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Donnerstag, 7. April 2016

Iranian feature film "Lantouri" A society in close-up



Iranian film director Reze Dormishian's third film is a powerfully articulated indictment of some of his country's more dubious and controversial practices, such as the execution of children and adolescents, horrific acid attacks and retributive justice.

https://en.qantara.de/content/iranian-feature-film-lantouri-a-society-in-close-up

Ausstellung „Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode“ des Hamburger Museums für Kunst und Gewerbe

Das Symposium „GREEN CYCLES“ fragt am 11. und 12. Mai 2016 in Bangkok nach kreativen Ideen für die nachhaltigere Produktion von Textilien. Zugleich ist es Auftakt des Projekts „IKAT/eCUT“, mit dem das Goethe-Institut das Thema Textilien beleuchtet: als Symbol für globale Missstände wie für gesellschaftlichen Fortschritt.

Bangkok
11. bis 12. Mai 2016


Seit Ende des 20. Jahrhunderts zeichnet sich in den westlichen Industrienationen ein gesellschaftlicher Wandel ab. Es wird zwar stetig mehr, aber auch bewusster konsumiert. Wenn es um Nahrung und Kleidung geht, legen Verbraucher zunehmend Wert auf ethische und nachhaltige Produktionsbedingungen. Gleichzeitig stehen Textilien als Träger digitaler Zukunftstechnologien auch in der Forschung im Fokus. Hier setzt die Projektreihe „IKAT/eCUT“ des Goethe-Instituts an, die das Thema Textilien aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick nimmt.

SYMPOSIUM FÜR NACHHALTIGKEIT

Den Auftakt zur großangelegten Projektreihe bildet am 11. und 12. Mai das Symposium „GREEN CYCLES – Creative Industries East and West go Sustainable Business” in Bangkok. Es versammelt Designer und Vertreter aus Unternehmen, die Modelle der positiven Einflussnahme auf die textile Kette vorstellen: vom Materialanbau bis zum Recycling oder Upcycling der Kleidung. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Erhalt von lokalen Fertigkeiten und Wissen. Die Ergebnisse des Symposiums werden am 27. Mai 2016 auch in Hamburg vorgestellt.

Die Reihe „GREEN CYCLES – Corporate Social Responsibility im Textilen Kreislauf“ wurde 2010 an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg von den beiden Professoren der Fakultät Design, Medien, Information (DMI) Renata Brink und Patrick Kugler ins Leben gerufen.

TEXTILIEN ZWISCHEN TRADITION UND ZUKUNFT

Im Anschluss an das Symposium beleuchtet die Reihe „IKAT/eCUT“ in zahlreichen Veranstaltungen Textilien als kulturelles Gut zwischen Tradition, Technologie, Kunst und Design – das Wort „IKAT“ beschreibt ein traditionelles Gewebe asiatischen Ursprungs, das durch eine spezielle Färbetechnik sein Muster erhält. Der gedankliche Bogen reicht dabei vom ersten mechanischen Webstuhl des 19. Jahrhunderts bis zu den „smart textiles“ der Gegenwart und nahen Zukunft. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Produktionsbedingungen der globalen Textilindustrie, die vor allem durch den Einsturz der Fabrik in Rana Plaza in Bangladesch 2013 in die Diskussion geraten sind.

NETZE ZWISCHEN DEN KONTINENTEN

Voraussichtlich wird die Ausstellung „Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode“ des Hamburger Museums für Kunst und Gewerbe im Rahmen des Projekts auf Tournee durch drei Länder gehen. Darüber hinaus begegnen sich Experten, Textildesigner, Künstler, junge Kreative und Studierende aus Deutschland, den Ländern Südostasiens sowie aus Australien und Neuseeland. In Workshops, Fashion-Labs, Seminaren und Ausstellungsprogrammen knüpfen sie bis 2017 ein textiles Netzwerk.

„IKAT/eCUT“ ist ein Projekt der Goethe-Institute in Südostasien, Australien und Neuseeland. Das Symposium „GREEN CYCLES – Creative Industries East and West go Sustainable Business“ bildet den Auftakt und wird in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg durchgeführt.

