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Montag, 12. Dezember 2016

goEast >>> East-West Talent Lab & OPPOSE OTHERING!

East-West Talent Lab & OPPOSE OTHERING!

With the East-West Talent Lab, goEast provides young filmmakers from the areas of direction and production with a valuable platform for networking and further education during the festival week in Wiesbaden. Tomorrow's pros are able to gain festival and co-production experience here for the first time. However, goEast's efforts to reach young professionals don't stop there: the festival has dedicated itself to offering programmes that focus on critical, socially engaged filmmaking for this crucial group. With the project OPPOSE OTHERING! goEast deepens its commitment to a filmmaking ethos devoted to advancing the cause of human rights. After the successful start in 2016 the project goes into the second round.


EAST-WEST TALENT LAB

goEast fosters and connects young filmmakers and artists from Central and Eastern Europe and Germany, with a focus on the Rhine-Main region. A programme consisting of a broad range of networking and educational events has been assembled for the 30 participants of the East-West Talent Lab and implemented with the assistance of internationally renowned experts. The goEast Development Award, worth 3,500 euros, is presented to the originator of the best project idea. The East-West Talent Lab addresses young filmmakers from Central and Eastern Europe as well as Germany to apply for the programme with their project ideas. The application form can be downloaded here (http://www.filmfestival-goeast.de/download/documents/ewtl_2017_application_form.doc)

OPPOSE OTHERING!

OPPOSE OTHERING! is humanly committed filmmaking. The project, which is supported by the Foundation Remembrance, Responsibility and Future, is entering the second round in 2017: Young filmmakers from Germany and Central and Eastern Europe paired in bi-national tandem teams will set off together on a journey through their countries. Their central objective: to use the means of cinema to investigate exclusionary attitudes towards individuals of different social, religious, cultural, ethnic backgrounds and / or sexual identity and to present portraits of individuals and projects that are working to promote solidarity, civil courage and resistance to discrimination. The detailed Call for Applications can be found here . (http://www.filmfestival-goeast.de/download/documents/161101_Oppose-Othering_CfA.doc)


Jahrespressekonferenz des Goethe-Instituts: Kultur als Schlüssel zum Dialog

Das Jahr 2016 war geprägt von internationalen Krisen und Konflikten, Flucht und Vertreibung, Einschränkung der Meinungsfreiheit. Europa erlebte zunehmend instabile Entwicklungen, die europäischen Werte werden durch nationalistische und populistische Tendenzen infrage gestellt. Das Goethe-Institut begegnet diesen globalen Herausforderungen mit einem effizienten Ausbau seines Netzwerks, einem Strukturwandel durch Digitalisierung und seiner genuinen Stärke: Sprache und Kultur als Schlüssel zum Dialog.

Der Präsident des Goethe-Instituts Klaus-Dieter Lehmann betonte bei der Jahrespressekonferenz, dass sich besonders in turbulenten Zeiten das Potenzial des langfristigen Kulturaustauschs zeige: „Wir sind vor Ort meist seit vielen Jahren im engen und vertrauensvollen Kontakt mit Künstlern, Partnern und Nichtregierungsorganisationen und können so schnell und effektiv auf Herausforderungen reagieren. Durch die konsequente Verknüpfung der verschiedenen Präsenzformen, den weiteren Ausbau unseres Netzwerks und strategische Partnerschaften haben wir unser Innovationspotenzial deutlich gesteigert.“ Es gelte, Freiräume zu schaffen und zu erhalten in Ländern, in denen der staatliche Zugriff die Meinungsfreiheit einschränkt: „Meinungsfreiheit ist für uns ein hohes Gut. In Kairo haben wir beispielsweise ein neues Institutsgebäude eröffnet, das schon architektonisch auf Transparenz und Begegnung setzt und für das kulturelle Leben in der ägyptischen Hauptstadt ein wichtiger Treffpunkt ist. Auch in der Türkei halten wir den Dialog mit Künstlern und der Zivilgesellschaft aufrecht.“

