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Freitag, 3. Juni 2016

Goethe-Institut KULTURSYMPOSIUM WEIMAR ist eröffnet

Das Goethe-Institut hat heute die erste Ausgabe des KULTURSYMPOSIUMS WEIMAR eröffnet. Bis zum 3. Juni tauschen sich hochkarätige internationale Gäste aus Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Politik  zum Thema „Teilen und Tauschen” aus. Das dreitägige Kulturfestival startet mit Beiträgen des tschechischen Ökonomen Tomáš Sedláček und des amerikanischen Bestsellerautors Jeremy Rifkin sowie einer Diskussion mit der israelischen Soziologin Eva Illouz über die Bedeutung des Teilens und Tauschens für die Gesellschaft.

Das KULTURSYMPOSIUM WEIMAR greift gesellschaftliche Entwicklungen auf und stellt sie in einen kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Zusammenhang. Der Präsident des Goethe-Instituts Klaus-Dieter Lehmann erklärte in seiner Eröffnungsrede die Motivation des Goethe-Instituts, ein Kultursymposium zum Thema „Teilen und Tauschen” auszurichten: „Wenn die Ökonomie mit wirtschaftlichen Analysen alle Bereiche des menschlichen Zusammenlebens erklärt, dann kann es umgekehrt von Interesse sein, die Ökonomie anthropologisch oder kulturell zu betrachten. In den kommenden Tagen werden wir also ganz konkret Vorgänge des Teilens und Tauschens in buchstäblich aller Welt untersuchen – als kulturelle Haltung.”

Johannes Ebert, Generalsekretär des Goethe-Instituts: „Teilen und Tauschen sind Grundlagen menschlicher Kulturpraktiken. Sie spielen in allen Ländern eine große Rolle und haben Auswirkungen auf unsere Haltungen zu verschiedensten Lebensbereichen vom Carsharing bis zur Willkommenskultur. Als universelles Thema ist 'Teilen und Tauschen' hervorragend für die erste Ausgabe des Kultursymposiums geeignet, das auch die Expertise unseres weltweiten Netzwerks und unserer Partner widerspiegelt.”

Höhepunkt des Programms sind unter anderem die Deutschlandpremiere der deutsch-koreanischen Koproduktion „Being Faust – Enter Mephisto”, in dem Werte und Ideale in Form eines Spiels zum Tausch angeboten werden, sowie eine Kunstaktion zum „Kula-Ring”. Im Südpazifik zirkulieren von Insel zu Insel im Uhrzeigersinn Halsketten aus kleinen roten Muschelplättchen und Armbänder ohne unmittelbaren Nutzen für den Empfänger. In Weimar wird der „Kula-Ring” aufgegriffen von einer Installation mit Originalobjekten, einer partizipativen Kunstaktion und einer Fotoserie mit Beiträgen aus Südostasien, Afrika, Nahost und Europa.

Über fünfhundert Teilnehmende verhandeln in rund siebzig Veranstaltungen europäische Sichtweisen mit denen anderer Kulturkreise und bieten künstlerische und wissenschaftliche Zugänge zum Thema. Neben Vorträgen und Paneldiskussionen, laden partizipative Formate wie World Cafés und Fish Bowls zum kooperativen Austausch ein. Für das Kultursymposium wurde ein Kuratorium eingerichtet, dem Aleida Assmann, Bolat Atabayev, Christina von Braun, Ciarán Devane, Ágnes Heller, Neil MacGregor, Petros Markaris und Robert Wilson angehören. Zu den Teilnehmern des Kultursymposiums zählen Jean-Pierre Bekolo, Christophe Boesch, Yochai Benkler, Rajeev Bhargava, Christina von Braun, Ute Frevert, Newell Harry, Ágnes Heller, Ivars Ijabs, Wang Liping, Neil MacGregor, Evgeny Morozov, Hermann Parzinger, Hartmut Rosa, Martin Schick, Trebor Scholz, Ben Vickers, Joseph Vogl und viele andere.

Die Pressemappe sowie hochauflösendes Bildmaterial zum KULTURSYMPOSIUM WEIMAR 2016 finden Sie unter www.goethe.de/presse. Live-Streams von ausgesuchten Veranstaltungen und weitere Details zum Programm gibt es auf der Projektseite unter www.goethe.de/kultursymposium.

