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Dienstag, 5. April 2016

FREELENS Galerie – Jens Olof Lasthein »Home Among Black Hills«

Zur Eröffnung der Ausstellung mit Jens Olof Lasthein am Donnerstag, den 14. April 2016 um 19 Uhr, laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.


Arbeitslosigkeit und Armut beherrschen die belgische Stadt Charleroi, die einst das Zentrum der Kohle- und Stahlindustrie des Landes war. Unkraut überwuchert brachliegende Industrieanlagen. Fensterscheiben leerstehender Gebäude sind eingeschlagen. Berge von Unrat säumen die leeren Straßen, durch die herrenlose Hunde streunen. Männer schrauben an ihren Autos, Jugendliche lungern herum, die Kneipen sind bereits tagsüber gut gefüllt. Eine Gedrücktheit hat sich der einst so stolzen Gemeinde bemächtigt, so dass diese angezählt wirkt.

Trotz alledem weist Charleroi einen Charme auf, dem der schwedische Fotograf Jens Olof Lasthein schon bei seinem ersten Besuch erliegt. Auf Einladung des örtlichen Fotomuseums soll er als Außenstehender ein Porträt der wallonischen Stadt erschaffen. In großformatigen Panoramen, die sein Markenzeichen sind, führt er uns ihre Bewohner und Orte vor, die er auf seinen Streifzügen entdeckt. 

»Ich wurde von der rauen Schönheit der Stadt und der Leute verführt, die wissen, wie man teilt, die einem Aufmerksamkeit entgegenbringen und sich gegenseitig respektieren«, so Lasthein. Aufmerksamkeit und Respekt sind die Eigenschaften, welche auch er seinem Gegenüber entgegenbringt und die dazu beitragen, dass die Menschen sich ihm öffnen. Als Ergebnis dessen dürfen wir als Betrachter schließlich seinen farbintensiven Breitwandszenen beiwohnen. Ob beim Spiel der Kinder oder in der Runde der Kneipengäste – Lastheins meisterhafte Panoramen von entwaffnender Ehrlichkeit versetzen uns in ein Wechselbad der Gefühle. Sie lassen uns schmunzeln und vielleicht heimlich eine Träne verdrücken bei der Betrachtung der Menschen, die zwischen den schwarzen Hügeln dieser Region leben.

Jens Olof Lasthein (1964 in Schweden geboren) hat als Werftarbeiter und Busfahrer gejobbt und Reisen nach Asien und Osteuropa unternommen, bevor er an der »Nordic Photo School« zum Fotografen ausgebildet wurde. Heute arbeitet er für namhafte internationale Magazine. Seine Konzentration gilt seinen eigenen Langzeitprojekten, die er in Büchern und internationalen Ausstellungen präsentiert. »Home Among Black Hills« wird in der FREELENS Galerie erstmals in Deutschland ausgestellt.

Jens Olof Lasthein wird auf der Eröffnung anwesend sein.

Fotografie-Professor Rolf Nobel erhält den Dr.-Erich-Salomon-Preis 2016

Der deutsche Fotograf und Hochschullehrer Prof. Rolf Nobel wird mit dem Dr.-Erich-Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) ausgezeichnet.

Die Preisverleihung findet am Freitag, 17. Juni, im Rahmen des Lumix-Festivals für jungen Fotojournalismus an der Hochschule Hannover (HsH) statt.
 
Rolf Nobel, Fotograf Marcel Wogram

Der seit 1971 alljährlich für "vorbildliche Anwendung der Fotografie in der Publizistik" vergebene Preis erinnert an Dr. Erich Salomon, den großen Fotografen der Weimarer Republik, dem der moderne Bildjournalismus starke Anregungen verdankt.

Mit dem 1950 in Hamburg geborenen Rolf Nobel ehrt die DGPh einen der einflussreichsten deutschen Fotolehrer überhaupt, der gleichfalls als Fotograf, Festival- und Galeriegründer wegweisende Akzente gesetzt hat. Anknüpfend an die Tradition eines Otto Steinert hat Rolf Nobel deutsche Hochschulausbildung im Fotojournalismus zu einem Markenzeichen gemacht und damit auch international zu einer neuen Wahrnehmung verholfen. In Zeiten einer sich rasant verändernden Medienlandschaft wird damit dem menschenerklärenden Bild beständige Aufmerksamkeit gesichert.

Nach einer Ausbildung zum Lithographen und einigen Jahre Berufstätigkeit, studierte Rolf Nobel von 1977 bis 1983 Visuelle Kommunikation an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und schloss mit dem Diplom ab. Seit 1979 arbeitet er freiberuflich als Journalist und Fotojournalist für zahlreiche namhafte Publikationen. 