Behutsamer Ausbau des Netzwerks
Der Generalsekretär des Goethe-Instituts Johannes Ebert führte aus, dass in Reaktion auf die aktuellen globalen Herausforderungen das Netzwerk der größten deutschen Kulturmittlerorganisation behutsam ausgebaut werde: „2017 wird das Goethe-Institut neue Goethe-Zentren in Baku und Eriwan gründen. Für den Ausbau unserer Arbeit in der aufstrebenden Kaukasus-Region hat uns der Deutsche Bundestag für die Dauer von drei Jahren insgesamt 3 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Mit unserer Programmarbeit wollen wir die Begegnung mit den Kulturschaffenden in Armenien und Aserbaidschan fördern und neue Freiräume des kreativen Austauschs ermöglichen.“

Auch durch die Erweiterung von Residenzprogrammen soll das Netzwerk verstärkt werden. Das Goethe-Institut hat als größter deutscher Anbieter weltweiter Residenzprogramme im November 2016 im brasilianischen Salvador da Bahia mit der neuen Künstlerresidenz Vila Sul sein erstes Residenzhaus auf der Südhalbkugel eröffnet, wie Klaus-Dieter Lehmann berichtete. Das Haus soll ein Ort des Austauschs für Kulturschaffende, Künstlerinnen, Wissenschaftler und Publizisten aus Deutschland und der ganzen Welt sein, die sich mit Fragen des Süd-Süd-Dialogs auseinandersetzen.

Neben den Goethe-Instituten und Residenzen als Frei- und Dialogräumen sind für Klaus-Dieter Lehmann die umfassende digitale Modernisierung der Sprach- und Kulturarbeit, Zugänge zu Bildung und die sozialen Netzwerke unverzichtbar. „Wir verstehen uns schon jetzt als innovativen Akteur im digitalen Anwendungsbereich. Für die notwendige Offensive zu einem breiten Strukturwandel benötigen wir jedoch eine Schwerpunktförderung, die in einer veränderten Welt über Reichweiten, Akzeptanz und Gestaltungsmöglichkeiten verfügt.“

Der Kaufmännische Direktor Bruno Gross gab einen Überblick über die finanzielle Situation des Goethe-Instituts: „2016 konnte das Goethe-Institut die Mittel des Vorjahres verstetigen, während sich bei den Eigeneinnahmen eine leichte Steigerung um zwei Prozent feststellen ließ.“ Die Nachfrage nach den Sprachkursen des Goethe-Instituts entwickle sich positiv, besonders in Nordafrika, Asien und Südosteuropa sei die Nachfrage nach Deutsch als Fremdsprache besonders groß. Bei den Prüfungen und Online-Kursen sei sogar ein starkes Wachstum festzuhalten. Mit 137 Millionen Euro an Eigeneinnahmen aus Sprachkursen und Prüfungen erwirtschaftete das Goethe-Institut 2016 rund 34,6 Prozent seines Haushalts selbst.

Die Zukunft Europas – „Collecting Europe“
Angesichts des zunehmenden Populismus und Nationalismus stellt das Goethe-Institut die Zukunft Europas in den Mittelpunkt seiner Arbeit. Generalsekretär Johannes Ebert sieht für Kulturinstitutionen in Europa heute eine besondere Verantwortung. „Europa steht für Freiheit, Gerechtigkeit und kulturelle Vielfalt. Wenn diese Werte unter Druck geraten, müssen wir als Goethe-Institut Haltung zeigen. Unsere Goethe-Institute in Europa genießen Vertrauen und sind in ihren Gastländern umfassend vernetzt. Gemeinsam mit unseren Partnern sehen wir uns verpflichtet, Verantwortung für Europa zu übernehmen.“ Kultur und offener Dialog können neue Perspektiven eröffnen und auch diejenigen ansprechen, die Zweifel und Befürchtungen in Bezug auf eine offene Gesellschaft haben. „Deshalb möchten wir verstärkt junge Menschen und diejenigen, die sich gegen Europa positionieren, ansprechen, um gemeinsam mit ihnen über die Bedeutung und die Verteidigung freiheitlicher Werte nachzudenken.“