KULTURSYMPOSIUM WEIMAR PRÄSENTIERT PROGRAMM IN BERLIN, Berlin 20. April 2016 Weimar 1. bis 3. Juni 2016

Teilen und Tauschen sind Grundkonstanten menschlicher Kulturpraktiken, sie sind universell, zeitlos – und das sehr aktuelle Thema des Kultursymposiums Weimar vom 1. bis 3. Juni 2016. Das Goethe-Institut stellt das vollständige Programm am 20. April 2016 um 10:30 Uhr bei einem Pressegespräch in Berlin vor.

300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik diskutieren vom 1. bis 3. Juni 2016 beim Kultursymposium Weimar in kreativer Atmosphäre über Ideen und Impulse zum Thema „Teilen & Tauschen“. Das Goethe-Institut nutzt sein weltweites Netzwerk, um exemplarisch zu einem Thema Ansichten und Verständnisweisen aus vielen verschiedenen Kulturen zusammenzuführen und zu neuen Ideen und Impulsen zu verdichten. Klassische Formate wie Vorträge und Paneldiskussionen werden durch Fish Bowls, Tauschperformances und künstlerische Interventionen ergänzt.



GLOBALE GEMEINSCHAFTSGÜTER

Den Eröffnungsvortrag zum Kultursymposium hält der amerikanische Ökonom und Bestsellerautor Jeremy Rifkin. Der Kapitalismus, so Rifkin, vernichte sich selbst: ein globaler Wettbewerb bei ständig steigender Produktion und stetig fallenden Preisen, bis kein Gewinn mehr übrig bleibt. Die Ökonomie des Teilens und Tauschens und die Teilhabe an globalen Gemeinschaftsgütern könne jedoch alles verändern, so Rifkins These.

WAS SIND WIR ZU TEILEN BEREIT?

Vor dem Hintergrund von Migration und wachsenden ökonomischen Disparitäten stellt sich Antonio Negri die Frage: „Was sind wir zu teilen bereit?“ Der italienische Politikwissenschaftler hat mit seinem Buch „Empire. Die neue Weltordnung“ weltweit Bekanntheit erlangt. Er wird mit Jean-Pierre Bekolo diskutieren, einem der bekanntesten Filmemacher Kameruns, dessen Werk stark von politischen und genderbezogenen Themen geprägt ist.

DIE EVOLUTION DES ALTRUISMUS

Teilen und die Fähigkeit, sich von eigenen Interessen und Neigungen distanzieren zu können, werden als genuin menschliche Eigenschaften aufgefasst. Doch wie entsteht kooperatives Verhalten und wie verbreitet es sich? Der New Yorker Philosoph Philip Kitcher fragt bei der Veranstaltung „Sharing and the Evolution of Human Altruism“ nach den begrifflichen und anthropologischen Grundlagen des Altruismus. Der Primatenforscher Christophe Boesch und die Verhaltensbiologin Sabine Tebbich ergänzen die philosophische Perspektive durch Einblicke in empirische Studien mit Menschenaffen.

TANZPERFORMANCE „POSITIONS“

In „Positions“ arbeitet die Choreographin Ivana Müller mit dem Konzept der Ökonomie in verschiedenen Spielarten – ökonomische Bewegungen, ökonomische Identität, emotionale Ökonomie. Als Währung gelten unsere gesellschaftliche Identität, unser Familienstand, unsere Klassenzugehörigkeit und unser Lebensstil. Das zu Beginn der Aufführung vorhandene „Kapital“ wird mithilfe undurchschaubarer Praktiken – dem „Schwarzmarkt“ – verhandelt und getauscht.

PRESSEGESPRÄCH IN BERLIN

Das komplette Programm des Kultursymposiums Weimar wird am 20. April um 10:30 Uhr bei einem Pressegespräch in Berlin vorgestellt. Journalisten können sich hier anmelden:
 www.goethe.de/pressegespraech

Das „Kultursymposium Weimar“ ist eine zweijährlich stattfindende Veranstaltungsreihe des Goethe-Instituts, in der globale Gesellschaftsfragen mit Expertinnen, Intellektuellen und Künstlern aus dem Netzwerk der Goethe-Institute weltweit diskutiert werden. Das erste Kultursymposium Weimar findet unter dem Titel „Teilen und Tauschen“ statt und wird ermöglicht durch die freundliche Unterstützung von Merck, Siemens und Volkswagen.

Frauen, wie seht Ihr Euer Afrika? - Sa 16. April | 14 Uhr

Der Vereinsname FARD e. V. steht für Femmes Africaines pour la Reconstruction et le Développement – Afrikanische Frauen für Wiederaufbau und Entwicklung. 

