehen sein.


In den engen Gängen des Zuges warten Patienten vor den Arzt-Abteilen auf ihre Behandlung und Laborergebnisse.

Der 23-jährige Fotograf arbeitete fast ein ganzes Jahr an seiner Geschichte: Während seines Auslandsemesters im Frühjahr 2016 an der Journalistischen Fakultät der Staatlichen Universität Tomsk hat Emile Ducke recherchiert, und im November fuhr er wieder nach Sibirien, um neun Tage lang mit dem Krankenhaus-Zug „Heiliger Lukas“ zu reisen. „Mit dem Zerfall der Sowjetunion 1991 endete Sibiriens wirtschaftliche Blütezeit, die medizinische Infrastruktur brach in Teilen zusammen. Heute fehlt es in abgelegenen Regionen an Fachärzten – die Mediziner vor Ort sind meist schlecht ausgerüstet und überlastet“, erklärt Emile Ducke.
Patienten warten vor dem Registrierungswaggon am Zuganfang auf Einlass. Im November 2016 reichten die Temperaturen bis unter Minus 38 Grad.
„Emile Ducke ist es gelungen, für sein an sich schon interessantes Thema eine ganz eigene visuelle Umsetzung zu finden. Man kann dabei schon von einem eigenen Bildstil mit hohem Wiedererkennungswert sprechen, eine für einen so jungen Fotografen herausragende Leistung“, so die Meinung der Jurymitglieder, die auch in diesem Jahr von der Qualität der eingereichten Arbeiten beeindruckt waren. Mitglieder der hochkarätigen Jury waren Lars Lindemann (Bildchef / Geo), Ellen Dietrich (Kulturjournalistin / DIE ZEIT), Andreas Trampe (Leiter Bildredaktion / stern), Henner Flohr (Bildredaktion / F.A.Z.), Barbara Stauss (Photo Director / mare), Thorsten Gerke (Photo Editor/Der Spiegel), Michael Thomas (Cheffotograf / HAZ) und Rolf Nobel (ehemaliger Fotografieprofessor / Hochschule Hannover).
Namenspatron für den Klinik-Zug ist der Heilige Lukas, ein Priester und Arzt, der zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs in der Region Krasnojarsk wirkte – deshalb führt der Zug auch einen eigenen Kathedralen-Waggon am Zugende. Priester Igor aus Kuragino läutet vor dem Gottesdienst die Glocken.

Emil Ducke.

Hochschule Hannover
Fakultät III – Medien, Information und Design


Expo Plaza 2, 30539 Hannover