Auch über Ängste, die es in den europäischen Gesellschaften gibt, müsse man diskutieren, so Ebert: „Die große Konferenz ‚European Angst‘ in Brüssel mit wichtigen Intellektuellen wie Herta Müller, Slavoj Žižek oder Didier Eribon brachte in der vergangenen Woche auch kontroverse Positionen zu Europa zutage. Es ist wichtig, dass wir den Diskurs über Europas Zukunft offen führen. Besonders gefreut hat es mich, dass neben Intellektuellen, Politikern und Kulturschaffenden maßgeblich auch Studierende beteiligt waren. Diese Interaktion und die Einmischung der Zivilgesellschaft wollen wir weiter fördern.“

Vertieft wird dieser thematische Fokus zum Beispiel mit dem Gedankenexperiment „Collecting Europe“, das gemeinsam mit dem Victoria and Albert Museum in London durchgeführt wird: Wie Angela Kaya, Institutsleiterin in London, berichtete, wurden zwölf internationale Künstlerinnen und Designer aufgefordert, aus dem Jahr 4017 auf das heutige Europa zu schauen – ganz bewusst auch aus der außereuropäischen Perspektive. „Collecting Europe“ kulminiert im Februar 2017 in einem einwöchigen Festival mit Ausstellung und begleitenden Diskussionsrunden, Performances und Workshops.

Migration und Integration: Zugang zu Bildung gewähren
Johannes Ebert betonte die Bedeutung des Themas Flucht für das Goethe-Institut: „Unterstützung für Menschen auf der Flucht – dies bleibt eine große Aufgabe für das Goethe-Institut. Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, dass jetzt keine verlorene Generation entsteht.“ Neben Aktivitäten in Deutschland habe das Goethe-Institut seine Programme in den Nachbarländern Syriens im zurückliegenden Jahr deutlich verstärkt. Zugang zu Bildung, die Förderung von Kreativität gerade junger Menschen und die Unterstützung geflüchteter Künstler und Kulturschaffender – dies seien für das Goethe-Institut zentrale Herausforderungen. „Viele Initiativen konnten wir ausbauen, um Perspektiven vor Ort zu schaffen. Andere haben wir im vergangenen Jahr neu gestartet, wie zum Beispiel die Bibliotheksbusse in der Türkei und dem Libanon und die Ideas Boxes – mobile Bildungs- und Informationszentren, die in Jordanien, dem Irak, Libanon und der Türkei zum Einsatz kommen. Projekte wie diese benötigen die dauerhafte Unterstützung durch das Auswärtige Amt“, sagte Generalsekretär Johannes Ebert. Mit „Goethe-Institut Damaskus im Exil“ habe man außerdem ein Experiment in Deutschland gewagt, das sehr erfolgreich war.

Der abschließende Ausblick galt dem Kulturprogramm „Die iranische Moderne“. Drei Monate lang geben iranische und deutsche Philosophen, Künstlerinnen und Kulturschaffende in Vorträgen, Lesungen und Konzerten Einblicke in die iranische Kunst-, Musik- und Literaturszene. Johannes Ebert sagte: „Das Goethe-Institut ist überzeugt, dass über das Kulturprogramm neue Verbindungen und ein offener Dialog zwischen deutschen und iranischen Kulturschaffenden erstehen werden.“

Das Goethe-Institut ist das weltweit tätige Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland. Mit 159 Instituten in 98 Ländern fördert es die Kenntnis der deutschen Sprache im Ausland, pflegt die internationale kulturelle Zusammenarbeit und vermittelt ein aktuelles Deutschlandbild. Durch Kooperationen mit Partnereinrichtungen an zahlreichen weiteren Orten verfügt das Goethe-Institut insgesamt über rund 1.000 Anlaufstellen weltweit.

Pressefreiheit in der Türkei - Protestkundgebung am 14. Dezember 2016 in Stuttgart

For your kind interest ... there's an old saying which goes like this
"Don't shoot the messenger."

Es gilt der übliche Disclaimer: Durch das Veröffentlichen des Beitrags machen wir uns Inhalte (was immer diese sein mögen) AUSDRÜCKLICH nicht zu eigen.