Ganz im Sinne des Namens geht es heute um entwicklungspolitische Möglichkeiten und Visionen aus weiblicher Perspektive rund um den afrikanischen Kontinent. 

Als Hauptrednerin wurde die Botschafterin der Republik Südsudan, Sitona Abdalla Osman, gewonnen – der Nachmittag verspricht, spannend und diskussionsreich zu werden!

Eine Veranstaltung von FARD e. V. mit freundlicher Unterstützung der Senatskanzlei Hamburg, der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg, der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg, W3 und NWNW in Kooperation mit dem Museum für Völkerkunde Hamburg.

 Eintritt: kostenfrei (begrenzte Platzzahl)

 Museum für Völkerkunde Hamburg
(Stiftung öffentlichen Rechts)
Rothenbaumchaussee 64
20148 Hamburg / Germany

Harmonie und Konflikt – Wenn Migranten Gemeinschaft leben, Do 14. April | 18.30 Uhr

Das Bibliotheksgespräch mit Dr. phil. Frank André Weigelt (Universität Hamburg)
 
Was passiert wenn sich Flüchtlinge auf Dauer in einem für sie unbekannten Land niederlassen und als Gemeinschaft neu zusammenfinden? Der Ethnologe Frank André Weigelt geht dieser Frage am Beispiel von vietnamesischen Flüchtlingen in der Schweiz nach. Er beleuchtet ihre Geschichte und erzählt, wie sie sich als Religionsgemeinschaft in einer neuen Umgebung etablieren konnten, welche sozialen Beziehungen ihre Mitglieder eingingen und welche Organisationen sie gründeten. 

Er zeigt außerdem, wie sich im Prozess der Sesshaftwerdung ganz neue Möglichkeiten aber auch Grenzen und soziale Konflikte ergaben, die es zu lösen galt.

Eintritt: nur Museumseintritt, frei für Studierende 

 Museum für Völkerkunde Hamburg
(Stiftung öffentlichen Rechts)
Rothenbaumchaussee 64
20148 Hamburg / Germany

Anklage: Journalismus Zur Lage der Presse- und Meinungsfreiheit in der Türkei: Dilek Dündar und Beral Madra im Gespräch

Reporter ohne Grenzen lädt in Kooperation mit dem Maxim-Gorki-Theater ein zu einem Podiumsgespräch über die schwindenden Spielräume für Presse- und Meinungsfreiheit in der Türkei.

Auf dem Podium:
DILEK DÜNDAR, Journalistin, Ehefrau des angeklagten Cumhuriyet-Chefredakteurs Can Dündar
BERAL MADRA, Kunstkritikerin und Kuratorin
Moderation: BRITTA HILPERT, Vorstandssprecherin von Reporter ohne Grenzen, ZDF-Journalistin

Zeit und Ort:
12. April 2016 um 20.00 Uhr
im Foyer des Maxim-Gorki-Theaters
Am Festungsgraben 2
10117 Berlin

Eintritt frei, Anmeldungen bitte an rog@reporter-ohne-grenzen.de
Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.

(Diese Einladung auf der ROG-Webseite: http://t1p.de/b0ma)

Als Chefredakteur der türkischen Zeitung Cumhuriyet ist Can Dündar zu einem profilierten Kritiker von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan geworden. Nun drohen Dündar und seinem Büroleiter in Ankara, Erdem Gül, lebenslange Haftstrafen wegen Terrorismus- und Spionagevorwürfen: Ihre Zeitung hatte Belege für eine Verwicklung des türkischen Geheimdienstes in Waffenlieferungen an Islamisten in Syrien veröffentlicht.

Der Prozess gegen die Cumhuriyet-Journalisten ist zu einem Symbol für die schwindende Pressefreiheit in der Türkei geworden. Zugleich reiht er sich ein in eine immer schnellere Abfolge von Repressionen gegen regierungskritische Medien, aber auch gegen kritische Künstler und Intellektuelle in der Türkei. Mehrere oppositionelle Medien wurden unter Zwangsverwaltung gestellt, kritische Redaktionen und Autoren von aufgebrachten Regierungsanhängern angegriffen. Hunderte Wissenschaftler, die eine Petition für Friedensverhandlungen unterschrieben, wurden mit  Disziplinarverfahren überzogen und als Landesverräter diffamiert, einige wurden festgenommen.

