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Freitag, 28. Oktober 2016

21 Fragen zu Flucht und Migration - Wohin ? (Publikation: „das goethe“)

Heute erscheint in der Wochenzeitung DIE ZEIT eine neue Ausgabe des Kulturmagazins des Goethe-Instituts „das goethe“ als Beilage. Unter dem Titel „Wohin?“ beantworten internationale Partner des Instituts wie Eva Illouz, Alexander Kluge, Luiz Ruffato und Rasha Omran 21 Fragen zu Flucht und Migration und bringen eine internationale Perspektive in den aktuellen Diskurs ein. Die insgesamt vierzig Fragebögen finden Sie zum Nachlesen unter www.goethe.de/wohin.

Der Schweizer Schriftsteller Max Frisch entwickelte in seinen 1966 bis 1971 geschriebenen Tagebüchern unter anderem elf Fragebögen zu allgemeinen Themen wie Freundschaft, Tod oder Heimat. Darin formuliert er unbequeme und bohrende Fragen, die zur Reflexion einladen. An Frischs Texte anknüpfend stellt das Goethe-Institut nun 21 Fragen zum Thema Flucht – an Wissenschaftlerinnen, Philosophen und Autorinnen weltweit. Sechs beispielhafte Fragebögen von Leonidas Donskis (Litauen), Eva Illouz (Israel), Alexander Kluge (Deutschland), Rasha Omran (Syrien), Luiz Ruffato (Brasilien) und Galsan Tschinag (Mongolei) wurden für die Veröffentlichung im Kulturmagazin „das goethe“ ausgewählt und zeigen, dass eine einfache Unterscheidung zwischen Flucht und Migration heute nicht mehr möglich ist. Ein einleitender Essay von Olga Grjasnowa und ein Galeriespaziergang durch Berlin mit Nasan Tur runden das Heft ab.

Der Präsident des Goethe-Instituts Klaus-Dieter Lehmann: „Es gibt viele Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen müssen: gewaltsame Konflikte, Naturkatastrophen, Klimawandel, Umweltverschmutzung oder die immer größer werdende Kluft zwischen Gewinnern und Verlierern der Globalisierung. Die starre Unterscheidung von Migration und Flucht wird den komplexen Problemlagen bereits heute nicht mehr gerecht.“

Der Generalsekretär Johannes Ebert: „Ganz im Sinne Max Frischs ist es deshalb unser Anliegen, die Positionen einiger ausgezeichneter Denkerinnen und Denker, die dem weltweiten Netzwerk des Goethe-Instituts verbunden sind, an die Leserinnen und Leser weiterzugeben. Wir wollen dadurch Impulse in den Diskurs über Flucht und Migration einbringen, um eine neue und globalere Sichtweise zuzulassen.“

„Wohin?“ ist die erste von drei Ausgaben des Magazins „das goethe“, die das Goethe-Institut zusammen mit der Tochter des ZEIT Verlags TEMPUS CORPORATE bis Ende 2017 produziert. Die Hefte werden in einer Auflage von jeweils 260.000 Exemplaren den in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen erscheinenden Ausgaben der Wochenzeitung DIE ZEIT beigelegt.

Die Publikation „das goethe“ wurde ermöglicht durch die freundliche Unterstützung von folgenden Unternehmen aus dem Wirtschaftsbeirat des Goethe-Instituts: Deutscher Sparkassen- und Giroverband e.V., Deutsche Telekom AG, Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck GmbH, Stiftungen Vera und Volker Doppelfeld, TRUMPF GmbH + Co. KG, Volkswagen AG und Würth-Gruppe. Das Projekt „Wohin?“ wurde am Goethe-Institut Tel Aviv entwickelt. Die vollständige Sammlung aller Fragebögen finden Sie zum Nachlesen unter: www.goethe.de/wohin. Die Beilage „das goethe“ ist zum Download unter www.goethe.de/publikationen verfügbar.

In der 32-seitigen Beilage, die der ZEIT vom 27. Oktober beiliegt, finden Sie weitere Fragebögen, beantwortet von Leonidas Donskis (Litauen), Eva Illouz (Israel), Rasha Omran (Syrien), Luiz Ruffato (Brasilien) und Galsan Tschinag (Mongolei). „Flüchten“ lautet auch der Titel des Essays, den Olga Grjasnowa für die Beilage geschrieben hat. Von einem Spaziergang mit Nasan Tur zu Berliner Galerien, die von Migranten geführt werden, berichtet Tobias Lehmkuhl.

1. Was bedeutet für Sie der Begriff „Flüchtling“? 

2. Ist Flucht vor Armut für Sie weniger legitim als Flucht vor Krieg oder politischer Unterdrückung?


3. Und Flucht vor ökologischen Problemen?

4. Wann hört man auf, Flüchtling zu sein?

5. Gibt es für Sie ein Recht auf Asyl?

6. Wenn ja: Ist es bedingungslos oder kann man es verwirken?

7. Glauben Sie, dass eine Gesellschaft begrenzt oder unbegrenzt Flüchtlinge aufnehmen kann?

8. Falls begrenzt: Worin bestehen diese Grenzen? 

9. Gibt es in Ihrem Land privilegierte Flüchtlinge, das heißt solche, die Ihr Land eher aufzunehmen bereit ist als andere? Wenn ja, warum? 

10. Werden Flüchtlinge in Ihrem Land aus Ihrer Sicht gerecht behandelt?

11. Wären für Sie Einschnitte im Sozialsystem Ihres Landes akzeptabel, wenn dies helfen würde, mehr Flüchtlinge aufzunehmen?

12. Was sind für Sie Voraussetzungen für erfolgreiche Integration? Gibt es Mindestanforderungen – an die Ankommenden? 

– an die Aufnehmenden?

13. Kennen Sie persönlich Flüchtlinge? 

14. Unterstützen Sie aktiv Flüchtlinge?

15. Wie wird sich die Flüchtlingssituation in Ihrem Land entwickeln 

a) in den nächsten zwei Jahren? 
b) in den nächsten zwei Jahrzehnten?

16. Können Sie sich eine Welt ohne Flüchtlinge vorstellen?

17. Wenn ja: Was braucht es dazu? 

18. Haben Sie oder Ihre Familie in der Vergangenheit Erfahrung mit Flucht gemacht?

19. Glauben Sie, dass Sie in Ihrem Leben jemals zum Flüchtling werden? 

– Wenn ja: warum?
– Wie bereiten Sie sich darauf vor? 


20. In welches Land würden Sie fliehen?

21. Wie viel Heimat brauchen Sie?*

*Diese Frage ist Max Frischs Fragebogen zu „Heimat“ entnommen.

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Erster Trailer zum Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2017: Frankreich

Suis-je invité?


#FBM2017 #GuestofHonour #France
#FrankfurtBookfair2017
#FrankfurterBuchmesse2017
#EhrengastFrankreich

Montag, 24. Oktober 2016

Debatten um kulturelle Identitäten sowie geistiges Eigentum bestimmen die FBM16 - Vom Dazugehören und vom Teilen

Was die eigene kulturelle Identität ausmacht und wie ein Zugehörigkeitsgefühl über Grenzen hinweg entstehen kann, zeigte auf der Frankfurter Buchmesse 2016 nicht nur die Präsentation des Ehrengastes Flandern & die Niederlande. Die Idee, dass Akzeptanz durch das Übereinanderlegen unterschiedlicher Positionen entsteht, zog sich als roter Faden durch zahlreiche politische Diskussionen. Aber auch die Frage, wie ein zukunftweisender Umgang mit geistigem Eigentum aussieht, beschäftigte die Buch- und Medienbranche in Frankfurt.

Mit THE ARTS+, einem neuen Schwerpunkt für die Creative Industries, der Kommentierung der politischen Weltlage sowie mit viel Prominenz aus Politik, Literatur und Kunst ist die Frankfurter Buchmesse 2016 heute zu Ende gegangen. Insbesondere mit THE ARTS+ gelang es, neue Kundengruppen aus den angrenzenden Medienbranchen nach Frankfurt zu holen, Diskussionen anzustoßen und neue Geschäftsmodelle zu erschließen. „Die Frankfurter Buchmesse ist seit jeher der weltweit wichtigste Handelsplatz für geistiges Eigentum, wie das deutliche Wachstum des Literary Agents & Scouts Centre (LitAg) beweist. Mit zahlreichen prominenten Ausstellern, Sprechern und Besuchern war das neue ARTS+-Areal von der ersten Minute so lebhaft und dynamisch, wie wir es uns erhofft hatten. Und es untermauert die Relevanz von Intellectual Property für die weltweite Medienindustrie“, sagt Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse.

Daneben war die Frankfurter Buchmesse geprägt von politischen Appellen und Diskussionen, welche die derzeitigen gesellschaftlichen Spannungen weltweit widerspiegelten. Im Zentrum stand dabei die Verteidigung der Freiheit des Wortes: „Wir haben von dieser Frankfurter Buchmesse einen Ruf für Freiheit und Demokratie in die Welt geschickt. So wie nie zuvor hat die Buch- und Medienbranche den Einsatz für Meinungsfreiheit zum Thema gemacht“, sagte der Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse.

Mit Carolin Emcke, Cees Nooteboom, Elif Shafak, Lamya Kaddor, Can Dündar, Herfried Münkler, David Hockney, Jeff Jarvis und Martin Schulz nutzten namhafte Autoren, zahlreiche Politiker und EU-Delegationen den weltweit größten Branchentreffpunkt für ihre Botschaften. „Der kulturelle Raum Europa muss gemeinsam verteidigt werden“, forderte der französische Premierminister Manuel Valls anlässlich der Pressekonferenz zum Ehrengastauftritt Frankreichs auf der Frankfurter Buchmesse 2017 am Messe-Donnerstag. Wie vielfältig sich der „kulturelle Raum Europa“ darstellt, und wie relevant der Austausch Europas mit der restlichen Welt ist, wurde an den vergangenen fünf Messetagen deutlich.

Und das war die Frankfurter Buchmesse 2016:

• Positive Besucherbilanz Bis zum Ende des Tages erwartet die Messe insgesamt rund 277.000 Besucher. Dabei konnte während der Fachbesuchertage ein leichtes Plus von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erzielt werden: Es kamen rund 142.300 Fachbesucher (2015: 140.474 Zählung am Messefreitag) auf das Messegelände. Für die Publikumstage weisen die vorläufigen Zahlen eine ähnliche Höhe wie 2015 (135.317) auf.

• Politische Buchmesse „Wir beobachten mit großer Sorge, dass die Meinungs- und Publikationsfreiheit in zahlreichen europäischen und außereuropäischen Ländern akut bedroht ist. Dieses Thema betrifft unsere Branche weltweit, und die große Welle der Solidarität, die auf der Buchmesse sichtbar wurde – für Can Dündar, Asli Erdogan oder Raif Badawi – wird global wahrgenommen“, sagte Juergen Boos.

• Intellectual Property Auf über 2.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche. konnten Besucher des neuen Areals THE ARTS+ Virtual Reality und 3D-Kunst erleben, einen Museums- oder Creative-Hub besuchen und sich über digitale Plattformen informieren. 150 Sprecher aus 16 Ländern diskutierten während der fünf Tage in zahlreichen Workshops, Labs und Präsentationen. Die Konferenz am Messe-Mittwoch war ausverkauft. „THE ARTS+ hatte eine starke europäische Dimension, mit zahlreichen Partnern wie Europeana und EU-Kulturkommission. Wir wollen diese Dimension verstärken und ein europäisches Netzwerk für Innovation in der Kreativwirtschaft fördern“, bilanziert Holger Volland, VP Business Development bei der Frankfurter Buchmesse.