Das KULTURSYMPOSIUM WEIMAR ist eine zweijährlich stattfindende Veranstaltungsreihe des Goethe-Instituts, in der globale Gesellschaftsfragen mit Expertinnen, Intellektuellen und Künstlern aus dem Netzwerk der Goethe-Institute weltweit diskutiert werden. Das erste KULTURSYMPOSIUM WEIMAR findet unter dem Titel „Teilen und Tauschen” statt und wird ermöglicht durch die freundliche Unterstützung von Merck, Siemens und Volkswagen. Medienpartner sind 3sat, Deutschlandfunk, brand eins und Le Monde diplomatique.

Stipendium für Journalisten aus Kriegs- und Krisengebieten

Das Auszeit-Stipendium ist das neue gemeinsame Projekt von Reporter ohne Grenzen und der taz Panter Stiftung, einer gemeinnützigen Organisation, die mit der Berliner Zeitung „die tageszeitung“ (taz) verbunden ist.

Wir laden zwei Journalisten aus Kriegs- und Krisengebieten ein, für eine begrenzte Zeit in Berlin zu bleiben. Wir bieten ihnen Zuflucht und Ruhe für bis zu drei Monate. Das erste Stipendium wird von September – November 2016 vergeben, das zweite von November 2016 – Januar 2017.

Wer kann sich bewerben?

+ Journalisten die eine Auszeit benötigen. Dies kann z.B. der Fall nach Berichterstattungen aus einem repressiven Umfeld heraus sein oder nach einer Arbeit in Kriegs- oder in Unruhegebieten.
+ Journalisten die aufgrund ihrer Arbeit für eine Zeit aus dem Fokus staatlicher Sicherheitsorgane genommen werden müssen.

Was wir anbieten:

Wir erstatten Reisekosten, stellen ein angenehmes Apartment, sorgen für Taschengeld und eine  kostenlose Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs in Berlin für bis zu drei Monate. Teilnehmer/Innen können sich, wenn sie wollen, komplett aus dem öffentlichen Leben zurückziehen und die Zeit zum Schreiben oder Denken nutzen. Vielleicht möchten sie auch das politische Leben in Berlin erkunden. Natürlich werden wir bei allem behilflich sein.

Voraussetzungen:

Teilnehmer/Innen sollten in der Lage sein, in einfachem Englisch oder Deutsch zu kommunizieren. Sie sollten ferner ausreichende Arbeitserfahrungen als Journalisten vorweisen können. Darüber hinaus sollte die Absicht vorliegen, nach einer dreimonatigen Aufenthaltszeit in ihr Herkunftsland zurückzukehren.

Bewerbungen:

Bitte senden Sie das ausgefüllte Bewerbungsformular (http://t1p.de/ja9u, Word-Dokument) und die anderen angefragten Dokumente bis zum 30. Juni an: auszeit@reporter-ohne-grenzen.de

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SCHOLARSHIP FOR JOURNALISTS FROM COUNTRIES IN CRISIS OR AT WAR


(This invitation on RSF Germany’s website: www.reporter-ohne-grenzen.de/hilfe-schutz/auszeit-stipendium/#english )

02 June 2016 – Rest and Refuge Scholarship is a new project run by Reporters Without Borders Germany and taz Panter Foundation, a non-profit organization linked to „die tageszeitung“ (taz), the daily newspaper from Berlin.

We invite two journalists from countries in crisis or war to stay in Berlin. We offer them a time of refuge and rest up to three months. (The first journalist will be invited from September to November 2016, the second from November 2016 to January 2017).

Who can apply?

+ Journalists who need a time out from their difficult working conditions. This might be the case after covering stories in an oppressive environment or after covering stories in war or unrest.
+ Journalists who feel the need to lie low awhile and get out of the view of state security because of their journalistic work.

What we offer

We offer travel expenses, a decent apartment, pocket money and free transportation in Berlin for up to three months. Participants may completely withdraw from public life, use the time for writing or thinking, or they may want to explore political life in Berlin. Off course we would be of help in that.

Conditions

Participants have to be able to communicate in basic English or in German. Participants should have a relevant working-experience as journalists. They must have the intention to return to their country after three months.

How to apply

Please use the application form (http://t1p.de/ja9u, Word document) and send the other requested documents to: auszeit@reporter-ohne-grenzen.de. The deadline for applications is 30 June 2016.