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Samstag, 4. Juni 2016

EXPERTENGESPRÄCH AUS DER REIHE „WELTKULTUREN IN FRANKFURT – ETHNOLOGIE UND MUSEUM IM 21. JAHRHUNDERT“, 07.06.2016 - 18:00

„Ethnografische Sammlungen und ihr Potential für Wissenschaft und Öffentlichkeit“
 
Mit Prof. Dr. Hans Peter Hahn (Professor für Ethnologie, Goethe-Universität Frankfurt)

Das Dezernat Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main lädt gemeinsam mit dem Weltkulturen Museum und dem Kulturamt alle Interessierten zu einer weiteren öffentlichen Veranstaltung der Reihe „Weltkulturen in Frankfurt – Ethnologie und Museum im 21. Jahrhundert“ in das Historische Museum ein.
Welche Themen könnten in Bezug auf den Umgang mit ethnografischen Sammlungen relevant sein? Wie lässt sich der Blick auf materielle Kultur museal umsetzen? Nach dem allgemeinen Expertengespräch im November 2015 spricht Prof. Dr. Hans Peter Hahn nun zum Thema „Ethnografische Sammlungen und ihr Potential für Wissenschaft und Öffentlichkeit“.

Anschließend möchten wir den interessierten Zuhörern die Gelegenheit zu Fragen und inhaltlichem Austausch bieten. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und auf eine lebhafte Diskussion.

Prof. Dr. Hans Peter Hahn ist Professor für Ethnologie und Sprecher des Graduiertenkollegs „Wert und Äquivalent“ an der Goethe-Universität Frankfurt sowie seit 2015 Fellow am Exzellenzcluster „TOPOI“ der FU Berlin. Als wissenschaftlicher Beirat ist Prof. Dr. Hans Peter Hahn unter anderem für die Ethnografisch-Archäologische Zeitschrift, das Forum Kritische Archäologie und das Humboldt-Forum Berlin tätig. Seine Forschungsschwerpunkte erstrecken sich regional über Westafrika, Ghana, Togo und Burkina Faso; thematisch von materieller Kultur über Wirtschaftsethnologie bis hin zu Migration und Mobilität. Aktuell forscht er unter anderem zu „Mobile Welten“ im Rahmen des BMBF-Programm „Sprache der Objekte“. Zu seinen neuesten Veröffentlichungen zählen „Vom Eigensinn der Dinge“  (Berlin: Neofelis, 2015), „Lost in Things. Fragen an die Welt des Materiellen“ (Münster: Waxmann, 2015) sowie  „Ethnologie“ (Berlin: Suhrkamp, 2014).


In deutscher Sprache
Kostenlos

Historisches Museum Frankfurt
Sonnemann-Saal
Fahrtor 2 (Römerberg)
60311 Frankfurt am Main

Weltkulturen Museum
Schaumainkai 29-37
60594 Frankfurt am Main

n-ost-REPORTAGEPREIS 2016 - Neun Reportagen nominiert

Von Steinpilzen, gekauften Bräuten und einem Familienausflug in die belarussische Provinz

Die neun Finalisten für den n-ost-Reportagepreis 2016 stehen fest. Aus insgesamt 152 Einreichungen haben die Jurys in einem anonymisierten Verfahren die Nominierten in den Kategorien Text, Radio und Foto bestimmt.

Die nominierten Reportagen erzählen von Flüchtlingen auf der Balkanroute, vom Bosnienkrieg und dem Geschäft mit südosteuropäischen Leiharbeitern. Sie werfen ihre Schlaglichter auf die Ukraine, auf Transnistrien, Belarus, Rumänien, Russland und Bulgarien.

Wer die Gewinner in den drei Kategorien sind, das erfahren die Gäste der Preisverleihung am Donnerstag, 23. Juni 2016, ab 20 Uhr. Unter Anwesenheit der Autorinnen und Autoren werden im Grünen Salon der Volksbühne Berlin die nominierten Textreportagen vorgelesen, Auszüge aus den Features gespielt und die Fotostrecken präsentiert.