• Internationaler Rechtehandel Das Literary Agents and Scouts Centre (LitAg) der Frankfurter Buchmesse hat neue Rekorde aufgestellt. In diesem Jahr nutzten über 700 Literaturagenten aus 300 Agenturen das Rechtezentrum in Halle 6.3. Abgeschirmt vom allgemeinen Messetrubel fanden an 460 Tischen Gespräche und Rechteverhandlungen im Halbstundentakt statt. Etwa 50 Prozent der LitAg-Kunden kamen aus der englischsprachigen Welt. Deutschsprachige Agenturen machen 15 Prozent der anwesenden Rechtehändler aus.

• Business Club Im dritten Jahr seines Bestehens hat sich der Business Club der Frankfurter Buchmesse als exklusives Arbeitszentrum und optimaler Ort zum Netzwerken etabliert: Über 3.400 Besucher aus 74 Ländern nutzten den Business Club in diesem Jahr. An fünf Tagen fanden 45 Veranstaltungen statt, unter den rund 150 eingeladenen Experten waren der CEO von Bonnier Books, Jacob Dalborg, Massimo Turchetta, CEO von Rizzoli Libri Trade (Mondadori Publishing Group), Claude de Saint Vincent, Geschäftsführer von Média Participations oder Gaby Wood, künstlerische Leiterin der Booker Prize Foundation.

• Buchmesse in der Stadt und Publikumstage Erstmalig luden in diesem Jahr die Frankfurter Buchmesse und die Frankfurter Initiative für Gastronomie e.V. zur Booknight ins Bahnhofsviertel ein. Acht ausgewählte Clubs, Bars und Restaurants boten den Messegästen ein Programm aus Performances, Lesungen sowie kulinarischen Neuinterpretationen niederländischer Klassiker wie Bitterballen und Fritten.


Über die Frankfurter Buchmesse
Die Frankfurter Buchmesse ist mit 7.100 Ausstellern aus über 100 Ländern, rund 275.000 Besuchern, über 4.000 Veranstaltungen und rund 10.000 anwesenden akkreditierten Journalisten, darunter 2.000 Blogger, die größte Fachmesse für das internationale Publishing. Darüber hinaus ist sie ein branchenübergreifender Treffpunkt für Player aus der Filmwirtschaft und der Gamesbranche. Einen inhaltlichen Schwerpunkt bildet seit 1976 der jährlich wechselnde Ehrengast, der dem Messepublikum auf vielfältige Weise seinen Buchmarkt, seine Literatur und Kultur präsentiert. Die Frankfurter Buchmesse organisiert die Beteiligung deutscher Verlage an rund 20 internationalen Buchmessen und veranstaltet ganzjährig Fachveranstaltungen in den wichtigen internationalen Märkten. Mit der Gründung des Frankfurt Book Fair Business Clubs bietet die Frankfurter Buchmesse Unternehmern, Verlegern, Gründern, Vordenkern, Experten und Visionären ideale Voraussetzungen für ihr Geschäft. Die Frankfurter Buchmesse ist ein Tochterunternehmen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. www.buchmesse.de

Auftakt zu Francfort en français - Frankfurt auf Französisch - Frankreich Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2017

Vom 11. bis zum 15. Oktober 2017 ist Frankreich Ehrengast der 69. Frankfurter Buchmesse, dem bedeutendsten Treffpunkt für die internationale Verlags- und Buchbranche. Bei der Auftakt-Pressekonferenz am Donnerstag, den 20. Oktober 2016, im Rahmen der diesjährigen Frankfurter Buchmesse bekräftigte Premierminister Manuel Valls die Bedeutung dieser prestigeträchtigen Einladung Frankreichs als Ehrengast, knapp 30 Jahre nach dem letzten Ehrengastauftritt im Jahr 1989: „Die Kultur und in erster Linie die Kultur des Buches waren schon immer das Herzstück der einzigartigen Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern.“ Französisch steht an zweiter Stelle bei den Übersetzungen fremdsprachiger Bücher ins Deutsche und Deutsch an dritter Stelle bei den Übersetzungen ins Französische. Und die Lizenzvergaben für Übersetzungen aus dem Französischen ins Deutsche sind für 2017 beträchtlich gestiegen. Deutschland und Frankreich treten außerdem dafür ein, dass die in der Buchindustrie beider Länder gängigen Geschäftsmodelle europaweit Verbreitung finden. Der Direktor der Frankfurter Buchmesse, Juergen Boos, beschreibt dieses Engagement wie folgt: „Mit der Einladung Frankreichs als Ehrengast bei der Frankfurter Buchmesse möchten wir die gewachsenen Strukturen des kulturellen Austauschs pflegen und weiter intensivieren. Auch die Frage nach einer europäischen Identität, kann nur mit der Verknüpfung nationaler Unterschiede beantwortet werden. Denn heute, wo Grenzen durch Digitalisierung und Globalisierung stetig an Relevanz verlieren, tun sich neue Formen der kulturellen Zusammenarbeit auf.“

Im Mittelpunkt des Ehrengastauftritts „Frankfurt auf Französisch" steht die französische Sprache und die französischsprachige Literatur, mit drei Themenschwerpunkten: Innovation und digitales Schaffen; Französisch als Sprache des Wissensaustauschs und der Gastfreundschaft; Belebung des deutsch-französischen Kulturaustauschs über die Jugend.

Der Ehrengastauftritt Frankreichs auf der Frankfurter Buchmesse bildet den Höhepunkt eines französischen Kulturjahrs in ganz Deutschland mit einem vielfältigen und spartenübergreifenden Programm, das gemeinsam mit dem Institut français Deutschland umgesetzt wird. Mehr als 300 Veranstaltungen werden 2017 unter dem Label „Frankfurt auf Französisch" bundesweit stattfinden: Theater, aktuelle Musik, Bildende Kunst, Kino, Literaturbegegnungen und vieles mehr mit 250 beteiligten Künstlern und französischsprachigen Autoren. Dabei sind schon vor der Buchmesse im Oktober 2017 spannende Höhepunkte zu erwarten: das Literaturfest LitCologne, die Zusammenarbeit zwischen dem Krimi-Festival Quai du polar Lyon und der Leipziger Buchmesse und die Tour d’Allemagne französischer Autoren beginnend in Düsseldorf, wo auch die Tour de France ihren Start nimmt.

Als Mittlerorganisation des Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten und internationale Entwicklung und des Ministeriums für Kultur und Kommunikation ist das Institut français für die Umsetzung des Ehrengastauftritts verantwortlich, in Abstimmung mit dem Centre national du livre, dem Syndicat national de l'édition und dem Bureau international de l'édition française und in enger Partnerschaft mit der Organisation Internationale de la Francophonie, Wallonie-Bruxelles und Pro Helvetia. Zu den Unterstützern gehören ferner zahlreiche Gebietskörperschaften und der Club des Partenaires unter dem Vorsitz von BNP Paribas.

 Über die Frankfurter Buchmesse
Die Frankfurter Buchmesse ist mit 7.100 Ausstellern aus über 100 Ländern, rund 275.000 Besuchern, über 4.000 Veranstaltungen und rund 10.000 anwesenden akkreditierten Journalisten, darunter 2.000 Blogger, die größte Fachmesse für das internationale Publishing. Darüber hinaus ist sie ein branchenübergreifender Treffpunkt für Player aus der Filmwirtschaft und der Gamesbranche. Einen inhaltlichen Schwerpunkt bildet seit 1976 der jährlich wechselnde Ehrengast, der dem Messepublikum auf vielfältige Weise seinen Buchmarkt, seine Literatur und Kultur präsentiert. Die Frankfurter Buchmesse organisiert die Beteiligung deutscher Verlage an rund 20 internationalen Buchmessen und veranstaltet ganzjährig Fachveranstaltungen in den wichtigen internationalen Märkten. Mit der Gründung des Frankfurt Book Fair Business Clubs bietet die Frankfurter Buchmesse Unternehmern, Verlegern, Gründern, Vordenkern, Experten und Visionären ideale Voraussetzungen für ihr Geschäft. Die Frankfurter Buchmesse ist ein Tochterunternehmen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. www.buchmesse.de

Goethe-Institut Damaskus | Im Exil eröffnete am 20. Oktober in Berlin

Der Projektraum „Goethe-Institut Damaskus | Im Exil“ eröffnet heute Abend in Berlin. Bis zum 5. November 2016 präsentieren rund 100 syrische und deutsche Künstler in 50 Veranstaltungen ein vielseitiges Programm zu den Themen Heimat, Flucht und Identität. Das Goethe-Institut zeigt damit Möglichkeiten künstlerischen Schaffens im Exil auf und stellt Projekte aus dem In- und Ausland vor.

Mit dem symbolischen Ort setzt das Goethe-Institut ein Zeichen für die Hoffnung auf eine Zukunft nach dem Krieg und nimmt einzelne Fäden seiner Arbeit in Syrien wieder auf, die 2012 durch die Schließung des Instituts unterbrochen wurde. In einem leerstehenden Ladenlokal in Berlin-Mitte stellen Filmemacher und Künstlerinnen, Schriftstellerinnen und Verleger, Musiker und Kuratorinnen ein Programm mit Ausstellungen, Konzerten, Workshops, Lesungen, einer Filmreihe und Podiumsdiskussionen vor.

Der Generalsekretär des Goethe-Instituts Johannes Ebert zur Rolle des Projekts für die Arbeit des Goethe-Instituts im In- und Ausland: „Das Goethe-Institut sieht in seiner Arbeit eine große Verantwortung: Erstens haben wir eine Verantwortung für die, die in die Nachbarländer Syriens und nach Deutschland geflohen sind. Zweitens haben wir eine Verantwortung in Europa, wo die Ablehnung des Fremden immer mehr um sich greift. In den Nachbarländern Syriens, im Libanon, im Irak und in der Türkei wollen wir mit Projekten in Kultur und Bildung einen zumindest bescheidenen Beitrag dazu leisten, dass keine verlorene Generation entsteht.“

Am zweiwöchigen Programm im Pop-Up-Format sind unter anderem folgende Künstler und Kulturschaffende beteiligt: Rasha Abbas, Fadi Abdelnour, Marwan Adwan, Hala Alabdalla, Amer Al Akel, Rula Ali, Rafat Alzakout, Mithkal Alzghair, Alina Amer, Nabil Arbaain, Assaf Al Assaf, Mohammad Al Attar, Kinan Azmeh, Colette Bahna, Mani Benchelah, Nawar Bulbul, Talal Derki, Zaina Erhaim, Sara Fattahi, Katharina Grosse, Samar S. Haddad, Mudar Al Haggi, Athil Hamdan, Anis Hamdoun, Diana El Jeroudi, Abdullah Al-Kafri, Milad Khawam, Juliane Köhler, Rawan Al Kurdi, Shermin Langhoff, Jalal Maghout, Rania Mleihi, Ossama Mohammed, Kevork Mourad, Maan Moussli, Orwa Nyrabia, Hanno Rauterberg, Ary Sefhan, Mey Seifan, Nasan Tur, Helena Waldmann, Sana Yazigi, Liwaa Yazij.