1990 tritt er in die renommierte Hamburger Fotografenagentur VISUM ein und wird später auch deren Miteigentümer. 1984 erschien sein Buch »Falschspieler Gottes - die Wahrheit über Jehovas Zeugen« und 1985 »Mitten durch Deutschland«, ebenfalls ein Reportagebuch. 1995 war er Mitbegründer und Vorstandsmitglied der größten deutschen Fotografenvereinigung FREELENS und ist bis heute Mitglied im Beirat des Vorstandes.

Von 1997 bis 1998 war Nobel Lehrbeauftragter für Fotojournalismus an der Muthesius Hochschule in Kiel. Zum Sommersemester 2000 erfolgte die Berufung zum Professor für Fotografie an der HAW Hamburg. Dort hielt es ihn jedoch nicht lange. Bereits zum Wintersemester 2000 wechselte er als erster Professor in die Studienrichtung Fotografie an der Fachhochschule Hannover.

Sofort begann er damit, den Studiengang konsequent in Richtung Fotojournalismus zu profilieren und machte den Standort in der Medienszene international bekannt.

Seit 2001 haben Studierende aus Hannover praktisch alle bedeutenden Fotojournalismus-Preise gewonnen, darunter den New York Photo Award, den Mark Grosset Price und den Henri-Nannen-Preis. 2015 wurde Mario Wezel beim weltgrößten Studierenden-Wettbewerb CPoY als »College Photographer of the Year« ausgezeichnet. Lars Boering, Managing Director von World Press Photo, bezeichnete 2015 in einer Umfrage der italienischen Zeitschrift VOGUE das ICP in New York und die Hochschule Hannover als weltweit bedeutendste Ausbildungsstätten für Fotojournalisten.

2008 initiierte Nobel das alle zwei Jahre stattfindende Lumix Festivals für jungen Fotojournalismus in Hannover, das mittlerweile 35.000 Besucher in nur fünf Tagen zählt und in diesem Jahr sein 5. Jubiläum feiert.

Rolf Nobel ist Mitglied in zahlreichen Gremien und Jurys wie des Kulturwerks der VG Bild-Kunst, des dpa news talent award, des Bayrischen Pressefoto des Jahres und des Unicef Picture of the Year. Außerdem ist er Beiratsmitglied des Innovationsfonds Kunst und Kultur der Landeshauptstadt Hannover.

2013 übernahm er den Vorsitz des gemeinnützigen Vereins zur Förderung der Fotografie in Hannover e.V., der zusammen mit der Hochschule Hannover alle zwei Jahre das Lumix Festival organisiert und der gleichzeitig Betreiber der Fotogalerie GAF in der Eisfabrik ist. 

Die Galerie zeigt ausschließlich Fotojournalismus oder Dokumentarphotographie und im Rahmen ihrer Nachwuchsförderung regelmäßig auch Arbeiten von Studierenden und Ehemaligen. Seit ihrer Gründung hat sich die GAF-Galerie innerhalb kürzester Zeit zu einem fotographischen Hotspot entwickelt, der weit über die Grenzen Hannovers bekannt ist.

Hochschule Hannover
Expo Plaza 2, 30539 Hannover


Praktikum im Nothilfereferat von Reporter ohne Grenzen zu vergeben Bewerbungsfrist verlängert bis 19. April 2016

(Ausschreibung auf der ROG-Webseite: https://www.reporter-ohne-grenzen.de/ueber-uns/jobs/#nothilfe)

Reporter ohne Grenzen bietet ab dem 9. Mai 2016 für Studierende ein Vollzeit-Praktikum (Pflichtpraktikum im Rahmen des Studiums oder Praktikum zur beruflichen Orientierung) im Nothilfereferat an.

Ort: Berlin
Dauer: drei Monate
Arbeitssprachen: Deutsch, Englisch
Bewerbungsschluss: 19. April 2016

Aufgaben
Unterstützung bei der Recherche zu Nothilfeanfragen,
Einzelfallbetreuung von Journalist/innen im Exil,
Zusammenarbeit mit Medienprojekten im Exil,
Unterstützung bei der Umsetzung des „Auszeit“-Stipendien-
Programms,
Beantworten von Anfragen,

Voraussetzungen
Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit (internationalen) NGOs,
Grundkenntnisse der Asyl- und Flüchtlingspolitik, sowie des Aufenthalts- und Asylrechts,
Regionalpolitische Kenntnisse, vorzugsweise im osteuropäischen oder arabischen Raum,

Sprachkenntnisse: Englisch (Kommunikationssicher), Arabisch erwünscht, ggf. Russisch

Das Praktikum wird mit 350 Euro monatlich vergütet.

Bewerbung
Motivation, Lebenslauf und wichtigste Zeugnisse in einem PDF-Dokument (max. 3 MB) an: bewerbung@reporter-ohne-grenzen.de

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