An dem Abend wird außerdem der Recherchepreis Osteuropa vergeben. n-ost ist Partner des Stipendiums, mit dem die beiden Hilfswerke Brot für die Welt und Renovabis die Berichterstattung aus Osteuropa fördern. Jährlich wird eine Recherche mit bis zu 7.000 Euro unterstützt.

Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Anmeldung an reportagepreis@n-ost.org.

Die Nominierten der Kategorie TEXTREPORTAGE sind:

CHRISTOPH CADENBACH: Guter Stiel, Süddeutsche Zeitung Magazin, 23.10.2015
MICHAEL MARTENS: Osamas Leute, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.09.2015
TIM NESHITOV: Das Dorf, Süddeutsche Zeitung, 5.12.2015

Die Nominierten der Kategorie RADIOREPORTAGE sind:


DOMINIK BRETSCH: Abzocke im Schatten der Freizügigkeit. Über mafiöse Geschäfte mit Leiharbeitern in der EU, SWR 2/WDR 5, 20.05.2015
CHRISTOPH GOLDMANN UND LEIF KARPE: Der Familienausflug oder Kalte Tage in Pinsk. Die wahre Geschichte der Lila Binenstzok, DLF, 16.06.2015
MECHTHILD MÜSER: Jede Nacht haben sie andere geholt. Vergewaltigung als Kriegsstrategie, WDR 5/DKultur/BR, 04.06.2015

Die Nominierten der Kategorie FOTOREPORTAGE sind:


NIELS ACKERMANN: L'Ange blanc, veröffentlicht unter dem Titel Julia oder eine ukrainische Jugend in Das Magazin, 16.05.2015
EMILE DUCKE: Transnistria, FOG Magazin, 20.06.15
PEPA HRISTOVA: The Bartered Bride, u.a. veröffentlicht in Art, 9/2015, und unter dem Titel Brautschau in Süddeutsche Zeitung, 17.10.2015 (NOMINIERT)

Christoph Bangert – »Hello Camel« in der FREELENS Galerie, 9. Juni bis 25. August 2016

Zur Eröffnung der Ausstellung mit Christoph Bangert am Donnerstag, den 9. Juni 2016 um 19 Uhr, laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

»Meiner Erfahrung nach sind die beiden wesentlichsten Merkmale des Krieges Horror und Absurdität«, sagt Christoph Bangert. Nachdem er in seinem von den Medien gefeierten Buch »War Porn« den Umgang unserer Gesellschaft mit schrecklichen Bildern untersucht hat, setzt er sich nun in seiner neuen Arbeit »Hello Camel« mit der Absurdität des Krieges auseinander.

Unserer klischeehaften Vorstellung des modernen Krieges als rasantes, dramatisches und heroisches Ereignis stellt er seine ruhigen und aufgeräumten, jedoch ebenso eigenartigen und fremden Bilder der Kriege in Afghanistan, Gaza und dem Irak entgegen. Gleichzeitig ist »Hello Camel« eine Dokumentation des menschlichen Bestrebens, im Angesicht von Gewalt und Chaos so etwas wie Normalität zu schaffen.

In der FREELENS Galerie feiert seine Arbeit »Hello Camel« sowohl als Ausstellung als auch als Buch Premiere.

Christoph Bangert (geb. 1978) hat Fotografie an der Fachhochschule Dortmund und am International Center of Photography in New York studiert. Heute ist der gefragte Fotojournalist für internationale Magazine wie New York Times, Stern, Neue Zürcher Zeitung u.v.a. tätig. Christoph Bangert hat sich auf Kriegs- und Konfliktfotografie spezialisiert. So stammen viele seiner Reportagen aus Krisengebieten wie Afghanistan, Pakistan, dem Libanon oder dem Irak. Mit seinen Arbeiten hat er zahlreiche wichtige Preise gewonnen, darunter einen World Press Award und einen POYi Award of Excellence. Seine Fotos sind in zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen gezeigt worden. »Hello Camel« (Kehrer Verlag) ist sein mittlerweile viertes Buch.

https://www.freelens.com/galerie-archiv/hello-camel/

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