Ausführliche Informationen zum Programm unter: www.goethe.de/damaskusimexil

Die Pressemappe zu „Goethe-Institut Damaskus | Im Exil“ finden Sie hier zum Download: www.goethe.de/pressemappe

Im Anschluss an die Laufzeit des temporären Instituts lädt der Themenraum „Syrien — Berlin“ in der Amerika-Gedenkbibliothek vom 8. November bis zum 30. Dezember 2016 mit Medien in arabischer, deutscher und englischer Sprache und Informationen zum Leben zwischen den Heimaten sowie syrischer Kunst und Kultur zum Dialog ein.

„Goethe-Institut Damaskus | Im Exil“ ist ein Projekt des Goethe-Instituts. Medienpartner sind die Deutsche Welle, Radioeins vom rbb, das Magazin Rosegarden und die tageszeitung.

Montag, 17. Oktober 2016

"Touchdown. Eine Ausstellung mit und über Menschen mit Down-Syndrom", 29. Oktober 2016 – 12. März 2017

Die Ausstellung erzählt zum ersten Mal die Geschichte des Down-Syndroms. Sie begibt sich auf eine Spuren-Suche. Nach vielen dieser Spuren hat vorher noch niemand gesucht.

Johanna von Schönfeld
Ohrenkuss-Ausgabe „Superkräfte“, 2013
© Martin Langhorst
 
TOUCHDOWN ist eine kultur-historische Ausstellung.

Das bedeutet: 


Sie beschäftigt sich mit dem Leben und der Geschichte von Menschen mit und ohne Down-Syndrom. Die Ausstellung erzählt von ihrer Beziehung zueinander.


Die Ausstellung stellt Fragen:


Wie haben Menschen mit Down-Syndrom in der Vergangenheit gelebt?
Wie leben Menschen mit Down-Syndrom heute?
Und wie wollen sie in Zukunft leben?

Menschen mit und ohne Down-Syndrom haben die Ausstellung zusammen geplant und erarbeitet. Und sie machen gemeinsam Führungen durch die Ausstellung.  Menschen mit Down-Syndrom sind Mitglieder im Ausstellungs-Team. Sie sind Experten und Expertinnen in eigener Sache.

In der Ausstellung TOUCHDOWN kann man viele verschiedene Exponate sehen.
 

Es gibt Exponate aus der Geschichte von Menschen mit Down-Syndrom. Es gibt Gegenstände aus den Themen-Bereichen Medizin, Genetik, Alltagskultur und Film.
Und es gibt Kunstwerke, die Menschen mit und ohne Down-Syndrom gemacht haben.

 
Die Ausstellung zeigt verschiedene Blick-Winkel auf das Leben von Menschen mit Down-Syndrom. Sie hat keine fertigen Antworten. Stattdessen stellt sie Fragen. 


Fragen, die mit uns allen zu tun haben.
Fragen über Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Über Vielfalt. Und darüber, wie Menschen mit und ohne Behinderung zusammen ein gutes Leben haben.
 
Die Ausstellung ist in Zusammen-Arbeit mit dem Forschungs-Projekt TOUCHDOWN 21 entstanden.

 Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH
Friedrich-Ebert-Allee 4
D-53113 Bonn
T +49 228 9171  204
F +49 228 9171  211
M +49 171 7426397

http://www.bundeskunsthalle.de

TOUCHDOWN
An Exhibition with and about People with Down’s Syndrome
29 October 2016 to 12 March 2017


Johanna von Schönfeld
Ohrenkuss-Ausgabe „Superkräfte“, 2013
© Martin Langhorst

For the first time this exhibition tells the history of Down’s syndrome.
It will take visitors on an experimental journey into the past and into the present.  

The exhibition tells the story of a complex relationship. It describes how people lived, live and want to live.  People with, and people without Down’s syndrome.

The exhibition was made by people with and without Down’s syndrome. Together they will offer guided tours through the exhibition.  People with Down’s syndrome as experts in their own right.

The exhibition presents things that are scientific and things that are artistic.  
The exhibition covers the areas of archaeology, contemporary history, medicine, genetics, everyday culture, film and the fine arts.

The exhibition considers ideas in depth. It also presents a large range of voices.  
The exhibition does not aim to supply easy answers to questions about Down’s syndrome. 

 
The exhibition aims to support the development of a better informed debate about issues to do with who is included, and who can participate in our society.  

The exhibition is a cooperation with the research project TOUCHDOWN 21.


Donnerstag, 13. Oktober 2016

Und weil es so schön ist, gleich noch einmal ... Das Goethe-Institut auf der Frankfurter Buchmesse 2016


“After what I have seen of plants and fish in Naples and Sicily, I would be tempted — were I ten years younger — to undertake a journey to India, not to discover something new, but to view in my way what has been discovered.”
Goethe (CH; Letter to Knebel, summer 1787)

Auf der Frankfurter Buchmesse 2016 beschäftigt sich das Goethe-Institut mit aktuellen Entwicklungen in Europa und der Welt: Fluchterfahrungen, Nationalismus und die Rolle von Kunst und Kultur stehen im Zentrum der Veranstaltungen, die das Kulturinstitut vom 19. bis 23. Oktober organisiert. Gleichzeitig richtet sich der Blick auch auf das Gastland Niederlande/Flandern und den afrikanischen Kontinent. Das Goethe-Institut ist am Stand L38 in Halle 3.1 zu finden.

Die Entwicklungen, die Europa im vergangenen Jahr beschäftigt haben, finden ihren Niederschlag auch in der Literatur. Viele Menschen mussten ihre Heimat verlassen und versuchen, eine Zukunft für sich und ihre Kinder in Europa zu finden. Europa wiederum ist auf der Suche nach einer Identität im Umgang mit Migration und nationalistischen sowie populistischen Tendenzen. Diesen und anderen Themen widmet sich das Goethe-Institut auf der Frankfurter Buchmesse.

Beispiele aus dem Programm:

Unter dem Titel „Populismus in Europa – Zur Rolle von Kunst und Kultur“ werden die fremdenfeindlichen Tendenzen beleuchtet, die gegenwärtig in ganz Europa erstarken, genauso wie die Möglichkeiten von Kulturinstitutionen und Künstlern, diesen Entwicklungen etwas entgegenzusetzen. Johannes Ebert, Generalsekretär des Goethe-Instituts, diskutiert mit der slowakischen Kuratorin Lenka Kukurova, der polnischen Historikerin Ruth Leiserowitz sowie dem dänischen Schriftsteller Carsten Jensen (Freitag, 21. Oktober, 16.30 bis 17.30 Uhr, Bühne Weltempfang, Halle 3.1.).

In der Podiumsdiskussion „Schreiben für das Leben“ spricht die irakische Autorin Amal Ibrahim al-Nusairi mit der deutschen Schriftstellerin Ulla Lenze und der Berliner Literaturagentin und Übersetzerin Leila Chammaa über ihre Erfahrungen in einem krisen- und kriegsgeschüttelten Land, weibliches Schreiben im Irak und in Deutschland und die Bedeutung des Kulturaustauschs zwischen Schriftstellerinnen (Samstag, 22. Oktober, 13.00 bis 14.00 Uhr, Salon Weltempfang, Halle 3.1).

Mit der Vorstellung der Publikation „African Futures“ wird der Blick über Europa hinaus geweitet. Das gleichnamige Projekt des Goethe-Instituts hat Positionen und Visionen afrikanischer Künstlerinnen, Kulturschaffender und Wissenschaftlerinnen gesammelt, die unser oft verzerrtes Bild von Afrika unterlaufen (Sonntag, 23. Oktober, 12.00 bis 13.00 Uhr, Bühne Weltempfang, Halle 3.1). Die Podiumsdiskussion „Blicke nach Europa – Zwischen Sehnsucht und Ablehnung“ befragt zudem die Wahrnehmung Europas aus nordafrikanischer und libanesischer Perspektive (Sonntag, 23. Oktober, 13.30 bis 14.30 Uhr, Bühne Weltempfang, Halle 3.1).

Über Lieblingsautoren und Eindrücke aus dem diesjährigen Gastland Niederlande berichtet der Verleger des mairisch Verlags Daniel Beskos im Gespräch mit dem Herausgeber des niederländischen Literaturmagazins „Das Mag“. Unter dem Motto „Wenn schon kennenlernen, dann richtig“ verlegte der Hamburger mairisch Verlag seinen Sitz im Februar 2016 für einen Monat nach Amsterdam, um den Ehrengast der Frankfurter Buchmesse in seiner heimischen Umgebung zu erleben (Donnerstag, 20. Oktober, 14.00 bis 14.30 Uhr, ARTE-Stand, Halle 4.1).

Das Goethe-Institut ist in diesem Jahr mit seinem sechssprachigen E-Book-Projekt „Hausbesuch“ Gastgeber des ersten „Orbanism Lab“, einem Erfahrungsraum für digitale Literatur. Für „Hausbesuch“ waren europäische Schriftstellerinnen und Schriftsteller auf Initiative des Goethe-Instituts in 16 verschiedenen Städten bei privaten Gastgebern zu Besuch. Ihre Erfahrungen verarbeiten sie in Texten, von denen erste Leseproben im „Orbanism Lab“ einsehbar sind. Am Beispiel des Projekts sprechen der Leiter der Goethe-Institute Nancy und Straßburg Nicolas Ehler und die Verlegerin Christiane Frohmann über Synergien bei einer Zusammenarbeit von kleinen, digitalen Verlagen und einer großen Kulturinstitution (Donnerstag, 20. Oktober, 15 bis 16 Uhr, Orbanism Space, Halle 4.1). Die Texte der „Hausbesuche“ erscheinen ab Januar 2017 als E-Book im Frohmann Verlag.

Das vollständige Programm des Goethe-Instituts auf der Frankfurter Buchmesse finden Sie unter: www.goethe.de/buchmesse

Das Programm des Goethe-Instituts auf der Buchmesse entstand in Kooperation mit der Frankfurter Buchmesse, dem Auswärtigen Amt, TRADUKI, Litprom, ARTE, S. Fischer Stiftung und dem Institut für Auslandsbeziehungen.

Alles so schön bunt hier: Die 10. Deutsche Cosplaymeisterschaft in Frankfurt (#fbm2016 #cosplay #DeutscheMeisterschaft)

Ehrung durch das japanische Außenministerium

Die Deutsche Cosplaymeisterschaft (DCM) findet in diesem Jahr zum 10. Mal statt. Dabei werden die besten Cosplayer, die sich in sechs Vorentscheiden für das Finale qualifiziert haben, am Sonntag, 23. 10. 2016, ab 13:30 Uhr im Saal Harmonie im Congress Center im Rahmen der Frankfurter Buchmesse ihre Meister küren.


Dieses Jubiläum findet über die hiesige Cosplay-Szene hinaus auch im japanischen Außenministerium Beachtung. So erhält die DCM als erster deutscher Cosplay-Wettbewerb vom japanischen Außenminister Fumio Kishida eine offizielle Belobigung und Ehrung. Zur Begründung heißt es, dass sich das Team der DCM in besonderer Weise um die „Förderung des gegenseitigen Verständnisses zwischen Japan und Deutschland“ verdient gemacht hat.

