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Mittwoch, 16. November 2016

Jump in Art - "Photography Talks. Ein Amerikaner in Berlin" mit Dr. Sebastian Neußer am Donnerstag, den 24.11.2016, 18-19:30 Uhr



 Jump in Art: Donnerstag, 24.11.2016 von 18.00 bis 19.30 Uhr
"Photography Talks. Ein Amerikaner in Berlin"



Der 1966 in New York geborene Jeff Cowen ist ein Weltbürger. Nach jahrelangen Aufenthalten in Amerika, Europa und Asien zog er 2007 nach Berlin, wo er seitdem lebt und arbeitet. In seiner Heimatstadt begann er zunächst mit dem philologisch-kulturhistorisch angelegte Studium der "Oriental and East Asian Studies", das er 1987 für ein Jahr in Japan fortsetzte. Parallel begann Jeff Cowen aber auch seine intensive Beschäftigung mit der Kunst der Fotografie, die er als Assistent namhafter New Yorker Fotografen wie Larry Clark und Raph Gibson perfektionieren konnte.
So wie seine Vorbilder, begann Jeff Cowen seine Laufbahn als "Street Photographer" in New York. Doch schon bald frustrierte ihn die Abhängigkeit von gegebenen Gegenständen und Situationen. Seiner eigenen Aussage nach, ging es ihm viel mehr darum, seine Arbeiten mehr aus sich selbst heraus zu schaffen. Bereits während seines Studiums in Japan machte sich Jeff Cowen mit den ästhetischen Vorstellungen der japanischen Kunstphilosophie vertraut, welche die "Ruhige Beachtung einfacher Dinge" (jap. "Wabi") und die "Schönheit, die durch die Patina der Zeit entsteht" (jap. "Sabi") befolgen.
"Mich interessiert die Idee dessen, was in Japan die schmerzliche Melancholie des Lebens ausmacht", sagt Jeff Cowen.
 
Porträt Jeff Cowen, (c) Andrej Glusgold; Jeff Cowen, "Yuki", 2005, Silbergelatineabzug,
Mischtechnik, 174x127 cm, (c) Jeff Cowen / Michael Werner Kunsthandel.
Die analogen Fotografien von Jeff Cowen sind Ausgangspunkt und Basis seines künstlerischen Prozesses. In seinen mystisch-mysteriösen Werken beabsichtigt er, die Grenzen des Mediums aus zeitgenössischer Perspektive auszuloten und zu erweitern. Er macht seine analogen Bilder zu einer Zeit, in der gerade die virtuelle Bildwelt die Erlebnisse des modernen Menschen dominiert. Das zumeist noch ungenutzte Potential der analogen Fotografie - nicht virtuell am Computer, sondern mit technischen Mitteln und Experimenten in der Dunkelkammer erzeugt - wird sichtbar. Unbelebten Objekten haucht Cowen eine Seele ein. Das Motiv verliert seine Abbildhaftigkeit und wird zu etwas Universellem mit eigenem Eigenleben.
Durch den Abend führen der Kölner Kunsthistoriker Dr. Sebastian Neußer, Mark Hesslinger M.A. und Suzana Leu M.A. Dazu gibt es wie immer kulinarische Überraschungen von Gourmet Wagner und Riesling vom Weingut Matthias Müller. Kosten inkl. Apéro und Stuzzichini: 15 €. 

Ludwig Museum
Danziger Freiheit 1 (am "Deutschen Eck")
D - 56068 Koblenz
Tel.: 0049 261 30 40 40
Fax: 0049 261 30 40 413
info@ludwigmuseum.org 
  
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Di-Sa 10.30 - 17.00, So 11.00 - 18.00 Uhr
Eintritt: Erw. 5 €, erm. 3,00 €, Kinder und Jugendliche frei.

VERANSTALTUNGSPROGRAMM:
http://www.ludwigmuseum.org/

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