Seit Verhängung des Ausnahmezustandes in der Türkei wurden über 100 Journalisten verhaftet und Medien geschlossen. Reporter ohne Grenzen unterstützt daher eine Protestkundgebung gegen die Angriffe der türkischen Regierung auf die Pressefreiheit.
Am Mittwoch, 14. Dezember 2016
um 17Uhr
Wilhelmsplatz
70182 Stuttgart
Unterstützt von
  • Reporter ohne Grenzen
  • Deutsche Journalisten und Journalistinnen in ver.di (DJU) BaWü
  • Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in ver.di (VS) BaWü
  • Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) Baden-Württemberg
  • Deutscher Journalisten Verband (DJV) Baden-Württemberg
Seit Verhängung des Ausnahmezustandes in der Türkei durch die Regierung von Präsident Erdogan am 20. Juli 2016 wurden nach Zählung der Europäischen Journalistenföderation (EJF) 121 Journalistinnen und Journalisten verhaftet und in Gefängnisse gebracht (Stand: 16. November 2016); 168 Zeitungen, Zeitschriften, Radio- und Fernsehsender und andere Medien wurden zwangsweise geschlossen (Stand: 29. Oktober 2016); und über 2500 Journalistinnen und Journalisten sind ohne Arbeit und Einkommen. Betroffen sind Journalistinnen und Journalisten sowie Medien, die über die Regierung von Präsident Erdogan kritisch berichten und kommentieren.
Die Angriffe der türkischen Regierung auf die Pressefreiheit gehen einher mit Verhaftungen von Oppositionspolitikern und Gewerkschaftern sowie der Entlassung von Richtern, Lehrern und anderen Beamten aus dem Staatsdienst. Davon in besonderem Maß betroffen ist die kurdische Minderheit der Türkei aber auch die Gewerkschaftsbewegung und kritische Bürger.
Referenten:

ROG-Kampagne „Digitales Exil“: Verfolgten Journalisten eine Stimme geben

Zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember bietet Reporter ohne Grenzen (ROG) verfolgten Journalisten für einen Tag „digitales Exil“. Dafür bittet die Organisation Social-Media-Nutzer, auf ihren Accounts Artikel eines verfolgten Kollegen zu posten. Mit der Kampagne macht ROG auf die weltweit zunehmenden Repressalien gegen Journalisten aufmerksam.

Twitter- und Facebook-Nutzer ändern für einen Tag oder mehrere Stunden ihr Profil- und Titelbild und posten zwei Artikel des Journalisten, den sie unterstützen möchten. Zur Wahl stehen Artikel des türkischen Journalisten Can Dündar, der bahrainischen Journalistin Nazeeha Saeed und des simbabwischen Journalisten Ray Mwareya. Auf der Webseite https://digitales-exil.org/ können Internetnutzer die Beiträge herunterladen.

Gegen den ehemaligen Cumhuriyet-Chefredakteur Dündar läuft in Istanbul ein Verfahren wegen angeblicher Unterstützung einer terroristischen Organisation (http://t1p.de/xzai). Sein Fall steht symbolisch für die Willkür, mit der die türkische Regierung gegen kritische Journalisten vorgeht.

Saeed ist eine Journalistin aus Bahrain und arbeitet als Korrespondentin für Radio Monte Carlo Doualiya and France24. Sie berichtete unter anderem über die pro-demokratischen Proteste in Bahrain. Wegen ihrer journalistischen Arbeit wurde sie 2011 zeitweise inhaftiert und geschlagen. Im Juni 2016 erteilten ihr die bahrainischen Behörden ein Ausreiseverbot. Saeed ist Gewinnerin des Johann-Philipp-Palm-Preises für Meinungs- und Pressefreiheit (http://t1p.de/lygh).

Mwareya ist freiberuflicher Journalist aus Simbabwe und arbeitet für das Global South Development Magazine (http://t1p.de/pct2). Mwareya verfasste unter anderem einen Artikel über die korrupten Machenschaften der nationalen Politik in der Kaffeeindustrie, der eine breite internationale Aufmerksamkeit erlangte. Daraufhin erhielt er ernstzunehmende Drohungen und beschloss, kurzzeitig unterzutauchen. Im Februar war er auf Einladung von Reporter ohne Grenzen im Rahmen des Auszeit-Stipendiums für drei Monate in Deutschland. Mwareya ist der erste Gewinner des UN Global Migration Fair Reporting Prize.

Weitere Infos zur Kampagne finden Sie unter https://digitales-exil.org/.


(Diese Meldung auf der ROG-Webseite: http://t1p.de/ib4y
Kampagnen-Webseite: https://digitales-exil.org/)