„Die Cosplayer und die DCM sind der optisch auffälligste Teil der Frankfurter Buchmesse Community. Sie sind Leser und Gamer, die als Fans die Inhalte ihrer Lieblingsgeschichten weiterspinnen und leibhaftig ausleben. Eine größere Anerkennung für gute Inhalte gibt es kaum“, so Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse.

„10 Jahre DCM – und ich kam 2009 selbst ins Finale! Jetzt sponsere ich diesen großen Event als Inhaberin von Europas Marktführer für Cosplay-Zubehör. Denn Buchmesse und Cosplay gehören für mich fest zusammen: Von der Manga-Leserin, zur Cosplayerin, zur Messeaushilfe vor Ort, zur Helferin bei der DCM, zum eigenen Verkaufsstand - und jetzt zum Sponsor!“, erklärt Nathalie Quillmann, langjährige Cosplayerin und Inhaberin von myCostumes.

Bereits ab dem Messe-Samstag, 22.10. 2016, kommen Cosplayer im Foyer des Saals Harmonie im Congress Center auf ihre Kosten.

Hier finden Cosplayer:

- Veranstalter, Vereine und Unterstützer: Animexx e.V., Cosday e.V., Deutsch-Japanische Gesellschaft, Japanisches Generalkonsulat Frankfurt, wie.mai.kai e.V.

- Händler: Carmen Martinez (Gothic und Steampunk-Mode), DAEBAK - K-Pop, FinalFun, Tenjikai (Yakitori-T-Shirts), Japan Input, Manga Mafia/Z-Zero, Matrix, myCostumes, Otakusan, Rune Merch/Yukon, Sammlerecke, Tikocosplay, Comicladen X-tra-BooX

- Comic-Verlage: Carlsen Manga, Egmont Manga, Kazé

- Neue Aussteller: Eternal-S (Zeichnerin), Mode Asia, Tenryuushi (Zeichner)

- Sponsoren 2016: 20th Century Fox, Elna Nähmaschinen, TORA impressio, myCostumes, Carlsen Manga, Egmont Manga, KAZÉ ANIME, Japan Input, Connichi, Pébéo, DAEBAK, Cast4Art, Comicladen X-tra-BooX, Rune Merchandise, AKIBA PASS

- Assassin’s Creed-Fotowettbewerb: Am ASSASSIN’S CREED Stand im Saal Spektrum können Cosplayer ihr eigenes Assassinen-Foto aufnehmen. Wer es zusammen mit dem Hashtag #AssassinsCreedFoto auf Facebook, Twitter oder Instagram poste kann einen von 20x2 Kinogutscheinen für ASSASSIN’S CREED gewinnen! Teilnahmebedingungen: http://bit.ly/AC_FotoContest


Für die 10. DCM am Messe-Sonntag, 23.10.2016, werden auch neue Preise, erstmals für Einzel- und Paar-Anwärter, vergeben:

5. Platz (gilt für Einzel und beide Paarteilnehmer)
Jeweils eine Freikarte 2017 für den Anime Marathon und Cosday, die aniMUC, DoKomi, Hanami, Ongaku Matsuri und Frankfurter Buchmesse

4. Platz (gilt für Einzel und beide Paarteilnehmer)
Jeweils ein Jahresabo für AKIBA PASS, die neue Streaming-Plattform rund um Anime, Gaming und Otaku-Culture. Außerdem noch dazu wahlweise jeweils zwei Freikarten zu einem AKIBA PASS FESTIVAL 2017 oder einen Warengutschein. Das Ganze hat einen Wert von 300 Euro.

3. Platz (gilt für Einzel und beide Paarteilnehmer)
Die Preise für die 3. Plätze werden von myCostumes und Cast4Art gesponsert. Es gibt jeweils einen Warengutschein von myCostumes, sowie von Cast4Art ein Thermoset mit einer XL Platte Worbla's Finest Art, eine XL Worbla's Black Art, eine XL Worblas Transpa Art und 250g Deco Art.

2. Platz
Ein Wochenende auf der Connichi 2017 mit kostenloser Anreise, Hotel und freiem Eintritt. Der Preis gilt für das Paar ebenso wie für den Einzelvizemeister, der noch eine Begleitperson mitnehmen kann.

1. Platz
Paar: Der Diamant besetzte Meister-Pin von TORA impressio im Wert von rund 700 Euro und - traditionellerweise – eine Reise nach Japan.

1.Platz
Einzel: Auch hier der Diamant besetzte Meister-Pin von TORA impressio. Außerdem gewinnt der Einzelmeister fürs Anfertigen eigener Kostüme eine Nähmaschine Modell 860 Expressive der Firma Elna Nähmaschinen im Wert von rund 2.500 Euro.
Alle Finalisten bekommen einen silbernen Finalisten-Pin und werden am Samstag vor dem Finale zu einem von Rune Merchandise gesponserten Abendessen in ein Restaurant eingeladen.

Offizielle Webseite der DCM: www.dcm-cosplay.de

Über die Frankfurter Buchmesse
Die Frankfurter Buchmesse ist mit 7.100 Ausstellern aus über 100 Ländern, rund 275.000 Besuchern, über 4.000 Veranstaltungen und rund 10.000 anwesenden akkreditierten Journalisten, darunter 2.000 Blogger, die größte Fachmesse für das internationale Publishing. Darüber hinaus ist sie ein branchenübergreifender Treffpunkt für Player aus der Filmwirtschaft und der Gamesbranche. Einen inhaltlichen Schwerpunkt bildet seit 1976 der jährlich wechselnde Ehrengast, der dem Messepublikum auf vielfältige Weise seinen Buchmarkt, seine Literatur und Kultur präsentiert. Die Frankfurter Buchmesse organisiert die Beteiligung deutscher Verlage an rund 20 internationalen Buchmessen und veranstaltet ganzjährig Fachveranstaltungen in den wichtigen internationalen Märkten. Mit der Gründung des Frankfurt Book Fair Business Clubs bietet die Frankfurter Buchmesse Unternehmern, Verlegern, Gründern, Vordenkern, Experten und Visionären ideale Voraussetzungen für ihr Geschäft. Die Frankfurter Buchmesse ist ein Tochterunternehmen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. www.buchmesse.de

Premiere: Kanada wird Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2020 (#fbm2016 #ehrengast2020 #canada)

Ein Fest für englisch- und französischsprachige Literatur aus dem hohen Norden

Ottawa/Frankfurt, 7.10.2016 – Gestern haben Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse, und die Ministerin für das Kulturerbe Kanadas, Mélanie Joly, den Vertrag für den Ehrengastauftritt Kanadas auf der Frankfurter Buchmesse 2020 (14.-18. Oktober 2020) unterschrieben.


Die Gastlandpräsentation in Frankfurt ist Kanadas erstes internationales Großprojekt, das von englisch- und französischsprachigen Verlegern und Autoren gemeinsam getragen wird. Die Zweisprachigkeit des Landes wird zentrales Element der kanadischen Präsentation sein. Schriftsteller aus beiden Sprachräumen sowie literarische Vertreter der First Nations werden in Frankfurt erwartet. Das Frankfurt Book Fair 2020 Committee (CanadaFBF2020) wird bei der Organisation des Auftritts eine tragende Rolle spielen und setzt sich zusammen aus kanadischen Buchverlagen, dem englischsprachigen kanadischen Verlegerverband (ACP) und der Association nationale des éditeurs de livres (ANEL). Es wird unterstützt von den Institutionen Livres Canada Books und Québec Edition.

Dazu Juergen Boos: „Margaret Atwood, Douglas Coupland, Dany Laferrière, Yann Martel, Alice Munro, Michael Ondaatje oder Katherena Vermette und Mona Awad – kanadische Autoren überzeugen durch ihren außerordentlichen Einfallsreichtum und ihre visionäre Literatur. Sie erfreuen sich hierzulande einer großen Fangemeinde und sind längst Stammgäste auf den europäischen Bestenlisten. Der Gastlandauftritt Kanadas in Frankfurt vereint zwei Sprachräume; als Einwanderungsland steht Kanada beispielhaft für eine erfolgreiche multikulturelle Gesellschaft – damit wird diese Präsentation hochspannend. Im Rahmen des kanadischen Ehrengastprogrammes werden wir 2020 neben den großen Namen auch eine Reihe von neuen literarischen Entdeckungen aus allen Teilen des Landes machen. Wir freuen uns sehr darauf, den kanadischen Autorinnen und Autoren, Verlagen und Kulturinstitutionen auf der Frankfurter Buchmesse eine große, internationale Bühne bereiten zu können.“

„Unsere Regierung wird alles dafür tun, um sicherzustellen, dass Leserinnen und Leser weltweit Zugang zu einem breiten Angebot an kanadischer Literatur haben. Ich freue mich darauf, die kanadische Verlagswelt und weitere Kunst- und Kulturinstitutionen unseres Landes auf der Frankfurter Buchmesse 2020 präsentieren zu können. Für kanadische Künstler und Kulturunternehmen bietet der Gastlandauftritt eine fantastische Gelegenheit, ihr volles Exportpotential zu entfalten und ihre Position innerhalb des internationalen Marktgefüges zu stärken. Auf diese Weise leisten sie einen wesentlichen Beitrag zu Kanadas wirtschaftlichem und sozialem Wohlstand“, sagte Mélanie Joly, Ministerin für das Kulturerbe Kanadas.

“Die Kanadische Verlagsbranche hat in den vergangenen drei Jahren geschlossen an diesem Projekt gearbeitet – wir sind sehr glücklich über die offizielle Bekanntgabe. Der Ehrengastauftritt Kanadas auf der Frankfurter Buchmesse, dem Zentrum der internationalen Verlagswelt, bietet uns eine hervorragende Möglichkeit, unsere Weltliteratur, Bücher und die kanadische Literatur zu präsentieren”, sagte Caroline Fortin von Éditions Québec-Amérique und Präsidentin des Frankfurt Book Fair 2020 Committee.


