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Donnerstag, 7. April 2016

KULTURSYMPOSIUM WEIMAR PRÄSENTIERT PROGRAMM IN BERLIN, Berlin 20. April 2016 Weimar 1. bis 3. Juni 2016

Teilen und Tauschen sind Grundkonstanten menschlicher Kulturpraktiken, sie sind universell, zeitlos – und das sehr aktuelle Thema des Kultursymposiums Weimar vom 1. bis 3. Juni 2016. Das Goethe-Institut stellt das vollständige Programm am 20. April 2016 um 10:30 Uhr bei einem Pressegespräch in Berlin vor.

300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik diskutieren vom 1. bis 3. Juni 2016 beim Kultursymposium Weimar in kreativer Atmosphäre über Ideen und Impulse zum Thema „Teilen & Tauschen“. Das Goethe-Institut nutzt sein weltweites Netzwerk, um exemplarisch zu einem Thema Ansichten und Verständnisweisen aus vielen verschiedenen Kulturen zusammenzuführen und zu neuen Ideen und Impulsen zu verdichten. Klassische Formate wie Vorträge und Paneldiskussionen werden durch Fish Bowls, Tauschperformances und künstlerische Interventionen ergänzt.



GLOBALE GEMEINSCHAFTSGÜTER

Den Eröffnungsvortrag zum Kultursymposium hält der amerikanische Ökonom und Bestsellerautor Jeremy Rifkin. Der Kapitalismus, so Rifkin, vernichte sich selbst: ein globaler Wettbewerb bei ständig steigender Produktion und stetig fallenden Preisen, bis kein Gewinn mehr übrig bleibt. Die Ökonomie des Teilens und Tauschens und die Teilhabe an globalen Gemeinschaftsgütern könne jedoch alles verändern, so Rifkins These.

WAS SIND WIR ZU TEILEN BEREIT?

Vor dem Hintergrund von Migration und wachsenden ökonomischen Disparitäten stellt sich Antonio Negri die Frage: „Was sind wir zu teilen bereit?“ Der italienische Politikwissenschaftler hat mit seinem Buch „Empire. Die neue Weltordnung“ weltweit Bekanntheit erlangt. Er wird mit Jean-Pierre Bekolo diskutieren, einem der bekanntesten Filmemacher Kameruns, dessen Werk stark von politischen und genderbezogenen Themen geprägt ist.

DIE EVOLUTION DES ALTRUISMUS

Teilen und die Fähigkeit, sich von eigenen Interessen und Neigungen distanzieren zu können, werden als genuin menschliche Eigenschaften aufgefasst. Doch wie entsteht kooperatives Verhalten und wie verbreitet es sich? Der New Yorker Philosoph Philip Kitcher fragt bei der Veranstaltung „Sharing and the Evolution of Human Altruism“ nach den begrifflichen und anthropologischen Grundlagen des Altruismus. Der Primatenforscher Christophe Boesch und die Verhaltensbiologin Sabine Tebbich ergänzen die philosophische Perspektive durch Einblicke in empirische Studien mit Menschenaffen.

TANZPERFORMANCE „POSITIONS“

In „Positions“ arbeitet die Choreographin Ivana Müller mit dem Konzept der Ökonomie in verschiedenen Spielarten – ökonomische Bewegungen, ökonomische Identität, emotionale Ökonomie. Als Währung gelten unsere gesellschaftliche Identität, unser Familienstand, unsere Klassenzugehörigkeit und unser Lebensstil. Das zu Beginn der Aufführung vorhandene „Kapital“ wird mithilfe undurchschaubarer Praktiken – dem „Schwarzmarkt“ – verhandelt und getauscht.

PRESSEGESPRÄCH IN BERLIN

Das komplette Programm des Kultursymposiums Weimar wird am 20. April um 10:30 Uhr bei einem Pressegespräch in Berlin vorgestellt. Journalisten können sich hier anmelden:
 www.goethe.de/pressegespraech

Das „Kultursymposium Weimar“ ist eine zweijährlich stattfindende Veranstaltungsreihe des Goethe-Instituts, in der globale Gesellschaftsfragen mit Expertinnen, Intellektuellen und Künstlern aus dem Netzwerk der Goethe-Institute weltweit diskutiert werden. Das erste Kultursymposium Weimar findet unter dem Titel „Teilen und Tauschen“ statt und wird ermöglicht durch die freundliche Unterstützung von Merck, Siemens und Volkswagen.

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