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Freitag, 1. April 2016

Einer geht noch - Cartoons und Karikaturen auf Leben und Tod - Eine Ausstellung in Kooperation mit der Caricatura Kassel 5.2. – 5.6.2016 (Museum für Sepulkralkultur, Sonderausstellung)


In Kooperation mit der Caricatura Kassel zeigt die Ausstellung Cartoons und Karikaturen auf Leben und Tod.

33 Cartoonisten widmen sich in ihren Werken dem, was uns alle erwartet. In Karikaturen, Cartoons und Gemälden nehmen die Zeichner den Kampf gegen das Unausweichliche auf – denn eines ist gewiss: Sobald man über etwas lachen kann, verliert es Stück für Stück seinen Schrecken.

So zeigt „Einer geht noch“, dass es durchaus möglich ist, über die ernsteste Angelegenheit der Welt zu lachen und gibt auch gleich die Anleitung dazu. Nicht nur das Kernthema des Museums, Friedhof und Grab, ist zu sehen, viele weitere Aspekte des menschlichen Ablebens werden durch die Sicht der Zeichner der Lächerlichkeit preisgegeben, wie Mord und Selbstmord, Krankenkasse und Krankenhaus, Apokalypse und Amoklauf oder selbstverständlich der personifizierte Tod als Sensenmann. Auch die Digitalisierung der Welt hat unseren Umgang und Sprachgebrauch mit dem letzten Stündlein verändert. Zu den aktuellen Bezügen in der Ausstellung gehört auch die Auseinandersetzung mit Themen wie Sprengstoffgürtel und 72 Jungfrauen. Denn die metaphysische Ebene ist seit jeher ein Lieblingsfeld der Karikaturisten, Himmel und Hölle gehören zum klassischen Repertoire der Künstler.

Skulptoons von Siegfried Böttcher, also dreidimensional umgesetzte Cartoons, wie beispielsweise der Todesstern von Michael Holtschulte, erweitern das Spektrum der Ausstellung. Ebenso wird das Monumentalwerk „Nocturne – Satan öffnet den Erlöser“ von Rudi Hurzlmeier präsentiert. Das mehrere Quadratmeter große Gemälde wartet allerdings noch auf seine Vollendung. Der Münchner Meister der gemalten Komischen Kunst wird während der Ausstellung die Nocturne in einer Live-Mal-Aktion vor Publikum fertig stellen (Termin wird noch bekannt gegeben).

Die Ausstellung knüpft bewusst an die Eröffnungsausstellung des Museums im Sommer 1992 an. Bereits damals zeigte das Museum in Kooperation mit der Caricatura mit der Ausstellung „Schluss jetzt!“ Cartoon und Karikaturen rund um den Tod. Auch was die teilnehmenden Künstler betrifft, nimmt die aktuelle Ausstellung den historischen Faden auf und zeigt mit Robert Gernhardt, F.K. Waechter, F.W. Bernstein, Hans Traxler und Chlodwig Poth meisterhaftes von Vertretern der „Neuen Frankfurter Schule“. Auch das damalige Titelmotiv „Schluß jetzt!“ des Hamburger Künstlers Ernst Kahl wird noch einmal zu sehen sein. Teilnehmende Künstler wie Beck, Gerhard Glück, Greser & Lenz, Til Mette oder Rattelschneck waren ebenfalls bereits an der ersten Ausstellung 1992 beteiligt. Zeichner und Zeichnerinnen wie Katharina Greve, Hauck & Bauer, Kittihawk, Lilli Bravo, Piero Masztalerz, Denis Metz, Oliver Ottitsch oder Joscha Sauer stehen für die nächste Generation.

In der Ausstellung vertretene Künstler:
Adam, Beck, Harm Bengen, F.W. Bernstein, Siegfried Böttcher, Lilli Bravo, Robert Gernhardt, Gerhard Glück, Greser & Lenz, Katharina Greve, Hauck & Bauer, Michael Holtschulte, Rudi Hurzlmeier, Ernst Kahl, Kittihawk, Mario Lars, Piero Masztalerz, Til Mette, Denis Metz, Oliver Ottitsch, Martin Perscheid, Thomas Plassmann, Ari Plikat, Polo, Chlodwig Poth, Rattelschneck, Stefan Rürup, Joscha Sauer, ©TOM, Hans Traxler, F.K. Waechter, Freimut Wössner, Martin Zak.
Mitte April 2016 erscheint zur Ausstellung ein Katalog, den Sie gerne über unsere Homepage bestellen können:

http://www.sepulkralmuseum.de
Ort
Museum für Sepulkralkultur | Weinbergstraße 25–27 | 34117 Kassel
T 0561 91893 0 | info@sepulkralmuseum.de | www.sepulkralmuseum.de

Öffnungszeiten

Dienstag 10–17 Uhr | Mittwoch 10–20 Uhr | Donnerstag bis Sonntag 10–17 Uhr
Jeden Mittwoch findet um 18.00 Uhr eine öffentliche Führung statt.

Das Museum wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Ministerium für Wissenschaft und Kunst, der Stadt Kassel, der Ev. Kirche Deutschlands und der Deutschen Bischofskonferenz.

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