Der kanadische Buchmarkt im Überblick:
Die Zahl der kanadischen Verleger hat sich in den letzten 25 Jahren verdreifacht: 1.500 kanadische Verlage, darunter zahlreiche unabhängige Verlagshäuser, produzieren und vertreiben etwa 80 Prozent der in Kanada geschriebenen Bücher. Dabei wird 95 Prozent des Gesamtumsatzes mit Verlagserzeugnissen von 300 Verlagshäusern generiert. Die kanadische Verlagsindustrie produziert jährlich 10.000 Titel von kanadischen Autoren. 64,6 Prozent des Gesamtumsatzes mit Büchern und E-Books wird in der Provinz Ontario (englischsprachig) erwirtschaftet, während in Québec (französischsprachig) 29,9 Prozent des Umsatzes gemacht wird. Im Jahr 2010 wurden 77,8 Prozent des Gesamtumsatzes mit englischsprachigen Büchern erwirtschaftet, während 22,2 Prozent des Umsatzes auf Titel in französischer Sprache entfielen. Eine Besonderheit des kanadischen Marktes liegt darin, dass die großen multinationalen Verlagskonzerne wie HarperCollins, Penguin Random House oder Hachette eigene Niederlassungen in Kanada unterhalten, und den englischsprachigen Markt von dort aus bedienen. Das Verhältnis von kanadischen vs. multinationalen Verlagshäusern liegt bei 69,8 Prozent vs. 30,2 Prozent. Somit konkurrieren kanadische Verlage mit anderen Konzernen im eigenen Land. E-Books machen etwa 17 Prozent der verkauften Bücher aus. Bei den meisten Verlagen liegt der Anteil der E-Books bei 20 Prozent ihres Umsatzes. Im Jahr 2014 hatten 93 Prozent der Verlage E-Books im Angebot, und ungefähr die Hälfte davon stellte 50 Prozent ihrer Gesamttitel als E-Book zur Verfügung. www.livrescanadabooks.com

Über die Frankfurter Buchmesse
Die Frankfurter Buchmesse ist mit 7.100 Ausstellern aus über 100 Ländern, rund 275.000 Besuchern, über 4.000 Veranstaltungen und rund 10.000 anwesenden akkreditierten Journalisten, darunter 2.000 Blogger, die größte Fachmesse für das internationale Publishing. Darüber hinaus ist sie ein branchenübergreifender Treffpunkt für Player aus der Filmwirtschaft und der Gamesbranche. Einen inhaltlichen Schwerpunkt bildet seit 1976 der jährlich wechselnde Ehrengast, der dem Messepublikum auf vielfältige Weise seinen Buchmarkt, seine Literatur und Kultur präsentiert. Die Frankfurter Buchmesse organisiert die Beteiligung deutscher Verlage an rund 20 internationalen Buchmessen und veranstaltet ganzjährig Fachveranstaltungen in den wichtigen internationalen Märkten. Mit der Gründung des Frankfurt Book Fair Business Clubs bietet die Frankfurter Buchmesse Unternehmern, Verlegern, Gründern, Vordenkern, Experten und Visionären ideale Voraussetzungen für ihr Geschäft. Die Frankfurter Buchmesse ist ein Tochterunternehmen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. www.buchmesse.de

Self-Publishing Area: Auf ein Wort mit den Startups (#fbm2016 #selfpub)

Über 70 Events mit Panels und Experten-Sprechstunden für Self-Publisher

Frankfurt, 10.10.2016 – Der Fokus im vierten Jahr der Self-Publishing Area (Halle 3.0 K13) liegt in der Monetarisierung der Branche. So werden neue Paid-Content- und Pricing-Modelle diskutiert. Außerdem stellen Publishing Startups den Autoren ihre Services vor. Die Self-Publishing Area bietet über 70 Veranstaltungen für Autoren und Self-Publisher.


„Ich freue mich besonders auf die Veranstaltungsreihe ‚Auf ein Wort … mit dem Startup‘, in der wir sieben verschiedene Startups mit neuen Erlösmodellen für Self-Publisher (und auch Verlage) präsentieren. Damit unterstützen wir die voranschreitende Professionalisierung der Self-Publisher. Aber auch angehende Autoren und Self-Publisher können sich wieder umfassend über das Schreiben, die Herstellung und insbesondere über die Vermarktung informieren“, so Katja Schmidt, Sales Manager Self-Publishing Area der Frankfurter Buchmesse.

Termine in der Self-Publishing Area in Halle 3.0 K13

Messe-Mittwoch, 19. 10. 2016
10.30-11.30 Uhr
Pressekonferenz Self-Publishing Area mit den Bestseller-Autoren Nele Neuhaus und Farina De Waard
16.00-16.30 Uhr Auf ein Wort … mit dem Startup Plenigo

Messe-Donnerstag, 20.10.2016
10.45-11.00 Uhr Auf ein Wort … mit dem Startup Wortwerke
11.00-11.30 Uhr Selfpublishing und Blogger-Relations
12.30 -13.00 Uhr 5 Autoren - 5 Experten - 5 Themen (Anmeldung für Autoren an k.schmidt@book-fair.com)
14.00-14.30 Uhr Das Crowdfunding 1x1 für Autoren & Verlage (Startnext)
16.00-16.30 Uhr Auf ein Wort … mit dem Startup Beemgee

Achtung, abweichender Ort! Special auf der Open Stage Bühne (Agora)
13:15 - 14:30 Uhr Verleihung des „Kindle Storyteller“ Awards 2016
Teilnehmer u.a.:
Christian Ulmen (Schauspieler und Medienproduzent)
Poppy J. Anderson (Autorin)
Jobst-Ulrich Brand (FOCUS, Ressortleiter Kultur & Leben)

Messe-Freitag, 21.10.2016
10.45-11.00 Uhr Auf ein Wort … mit dem Startup Booktype
11.00-11.30 Uhr Fluch oder Segen - DRM und die E-Book-Piraterie (Podiumsdiskussion)
12.30 -13.00 Uhr 5 Autoren - 5 Experten - 5 Themen (Anmeldung für Autoren an k.schmidt@book-fair.com)
14.00-14.30 Uhr Siegerehrung des Schreibwettbewerbs von tolino media und Carlsen ImpressTolino
16.00-16.30 Uhr Auf ein Wort … mit dem Startup wondermags

Messe-Samstag, 22.10.2016
10.45-11.00 Uhr Auf ein Wort … mit dem Startup mchoice
12.30 -13.00 Uhr 5 Autoren - 5 Experten - 5 Themen (Anmeldung für Autoren an k.schmidt@book-fair.com)
14.30 -16.30 Uhr Buchjournal-Schreibwettbewerb 2016: Die Sieger (BOD)

Messe-Sonntag, 23.10.2016
10.45-11.00 Uhr Auf ein Wort … mit dem Startup SweekSweek
12.00-13.00 Uhr Meinungsfreiheit und Meinungsverantwortung von Autoren im digitalen Zeitalter- Welche Gefahren gehen von Internetgiganten aus? (BVjA)
http://buchmesse.de/de/im_Fokus/self-publishing/

Hashtag: #selfpub

Über die Frankfurter Buchmesse
Die Frankfurter Buchmesse ist mit 7.100 Ausstellern aus über 100 Ländern, rund 275.000 Besuchern, über 4.000 Veranstaltungen und rund 9.300 anwesenden akkreditierten Journalisten die größte Fachmesse für das internationale Publishing. Darüber hinaus ist sie ein branchenübergreifender Treffpunkt für Player aus der Filmwirtschaft und der Gamesbranche. Einen inhaltlichen Schwerpunkt bildet seit 1976 der jährlich wechselnde Ehrengast, der dem Messepublikum auf vielfältige Weise seinen Buchmarkt, seine Literatur und Kultur präsentiert. Die Frankfurter Buchmesse organisiert die Beteiligung deutscher Verlage an rund 20 internationalen Buchmessen und veranstaltet ganzjährig Fachveranstaltungen in den wichtigen internationalen Märkten. Mit der Gründung des Frankfurt Book Fair Business Clubs bietet die Frankfurter Buchmesse Unternehmern, Verlegern, Gründern, Vordenkern, Experten und Visionären ideale Voraussetzungen für ihr Geschäft. Die Frankfurter Buchmesse ist ein Tochterunternehmen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. www.buchmesse.de

Donnerstag, 6. Oktober 2016

Das Goethe-Institut auf der Frankfurter Buchmesse 2016

  Habari gani, Africa ?

Auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse lädt das Goethe-Institut vom 19. bis 23. Oktober 2016 zu Diskussionen über die Themen Flucht und Nationalismus ein. Neben einer Reihe von Veranstaltungen zu diesen aktuellen Herausforderungen in Europa richtet sich der Blick auch auf das Gastland Niederlande/Flandern und den afrikanischen Kontinent.

Die Entwicklungen, die Europa im vergangenen Jahr beschäftigt haben, finden ihren Niederschlag auch in der Literatur. Viele Menschen mussten vor Krieg und Gewalt in ihrer Heimat fliehen und hoffen in Deutschland auf eine bessere Zukunft für sich und ihre Familie. Europa hingegen gerät angesichts der neuen Herausforderungen in eine Identitätskrise und sieht sich mit nationalistischen und populistischen Tendenzen konfrontiert. Diese europäische Suche nach Identität ist auch Thema einer Reihe von Diskussionen, die das Goethe-Institut neben vielen weiteren Aktivitäten auf der Bühne des „Weltempfangs“ der Frankfurter Buchmesse organisiert.

Flucht in den Populismus

Von ihren Erfahrungen in einem krisen- und kriegsgeschüttelten Land berichten irakische Frauen, die in literarischen Schreibworkshops erste Schritte in die Autorinnenschaft machen. Im Salon des Weltempfangs lassen sie das Publikum an den entstandenen Texten teilhaben (Samstag, 22. Oktober, 13.00 bis 14.00 Uhr, Salon Weltempfang, Halle 3.1).

Die Podiumsdiskussion „Künstler im Exil – Initiativen, die helfen” beschäftigt sich mit der Frage, wie für Künstlerinnen und Künstler im Exil kreative Freiräume geschaffen werden können. Was für Initiativen sind denkbar? Welche Strukturen benötigen die Künstler im Exil? Welche Institutionen können als Partner gewonnen werden? Darüber sprechen Lanna Idriss, Mitinitiatorin des Aktionsbündnisses „Wir machen das. jetzt” und Direktorin der BHF-Bank, der Verleger des secession Verlags Joachim von Zepelin und der Autor und Anwalt Aref Hamza (Samstag, 22. Oktober, 13.30 bis 14.30 Uhr, Bühne Weltempfang, Halle 3.1).

Unter dem Titel „Populismus in Europa – Zur Rolle von Kunst und Kultur“ werden die fremdenfeindlichen Tendenzen beleuchtet, die gegenwärtig in ganz Europa erstarken. Johannes Ebert, Generalsekretär des Goethe-Instituts, diskutiert mit der slowakischen Kuratorin Lenka Kukurova, der polnischen Historikerin Ruth Leiserowitz sowie dem dänischen Schriftsteller Carsten Jensen (Freitag, 21. Oktober, 16.30 bis 17.30 Uhr, Bühne Weltempfang, Halle 3.1.).

Afrikanische und niederländische Perspektiven

Mit der Vorstellung der Publikation „African Futures“ wird der Blick über Europa hinaus geweitet (Sonntag, 23. Oktober, 12 bis 13 Uhr, Bühne Weltempfang, Halle 3.1). Das gleichnamige Projekt des Goethe-Instituts hat Positionen und Visionen afrikanischer Künstler, Kulturschaffender und Wissenschaftlerinnen gesammelt, die unser oft verzerrtes Bild von Afrika unterlaufen. Die Podiumsdiskussion „Blicke nach Europa – Zwischen Sehnsucht und Ablehnung“ thematisiert zudem die Wahrnehmung Europas aus nordafrikanischer und libanesischer Perspektive (Sonntag, 23. Oktober, 13.30 bis 14.30 Uhr, Bühne Weltempfang, Halle 3.1).

Über Lieblingsautoren und Eindrücke aus dem diesjährigen Gastland Niederlande berichtet der Verleger des mairisch Verlags Daniel Beskos im Gespräch mit dem Herausgeber des niederländischen Literaturmagazins „Das Mag” Daniël van der Meer. Unter dem Motto „Wenn schon kennenlernen, dann richtig” verlegte der Hamburger mairisch Verlag seinen Sitz im Februar 2016 für einen Monat nach Amsterdam, um den Ehrengast der Frankfurter Buchmesse in seiner Heimat zu erleben. 

