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Freitag, 17. Juni 2016

Lieblingsorte in Deutschland gesucht - „Mein Ort in Deutschland” geht in die Online-Abstimmung

Wer schon einmal im Ausland war, weiß: Die schönsten Erlebnisse warten nicht unbedingt an touristischen Attraktionen. Auch eine Parkbank, ein unscheinbares Stadtviertel oder ein verwunschener Hauseingang können unvergesslich bleiben. Mit dem Wettbewerb „Mein Ort in Deutschland” sucht das Goethe-Institut Lieblingsorte in Deutschland. Weltweit wurden Menschen, die nicht gebürtig aus Deutschland stammen, dazu aufgerufen, ihre Geschichten auf www.goethe.de/meinort zu teilen. Eine Fachjury aus den Bereichen Kultur, Wissenschaft und Politik, darunter der Schriftsteller Saša Stanišić, hat nun zehn herausragende Beiträge ausgewählt, die ab heute ins Rennen um den großen Publikumspreis gehen: eine Reise nach Deutschland.

Rund 1.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 100 Ländern, darunter Russland, China, Indonesien, USA und Argentinien, haben ihre Geschichten über persönliche Sehnsuchtsorte in Deutschland auf dem Webportal von „Mein Ort in Deutschland” geteilt. Die Texte konnten auf Deutsch oder in der Landessprache eingereicht werden und sind auf einer interaktiven Deutschlandkarte verortet. Nun hat eine Fachjury, der der Generalsekretär des Goethe-Instituts Johannes Ebert, der Leiter der Abteilung Kultur und Kommunikation des Auswärtigen Amts Andreas Görgen, die Geschäftsführerin des Hueber Verlags Michaela Hueber, die Präsidentin des Deutschen Städtetages Oberbürgermeisterin Eva Lohse, die Professorin für Architektur- und Planungssoziologie Martina Löw und der Schriftsteller Saša Stanišić angehören, die zehn herausragendsten Beiträge ausgewählt. Vom 17. Juni bis 3. Juli 2016 können alle angemeldeten Nutzerinnen und Nutzer aus den zehn Finalbeiträgen ihren Favoriten küren und damit den Hauptpreis vergeben: eine einwöchige Reise nach Deutschland für zwei Personen – an den Ort ihrer Wahl.

Die Finalbeiträge stammen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Russland, den USA, Neuseeland, Uruguay, Serbien und Vietnam und beschreiben eine Vielfalt an Orten und Erinnerungen: ein Fenster im Deutschen Literaturarchiv Marbach, den kleinen Ostseeort Lubmin, eine geschichtsträchtige Straßenecke in Berlin-Neukölln, eine Bäckerei in Gotha oder einen kuriosen Uhrenpark im Schwarzwald. „Mein Ort in Deutschland” ermöglicht weitere interessante Einblicke: So liegt Berlin mit 180 Beiträgen auf Platz eins der beliebtesten Orte und Russland stellt mit knapp 25 Prozent die meisten Autorinnen und Autoren. Neuschwanstein wiederum gewann als beliebtester Ort, der keine Stadt ist. Die 80 spannendsten und originellsten Beiträge werden im Herbst vom Hueber Verlag als Buch veröffentlicht.

Als „Sonderpreis deutsche Sprache” wurde im Mai außerdem ein tutorierter Onlinekurs des Goethe-Instituts unter allen auf Deutsch eingereichten Texten verlost.

Weitere Informationen zum Projekt und zur Online-Abstimmung unter:
www.goethe.de/meinort

„Mein Ort in Deutschland” ist ein Projekt des Goethe-Instituts in Zusammenarbeit mit dem Hueber Verlag. Der Aufbau von „Mein Ort in Deutschland” wurde aus Mitteln der Bildungsoffensive Deutsche Sprache des Auswärtigen Amtes gefördert.