Wie gehen Journalisten mit dem zunehmenden staatlichen Druck um? Welche Freiräume für kritische Berichterstattung und Meinungsäußerung gibt es noch? Inwieweit können Künstler in der aufgeheizten derzeitigen Atmosphäre noch eine Gegenöffentlichkeit schaffen und alternativen Diskursen etwa zu Demokratisierung und Grundrechten Gehör verschaffen?

Die Podiumsteilnehmerinnen:

DILEK DÜNDAR hat einen Master-Abschluss in Wirtschaftswissenschaften. Ihre journalistische Laufbahn begann sie 1987 bei der Tageszeitung Söz. Nach fünf Jahren als Nachrichtenredakteurin bei einem Fernsehsender leitet Dündar eine TV-Produktionsfirma mit dem Schwerpunkt zeitgeschichtliche Dokumentationen. Seit 1988 ist sie mit Can Dündar verheiratet.

BERAL MADRA ist Kuratorin und Kunstkritikerin. Seit 1984 hat sie mehr als 300 Ausstellungen in der Türkei und vielen anderen Ländern organisiert, darunter in Belgien, Dänemark, Deutschland, Georgien, Israel, Italien, Spanien und den USA. Madra koordinierte die ersten beiden Istanbul-Biennalen 1987 und 1989, kuratierte den Pavillon der Türkei bei mehreren Venedig-Biennalen und leitete den Bereich bildende Künste der Europäischen Kulturhauptstadt Istanbul 2010. Von 1995 bis 2013 war sie künstlerisch verantwortlich für das Istanbul-Stipendiatenprogamm des Berliner Senats.

INTERVIEWANGEBOT: Dilek Dündar steht während ihres Aufenthalts in Berlin für Medieninterviews zur Verfügung.

Mehr zur Lage der Journalisten in der Türkei: www.reporter-ohne-grenzen.de/türkei/

Online-Petition: Verfahren gegen Can Dündar und Erdem Gül einstellen! www.reporter-ohne-grenzen.de/dündar-gül/

Die PanamaPapers - Worin liegt der eigentliche Skandal?

Eine der größten Enthüllungen in der Geschichte des Journalismus ist seit Sonntag öffentlich: Die PanamaPapers, die geheime Firmen-
korrespondenz der Wirtschaftskanzlei Mossack-Fonseca, die für vermögende Privatpersonen und Firmen anonyme Treuhandkonten einrichtet.

Über ein Jahr lang haben rund 400 Journalisten der „Süddeutschen Zeitung“ und des weltweiten Journalisten-Netzwerks ICIJ an der Auswertung von mehr als 11 Millionen internen Dokumenten der Kanzlei gearbeitet, seit Sonntag hagelt es nun weltweit Veröffentlichungen über die PanamaPapers.

Einer der ersten, der Konsequenzen aus der Veröffentlichung gezogen hat, war der isländische Premier, der seinen Rücktritt angekündigte. Weltweit sind Stimmen der Empörung zu hören über das Ausmaß der geheimen Konten, mit denen eine globale Oberschicht ihr Vermögen verstecken will.

Wir werden diskutieren, worin der eigentliche Skandal der PanamaPapers liegt. Mit: Julia Stein, Leiterin Investigative Recherche beim NDR und Mitglied des International Consortiums of Investigative Journalists (ICIJ), und Harald Schumann, Leitender Redakteur des „Tagesspiegel“ und Autor mehrere kritischer Beiträge über Steuer-Oasen.

Julia Stein von NDR ist eine von fünf deutschen Journalisten im ICIJ, die die PanamaPapers enthüllt haben.

Harald Schumann berichtet seit Jahren über das Ausmaß der Steuervermeidung in Steueroasen und kritisiert die Krokodilstränen, die deutsche Politiker nun vergießen.

Er fürchtet, dass sich durch die Enthüllung der PanamaPapers genau so viel verändern wird wie nach Offshore-Leaks, Swiss-Leaks und Lux-Leaks: nämlich gar nichts.

Die PanamaPapers - Worin liegt der eigentliche Skandal?
Wann: Donnerstag, 7. April, 18:00 - 19:00 Uhr
Wo: CORRECTIV-Redaktion, Singerstraße 109, 10179 Berlin
Anmeldung: events@correctiv.org
Kosten: keine