Mein Ort in Deutschland

Wie Menschen aus aller Welt auf Deutschland blicken, vermittelt der Blog „Mein Ort in Deutschland“ in einem lebendigen Bild. Über 1200 Menschen aus 100 Ländern teilten auf der Plattform Geschichten über ihren Lieblingsort in Deutschland. Die 80 originellsten Beiträge erscheinen nun in Zusammenarbeit mit dem Hueber Verlag als Buch, das in Frankfurt erstmalig vorgestellt wird.

Für Verlegerinnen und Verleger in Mexiko hat das Goethe-Institut zusammen mit internationalen Partnern sechs Stipendien vergeben. Die teils noch jungen Unternehmer reisen zur Buchmesse und können vor Ort eine Auswahl ihres Programms präsentieren. Das Projekt ist Teil der Aktivitäten zum deutsch-mexikanischen Jahr 2016/2017.

Das Programm des Goethe-Instituts auf der Buchmesse entstand in Kooperation mit der Frankfurter Buchmesse, dem Auswärtigen Amt, TRADUKI, Litprom, ARTE, S. Fischer Stiftung und dem Institut für Auslandsbeziehungen.

Goethe-Institut verleiht Jugend- und Kinderfilmpreis 2016

Der Jugend- und Kinderfilmpreis des Goethe-Instituts geht in diesem Jahr an den Film „Auf Augenhöhe” von Evi Goldbrunner und Joachim Dollhopf. Mit dem Preis zeichnet das internationale Kulturinstitut jährlich einen Kinder- und Jugendfilm aus der Reihe „Blickpunkt Deutschland“ aus. Die Verleihung fand auf dem Internationalen Filmfestival für Kinder und junges Publikum „Schlingel“ in Chemnitz statt.

Bei der Preisverleihung des Filmfestivals „Schlingel“ hat das Goethe-Institut am 1. Oktober seinen Jugend- und Kinderfilmpreis an Evi Goldbrunner und Joachim Dollhopf für ihren Film „Auf Augenhöhe” vergeben. Der Film erzählt von einem elfjährigen Jungen namens Michi, der in einem Kinderheim in Bayern aufwächst. Seine Mutter ist tot, den Vater kennt er nicht. In einem Brief, den die Mutter vor seiner Geburt an den Vater schrieb, findet er dessen Adresse. Voller Hoffnung macht er sich auf den Weg und stellt zu seinem Entsetzen fest, dass der Vater Tom nicht seinen Wunschvorstellungen entspricht: Er ist kleinwüchsig. Von den Kindern deswegen im Heim gemobbt, zieht Michi notgedrungen zu Tom und lernt, was wahre Größe bedeutet.

Der Jugend- und Kinderfilmpreis des Goethe-Instituts besteht in dem Ankauf einer internationalen Lizenz zum Einsatz in seinem weltweiten Netzwerk, an allen 159 Auslandsinstituten sowie Partnerinstitutionen in mehr als 90 Ländern und einer Untertitelung in mindestens fünf Sprachen. Eine vierköpfige Jury wählte diesen Film aus 16 aktuellen Kinder- und Jugendfilmen aus, die beim „Schlingel“ gezeigt wurden.

In der Jurybegründung heißt es: „Wer kennt es nicht, dieses Schamgefühl, das man als Jugendlicher in bestimmten Momenten gegenüber den eigenen Eltern empfunden hat? Und wie schwer es ist, sich von den Vorstellungen gesellschaftlicher Normen freizumachen? Für Michi, dessen Vater kleinwüchsig ist, ist das besonders schwer. Eindringlich zeigt ‚Auf Augenhöhe‘, wie ein junger Mensch sich den eigenen und gesellschaftlichen Vorurteilen stellt und sie überwindet. Der Film bietet damit einen originellen Beitrag zum Thema Akzeptanz. Besonders beeindruckt hat uns auch die schauspielerische Leistung von Luis Vorbach, der die komplexe Gefühlsentwicklung des elfjährigen Michi überzeugend darstellt. ‚Auf Augenhöhe‘ ist ein Kinderfilm, der Groß und Klein gleichermaßen anregt, über den eigenen Umgang mit dem ‚Anderssein‘ nachzudenken.“

Die Jury vergab zudem den mit 4.000 Euro dotierten Förderpreis der DEFA-Stiftung an den Regisseur Martin Zandvliet und seinen Film: „Unter dem Sand“. Während des „Schlingel”-Festivals flimmern vom 26. September bis zum 2. Oktober 2016 rund 180 internationale Produktionen über die Leinwände, die meisten Filme sind zum ersten Mal in Deutschland zu sehen.

Weitere Informationen zum Festival finden Sie unter:

Das Goethe-Institut ist Kooperationspartner des Internationalen Filmfestivals für Kinder und junges Publikum „Schlingel“ in Chemnitz.

Geschichtenband zum Projekt „Mein Ort in Deutschland“ erscheint im Oktober

Im Oktober erscheint der Geschichtenband „Mein Ort in Deutschland – Was macht einen Ort zu einem besonderen Ort in unserem Leben“ zum gleichnamigen internationalen Wettbewerb des Goethe-Instituts im Hueber Verlag. Der Band enthält rund 80 der schönsten und interessantesten Einsendungen von Autorinnen und Autoren aus aller Welt, die zunächst auf www.goethe.de/moid ihre persönlichen Geschichten über Lieblingsorte in Deutschland geteilt hatten. Sie erzählen von Parkbänken und Schwarzwalduhren, Straßenkreuzungen, Bäckereien und Schwimmbädern – und zeichnen damit ein vielfältiges, buntes und ganz persönliches Bild des Landes.

Rund 1.200 Menschen aus 100 Ländern, darunter Russland, China, Indonesien, USA und Argentinien, waren dem Aufruf des Goethe-Instituts gefolgt und haben ihre Geschichten über persönliche Sehnsuchtsorte auf dem Webportal von „Mein Ort in Deutschland“ geteilt. Der Präsident des Goethe-Instituts Klaus-Dieter Lehmann zur Projektidee im Vorwort des Geschichtenbands: „Mit dem Projekt ,Mein Ort in Deutschland’ wollten wir (…) all jene ansprechen, die im Ausland über das Goethe-Institut in Berührung mit Deutschland gekommen sind. Im Vordergrund stand dabei die Frage, was uns Menschen wirklich intellektuell, emotional und sinnlich mit Orten verbindet und vielleicht ein Leben lang an diese Orte bindet. Seien es Begegnungen und Gespräche, die neue Gedanken anstoßen, uns bewegen, prägen und verändern. Oder die Atmosphäre, die uns auch Jahre später durch einen flüchtigen Geruch oder den Klang einer Stimme zurück an diesen einen Ort versetzt.“

Verlegerin Michaela Hueber sagte: „Durch den Blick von außen, gleichsam durch fremde Augen, das eigene Land neu zu entdecken, neue Facetten und Blickwinkel wahrzunehmen, macht den unwiderstehlichen Reiz und Charme dieses Buches aus.“ So berichten Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern, wie Wegkreuzungen, Stadtviertel, ganze Städte, Landschaften oder völlig andere kleine und große Orte in Deutschland durch Atmosphäre, Architektur oder Begegnungen zu „ihrem“ Ort geworden sind.

Eine sechsköpfige Fachjury bestehend aus Persönlichkeiten der Bereiche Kultur, Wissenschaft und Politik wählte aus allen Texten die zehn herausragendsten Beiträge aus. In der anschließenden Online-Abstimmung hatte das Publikum die Möglichkeit, seinen Favoriten zu küren und damit den Hauptgewinn, eine Reise nach Deutschland, zu vergeben. Dieser ging an die Autorin Dieu Linh Bui aus Vietnam, die mit ihrer Geschichte über eine besondere Begegnung in Augsburg die meisten Stimmen erzielte. Der Erzählband des Hueber Verlags vereint 80 der spannendsten und originellsten Geschichten und wird bei der Frankfurter Buchmesse vorgestellt.

Weitere Informationen zum Projekt unter:

„Mein Ort in Deutschland“ ist ein Projekt des Goethe-Instituts in Zusammenarbeit mit dem Hueber Verlag. Der Aufbau von „Mein Ort in Deutschland“ wurde aus Mitteln der Bildungsoffensive Deutsche Sprache des Auswärtigen Amtes gefördert.

Goethe-Institut Damaskus | Im Exil: Das Programm vom 20.10. bis 5.11.2016

Der Projektraum „Goethe-Institut Damaskus | Im Exil“ eröffnet am 20. Oktober in Berlin. Bis zum 5. November werden etwa 100 Künstler in 50 Veranstaltungen ein vielseitiges Programm zu den Themen Heimat, Flucht und Identität präsentieren sowie Möglichkeiten künstlerischen Schaffens im Exil aufzeigen und Projekte aus dem In- und Ausland vorstellen.

Zum Pressegespräch

am 19. Oktober um 10:30 Uhr
im „Goethe-Institut Damaskus | Im Exil“
Rosa-Luxemburg-Str. 16, 10178 Berlin

möchten wir Sie hiermit herzlich einladen, um Ihnen das Programm und den temporären Raum für Kunst und Kultur vorzustellen. Aufgrund der begrenzten Platzkapazität bitten wir um Ihre Anmeldung bis zum 13. Oktober an presse@pr-netzwerk.net oder Tel.: 030/61 65 11 55.

Es sprechen der Generalsekretär des Goethe-Instituts Johannes Ebert, die Filmregisseurin/Produzentin Diana El-Jeroudi, Alina Amer, Künstlerin „70 Quadratmeter” sowie die langjährige Mitarbeiterin des Goethe-Instituts Damaskus Pelican Mourad. Weitere beteiligte Künstlerinnen und Künstler stehen Ihnen im Anschluss für Interviews zur Verfügung.

Mit dem symbolischen Ort setzt das Goethe-Institut ein Zeichen für die Hoffnung auf eine Zukunft nach dem Krieg und nimmt einzelne Fäden seiner Arbeit in Syrien wieder auf, die 2012 durch die Schließung des Instituts unterbrochen wurde. In einem leerstehenden Ladenlokal im Pop-Up-Format in Berlin-Mitte stellen syrische und deutsche Filmemacher und Künstlerinnen, Schriftstellerinnen und Verleger, Musiker und Kuratorinnen ein Programm mit Ausstellungen, Konzerten, Workshops, Lesungen, einer Filmreihe und Podiumsdiskussionen vor.

Aus dem Programm:

Musik:
Die Kinan Azmeh City Band aus New York City wurde seit ihrer Gründung im Jahr 2006 von Publikum und Kritikern bejubelt und ist für ihre virtuose und energiegeladene Bühnenpräsenz bekannt. Mit seinem Ensemble versucht Azmeh, eine Brücke zwischen Klassik, Jazz und der Musik seines Heimatlandes Syrien zu schlagen. Zusätzlich zeigt Kinan Azmeh zusammen mit dem syrisch-armenischen Künstler Kevork Mourad eine Performance (Konzert Kinan Azmeh City Band, 24.10. um 20 Uhr, Performance Home Within 25.10. um 21 Uhr).

An sechs Abenden darf im temporären Goethe-Institut zu Elektro-Beats getanzt werden: Für Damascus Rhythm legen DJs aus dem arabischen Raum experimentelle und elektronische Musik auf. Das Programm wurde vom libanesischstämmigen Produzenten und DJ Rabih Beaini kuratiert und findet in Zusammenarbeit mit CTM, club transmediale, statt (22., 23., 26., 29. und 31.10. sowie 5.11., jeweils ab 20:30 Uhr).

Kunst:
In drei Vernissagen präsentieren die jungen syrischen Künstlerinnen und Künstler Rula Ali, Amer El Akel und Alina Amer drei unterschiedliche Gestaltungen des Ladenlokals: „70 Quadratmeter” zeigt auf, wie Räume mit Leben gefüllt ein Stück Geborgenheit in der Fremde vermitteln können. Konzeptionell begleitet werden sie dabei vom Berliner Künstler Nasan Tur (20.10. ab 20:30 Uhr, 25.10. und 1.11. jeweils um 18 Uhr).

Kulturdiskurs:
Gerade die arabischen Nachbarländer Syriens, die einen Großteil der Geflüchteten aufgenommen haben, stehen vor großen Herausforderungen. Inwieweit können auch Kunst und Kultur in einer solchen Situation einen Beitrag leisten und etwas bewegen? Der Generalsekretär des Goethe-Instituts Johannes Ebert, der Theaterwissenschaftler und Gründer der Produktions-Plattform „Ettijahat” Abdullah Al-Khafri sowie der Dramatiker Mohammed Al-Attar sprechen über das Thema Kulturarbeit und Flucht und gehen der Frage nach „Was kann Kultur?” (3.11. um 19 Uhr).

Der Theaterautor und -regisseur Anis Hamdoun, die Intendantin des Maxim Gorki Theaters Shermin Langhoff, der Kunstkritiker Hanno Rauterberg und die Choreografin Mey Sefan diskutieren über die Politisierung der Flucht in der aktuellen Gegenwartskunst und die Frage nach sozialer Verantwortung in der Zusammenarbeit mit geflüchteten Kulturschaffenden („Flucht in die Kunst? - Eine Debatte zum Kulturbetrieb”, 29.10. um 19 Uhr).

Kulturschaffende brauchen nicht nur Qualifizierung und Vernetzung, sie brauchen auch Strukturen: für Ausbildung, für Förderung, für öffentliche Präsentationen. In einer Kriegs- oder Exilsituation brechen diese Strukturen häufig zusammen. Wie gehen Künstlerinnen und Künstler damit um? Die Dramaturgin Rania Mleihi, der Theatermanager Wissam Kadour und die Aktivistin Marina Naprushkina diskutieren mit Johanna Keller, Leiterin kulturelle Programmarbeit in der Region Nordafrika/Nahost des Goethe-Instituts („Plattformen der Vernetzung”, 27.10. um 19 Uhr).

Literatur:
Eine Gesprächsrunde mit dem Präsidenten des Goethe-Instituts Klaus-Dieter Lehmann und den syrischen Verlegern Samar S. Haddad und Marwan Adwan befasst sich mit der Situation der Verlagslandschaft im arabischen Raum und den Folgen des Krieges für Literatur und Leserschaft in der gesamten Region („Wir können nicht aufhören, Bücher zu drucken, weil Krieg ist.” 28.10. um 19 Uhr).

Die Schauspieler Juliane Köhler und Aurel Manthei lesen Auszüge aus dem Stück „Deine Liebe ist Feuer” des syrischen Autors Mudar al Haggi, das aktuell im Berliner Exil entstanden ist. Das Stück erzählt vom Alltag im bürgerkriegszerrütteten Damaskus (27.10. um 21 Uhr).

Das Goethe-Institut hat Autoren und Intellektuellen aus mehr als dreißig Ländern einen Fragebogen zu den Themen Flucht und Migration vorgelegt. Inspirationsquelle waren die Fragebögen des Schweizer Schriftstellers Max Frisch. Die Ergebnisse liegen im temporären Goethe-Institut aus. Die Autorin Rasha Omran, der Schriftsteller und Übersetzer Ibon Zubiaur und die Journalistin und Historikerin Frances Stonor Saunders diskutieren in einer Gesprächsrunde über die Antworten („Wohin?”, 25.10. um 19 Uhr).

Film:
Die Filmreihe „Exile Film Station” zeigt das syrische Kino vor der Revolution und seine Entwicklung seit 2011. Die Filme werden auch im Kino Babylon gezeigt (Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin) sowie an zwei Abenden in der Akademie der Künste am Hanseatenweg. Im temporären Goethe-Institut finden darüber hinaus Treffen syrischer Filmschaffender statt, eine Matinée, Workshops und Panels.

Zum Thema Überleben zeigt der französisch-syrische Regisseur Ossama Mohammed seinen Film „Silvered Water - Syria Self-Portrait”, der Handyaufnahmen zu einem filmischen Werk zusammenfügt, das eine der größten Tragödien der heutigen Zeit – den syrischen Bürgerkrieg - eindrucksvoll beschreibt (30.10. ab 11 Uhr).

Allgemeine Informationen:
Bei vielen Veranstaltungen wird simultan ins Deutsche bzw. Arabische gedolmetscht, wenige Veranstaltungen finden auf Englisch statt. Genauere Informationen zur Sprache der jeweiligen Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem Programm. Begleitet wird das Programm von Netzwerktreffen und Café-Betrieb. Eine Reihe von Workshops gibt praktische Tipps und fördert Begegnungen. Darüber hinaus dient der Raum als temporäre Bibliothek, bietet syrische und deutsche Literatur sowie Kinder- und Jugendbücher, Selbstlernmaterialien, Tablet- und PC-Stationen.

Zur Geschichte:
2012 musste das Goethe-Institut Damaskus aufgrund der Sicherheitslage geschlossen werden. Das 1955 gegründete Institut war über viele Jahre ein Ort des Zusammentreffens für Kulturschaffende, Studierende und Partner zwischen Deutschland und Syrien. Viele Menschen, die dem Goethe-Institut Damaskus verbunden waren, mussten das Land verlassen und leben nun im europäischen Exil, zumeist in der Hoffnung, eines Tages nach Syrien zurückkehren zu können.

„Goethe-Institut Damaskus | Im Exil“
20. Oktober bis 5. November 2016
Rosa-Luxemburg-Straße 16, Berlin-Mitte
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 16–22 Uhr, Samstag und Sonntag 10–22 Uhr,

„Goethe-Institut Damaskus | Im Exil” ist ein Projekt des Goethe-Instituts. Medienpartner sind die Deutsche Welle, Radioeins vom rbb, das Magazin Rosegarden und die tageszeitung.

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Finale der Deutschen Cosplaymeisterschaft, Sa. 22. Oct & So. 23. Oct. 2016 - Frankfurter Buchmesse

Im Congress Center veranstalten Animexx e.V. und die Frankfurter Buchmesse dieses Jahr zum zehnten Mal am Buchmesse-Sonntag um 13:30 Uhr das Finale der Deutschen Cosplaymeisterschaft statt.

Deutsche Cosplay Meisterschaft Frankfurt Buchmesse
 Foto ThomasWilden, Copyright

Im zugehörigen Foyer treffen sich wieder unzählige Cosplayer und Manga-Fans am Samstag, den 22. Oktober und Sonntag, den 23. Oktober.


Waffen-Regelung beim Cosplay / DCM 2016

Für die Einlass-Kontrollen und damit auch für die Waffen-Kontrollen der Cosplayer sind die Messe-Polizei und der Ordnungsdienst zuständig. Ihren Anweisungen ist Folge zu leisten. Aufgrund der allgemeinen Sicherheitslage hat die Frankfurter Buchmesse als Veranstalter eine besondere Fürsorge-Pflicht gegenüber allen Teilnehmern dieser Großveranstaltung. Dennoch gibt es - im Gegensatz zu anderen Großveranstaltungen - auf der Frankfurter Buchmesse kein generelles Verbot von Cosplay-Waffen. Es gelten jedoch diese Einschränkungen:

Besondere Eingänge: Für Cosplayer mit Waffen sind ausschließlich die Eingänge „Torhaus“ (Haltestelle der S-Bahn), „LEA“ (Ludwig-Erhard-Anlage, beim CMF) und Halle 10 Süd (Haltestelle Pendelbusse vom Rebstock-Parkhaus) vorgesehen. Nur dort kann geschultes Personal die Waffen genehmigen. An allen anderen Eingängen können keine Waffen mit auf das Gelände genommen werden.
Interaktiver Hallenplan: http://einfo.book-fair.com/einfo_bm4/

Verbot aller Anschein-Waffen: Damit werden Gegenstände bezeichnet, die echten Waffen, insbesondere funktionsfähigen Schusswaffen, täuschend ähnlich sehen. Diese Waffen müssen grundsätzlich an den Eingängen abgegeben werden.

Kennzeichnungspflicht aller Cosplay-Waffen: Alle zugelassenen Cosplay-Waffen erhalten vom Personal einen auffälligen Aufkleber, der für Messebesucher und Sicherheitskräfte auch von weitem erkennbar sein muss. Dieser Aufkleber darf auf dem Messegelände nicht entfernt werden. Diese Kennzeichnungspflicht gilt auch für neu erworbene Cosplay-Waffen an den Merchandise-Ständen. Die Händler dort sind verpflichtet ihre Cosplay-Waffen mit einem Aufkleber zu kennzeichnen

Besondere Regelung für die Finalisten während ihrer Auftritte auf der DCM:
Den Finalisten werden die Cosplay-Waffen vor ihrem Auftritt backstage ausgehändigt. Nach dem Auftritt werden diese ebenfalls mit Aufkleber gekennzeichnet und den Finalisten ausgehändigt. Alternativ dazu werden die Cosplay-Waffen direkt nach dem Auftritt backstage wieder eingesammelt und erst zur Abreise wieder ausgehändigt.

Wir bitten vor dem Hintergrund der allgemeinen Sicherheitslage um das Verständnis für diese Regelungen. Neben dem Aussortieren echter Waffen geht es auch darum, eine Panik unter den Besuchern aufgrund von Missverständnissen beim Tragen von Cosplay-Waffen zu verhindern.

Mit Miroslav Nemec, Wolf Biermann, Bosse, DJ Bobo, Ross Anthony, Hella von Sinnen und Pater Anselm Grün auf der Frankfurter Buchmesse 2016

Bunter Marktplatz der Frankfurter Buchmesse: die Agora 

 

Krimi-Autoren im Gespräch über die Faszination des Bösen / neuer Thementag

Auch dieses Jahr bietet die Agora ein attraktives Programm auf dem geographischen Mittelpunkt der Messe. Auf der Open Stage und im Lesezelt, den zwei größten Veranstaltungsbühnen der Frankfurter Messe, sind Prominente wie Miroslav Nemec, Wolf Biermann, Bosse, DJ Bobo, Ross Anthony, Hella von Sinnen und Pater Anselm Grün zu Gast. Mit internationalen Autoren wie Leon de Winter und Connie Palmen, dem Autorenduo der Iny Lorentz-Historienromane oder dem Fantasy-Autor Markus Heitz wird Literatur zum Erlebnis.

Traditionell ist das Lesezelt Bühne für preisgekrönte Literatur mit den Preisträgern des Deutschen Jugendliteraturpreises, einem Shortlist-Autor des MAN Booker Prizes, der Verleihung des Deutschen Cartoonpreis 2016 und des getAbstact International Book Awards. Auch Krimi- und Thrillerfans kommen auf ihre Kosten: So diskutieren Nele Neuhaus, Donna Leon und Michael Tsokos über die Faszination des Bösen. Es treten zudem der Bestseller-Autor Sebastian Fitzek, Christian von Ditfurth und die Autoren der Kluftinger-Krimis Klüpfel&Kobr auf.

Für die ganze Familie liest Paul Maar aus seinem neuen Kinderbuch kuriose Märchen und die Kinder- und Jugendbuchautorin Isabel Abedi lädt zur Signierstunde.

Den Themen Gesundheit, Nachhaltigkeit und einer optimalen Work-Life-Balance ist erstmalig der Thementag „Body, Mind, Soul” am Mittwoch, den 19. Oktober, gewidmet: von Autogenem Training, über Yoga bis zu Motivations-Coaching. Als Vorgeschmack zum Luther-Jahr präsentiert sich das Luther Pop Oratorium mit Dieter Falk. YogiTea, Partner dieses Thementages, sorgt mit Teeausschank für das körperliche Wohl der Besucher.

Politisch und künstlerisch wird es auf der Agora mit der documenta 14. Sie ist zu Gast, um Buchspenden ehemals und aktuell verbotener Bücher aus der ganzen Welt zu sammeln. Aus den gesammelten Büchern kreiert die argentinische Künstlerin Marta Minujín das Kunstobjekt „The Parthenon of Books” für die documenta 14 im nächsten Jahr. Politisch bleibt es mit der Islamwissenschaftlerin und Autorin Lamija Kaddor im Rahmen der Brigitte Live-Events. Außerdem: Ein Newsweek Magazine-Interview mit der Syrerin Nujeen Mustafa sowie ein Infobus von Amnesty International.
Der Ehrengast Flandern & die Niederlande lockt mit virtuellen Realitäten, Büchern auf Rezept des Bücherdoktors, einer Hirnwäsche in der „Kinky & Cosy Experience” sowie der Messung eigener Hirnströme beim Lesen im Grunberg Lab. Den Fußballländerspiel-Klassiker im Kleinen gibt es am Messesamstag: Da messen sich deutsche und holländische Autoren beim Torwandschießen. Wer danach Stärkung braucht, kann am Stand von Visit Flanders original belgische Pommes genießen.

Weitere kulinarische Highlights sind Tee- und Weinverkostungen von Agora-Partner YogiTea und von Vins de Bordeaux sowie Veranstaltungen für Gourmets: Grillen mit Weber-Grillbibel-Autor Jamie Purviance und Gallette-Showkochen – ein Gruß des nächstjährigen Ehrengastes Frankreich in Form von salzigen Crêpes. Fernsehkoch Horst Lichter präsentiert diesmal allerdings literarische Delikatessen.

Zeit und Ort aller Events auf der Agora finden Sie unter “Lesezelt” und “Open Stage” in unserem Veranstaltungskalender:

http://buchmesse.de/de/fbm/veranstaltungskalender/

Über die Frankfurter Buchmesse
 
Die Frankfurter Buchmesse ist mit 7.100 Ausstellern aus über 100 Ländern, rund 275.000 Besuchern, über 4.000 Veranstaltungen und rund 10.000 anwesenden akkreditierten Journalisten, darunter 2.000 Blogger, die größte Fachmesse für das internationale Publishing. Darüber hinaus ist sie ein branchenübergreifender Treffpunkt für Player aus der Filmwirtschaft und der Gamesbranche. Einen inhaltlichen Schwerpunkt bildet seit 1976 der jährlich wechselnde Ehrengast, der dem Messepublikum auf vielfältige Weise seinen Buchmarkt, seine Literatur und Kultur präsentiert. Die Frankfurter Buchmesse organisiert die Beteiligung deutscher Verlage an rund 20 internationalen Buchmessen und veranstaltet ganzjährig Fachveranstaltungen in den wichtigen internationalen Märkten. Mit der Gründung des Frankfurt Book Fair Business Clubs bietet die Frankfurter Buchmesse Unternehmern, Verlegern, Gründern, Vordenkern, Experten und Visionären ideale Voraussetzungen für ihr Geschäft. Die Frankfurter Buchmesse ist ein Tochterunternehmen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. www.buchmesse.de

Deutschland sucht den Blogbuster - Frankfurter Buchmesse, 19.-23. oct 2016

Denis Scheck geht mit Bloggern auf Talentsuche

Die Idee erinnert ein wenig an die einschlägigen TV-Castingshows. Aber diesmal geht es nicht um Gesang oder gutes Aussehen, sondern um eine gute Schreibe. 16 Literaturblogger, die Literaturagentur Elisabeth Ruge, der Verlag Klett-Cotta, die Frankfurter Buchmesse und der bekannte ARD-Literaturkritiker Denis Scheck suchen die literarische Entdeckung und den Debütroman des Jahres. „Blogbuster – Preis der Literaturblogger“ ist die Chance für alle, die ein Romanmanuskript in der Schublade haben, aber noch keinen Verlag. Der Gewinner bekommt einen Agentur- und Verlagsvertrag und wird bereits im nächsten Jahr auf der Frankfurter Buchmesse 2017 seinen Roman vorstellen können.

Blogger wählen aus
Um an dem Wettbewerb teilzunehmen, müssen sich die Autoren bei einem der beteiligten Literaturblogs bewerben. Erst wenn der Blogger vom literarischen Potenzial des Autors überzeugt ist, wird das Manuskript der Fachjury vorgestellt. Neben dem Jury-Vorsitzenden Denis Scheck, entscheiden Elisabeth Ruge, Klett-Cotta Verleger Tom Kraushaar, Lars Birken-Bertsch von der Frankfurter Buchmesse und der Blogger und Initiator der Aktion, Tobias Nazemi, über den Blogbuster-Gewinner.

Start auf der Frankfurter Buchmesse
"Wir wollen damit zeigen, dass Blogs nicht nur Literatur gut vermitteln, sondern auch gute Literatur entdecken können", sagt Tobias Nazemi, der für das Projekt 15 qualitativ hochwertige und reichweitenstarke Literaturblogs ausgewählt hat. Der Wettbewerb startet am 21.10. mit einer Auftaktveranstaltung im Orbanism-Space auf der Frankfurter Buchmesse. Die Preisverleihung findet Anfang Mai 2017 im Literaturhaus Hamburg statt. Der Gewinner des Blogbuster-Wettbewerbes wird bei Klett-Cotta verlegt.

Weitere Informationen unter: http://blogbuster-preis.de/

Auftaktveranstaltung und Pressekonferenz
Zeit: Messefreitag, 21.10.2016, 16.00 Uhr
Ort: Frankfurter Buchmesse, Orbanism Space, Halle 4.1, D88
Teilnehmer: Elisabeth Ruge, Tom Kraushaar, Lars Birken Bertsch und Denis Scheck

Redaktionskontakt:
Tobias Nazemi
Brandrevier GmbH
Gemarkenstraße 138 a
45147 Essen
Tel. 0201 – 874293 – 0
nazemi@brandrevier.com



Über die Frankfurter Buchmesse

Die Frankfurter Buchmesse ist mit 7.100 Ausstellern aus über 100 Ländern, rund 275.000 Besuchern, über 4.000 Veranstaltungen und rund 10.000 anwesenden akkreditierten Journalisten, darunter 2.000 Blogger, die größte Fachmesse für das internationale Publishing. Darüber hinaus ist sie ein branchenübergreifender Treffpunkt für Player aus der Filmwirtschaft und der Gamesbranche. Einen inhaltlichen Schwerpunkt bildet seit 1976 der jährlich wechselnde Ehrengast, der dem Messepublikum auf vielfältige Weise seinen Buchmarkt, seine Literatur und Kultur präsentiert. Die Frankfurter Buchmesse organisiert die Beteiligung deutscher Verlage an rund 20 internationalen Buchmessen und veranstaltet ganzjährig Fachveranstaltungen in den wichtigen internationalen Märkten. Mit der Gründung des Frankfurt Book Fair Business Clubs bietet die Frankfurter Buchmesse Unternehmern, Verlegern, Gründern, Vordenkern, Experten und Visionären ideale Voraussetzungen für ihr Geschäft. Die Frankfurter Buchmesse ist ein Tochterunternehmen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. www.buchmesse.de

Könige eröffnen flämisch-niederländischen Pavillon auf Frankfurter Buchmesse - 19.-23. Oct 2016

  »Dit is, wat we delen« (Dies ist, was wir teilen)



Seine Majestät König Willem-Alexander eröffnet gemeinsam mit Seiner Majestät Philippe König der Belgier und Königin Mathilde am Dienstag, den 18. Oktober 2016 den flämisch-niederländischen Pavillon auf der Frankfurter Buchmesse. Flandern und die Niederlande sind in diesem Jahr gemeinsam Ehrengast der Buchmesse. Begleitet wird die Delegation vom Ministerpräsidenten der flämischen Regierung, Geert Bourgeois, der niederländischen Kulturministerin Jet Bussemaker und dem flämischen Kulturminister Sven Gatz.

Unter dem Motto »Dit is, wat we delen« (Dies ist, was wir teilen) präsentieren Flandern und die Niederlande über 70 Autoren auf der Buchmesse selbst sowie auf verschiedenen Podien in der Stadt. Insgesamt erscheinen im Rahmen der Messe über 300 deutsche Übersetzungen niederländischsprachiger Literatur aus den verschiedensten Sparten, darunter Klassiker ebenso wie Werke von Nachwuchsautoren.

Das Design des 2300 m2 großen Pavillons ist inspiriert von der Weite und Offenheit der flämischen und niederländischen Landschaft, die an der Küste ihren Höhepunkt erreicht. Entworfen wurde der Pavillon von der niederländischen Agentur The Cloud Collective; er umfasst ein Theater, ein Kino, Ausstellungen, (literarische) Virtual Reality sowie ein Atelier, in dem jeden Tag eine einzigartige Zeitschrift entsteht.

Die Frankfurter Buchmesse, die in diesem Jahr vom 19. bis 23. Oktober stattfindet, ist mit 7000 Ausstellern und über 280 000 Besuchern die größte Buchmesse der Welt. Für das fünftägige Event akkreditieren sich jährlich nahezu 10 000 Journalisten. Unter der Woche ist die Messe den internationalen Fachbesuchern vorbehalten, am Wochenende öffnet sie ihre Tore auch für das breite Publikum.

 Über die Frankfurter Buchmesse
Die Frankfurter Buchmesse ist mit 7.100 Ausstellern aus über 100 Ländern, rund 275.000 Besuchern, über 4.000 Veranstaltungen und rund 9.300 anwesenden akkreditierten Journalisten die größte Fachmesse für das internationale Publishing. Darüber hinaus ist sie ein branchenübergreifender Treffpunkt für Player aus der Filmwirtschaft und der Gamesbranche. Einen inhaltlichen Schwerpunkt bildet seit 1976 der jährlich wechselnde Ehrengast, der dem Messepublikum auf vielfältige Weise seinen Buchmarkt, seine Literatur und Kultur präsentiert. Die Frankfurter Buchmesse organisiert die Beteiligung deutscher Verlage an rund 20 internationalen Buchmessen und veranstaltet ganzjährig Fachveranstaltungen in den wichtigen internationalen Märkten. Mit der Gründung des Frankfurt Book Fair Business Clubs bietet die Frankfurter Buchmesse Unternehmern, Verlegern, Gründern, Vordenkern, Experten und Visionären ideale Voraussetzungen für ihr Geschäft. Die Frankfurter Buchmesse ist ein Tochterunternehmen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

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