Probleme mich zu ereichen ?

Bitte direkt bei mir melden, wenn irgendwelche Probleme mit angeblichen Spam auftauchen und Mails abgewiesen werden.

Danke !

Donnerstag, 12. November 2015

«Back to Rojava» - Fotoausstellung mit Bildern aus Kurdistan wirbt um Spenden für die Region. Berlin, 8.12. bis 26.1.

«Rojava» («Westen») nennen die KurdInnen ihr Siedlungsgebiet im nordwestlichen Syrien, in unmittelbarer Nähe zur türkischen Grenze. Die Fotografien zeigen die Situation in den Kantonen Cizîrê und Kobanê: Die jezidischen Flüchtlinge, die vor dem «Islamischen Staat» aus dem Shingal-Gebirge fliehen mussten, die medizinische Versorgung in der gerade befreiten Stadt Kobanê, die Zerstörung, aber auch den Mut der kurdischen Bevölkerung für einen Aufbruch aus Ruinen.


 Die Ausstellung von medico international und attenzione photographers verbindet Aufklärung und Solidarität. So funktioniert es: Es werden mindestens sechs Ausstellungssätze vorproduziert. Ein Satz besteht aus 25 hochwertigen Großformat-Drucken (14 DIN A0 und 11 DIN A1) und kann bei medico international bestellt werden. Durch eine Crowdfunding wird es möglich, die Bilder an vielen Orten in Deutschland und Europa zu zeigen und dafür die Ausstellung sehr günstig zu erwerben. Zum Ende der Ausstellung können die Drucke versteigert oder verkauft werden. Der Erlös soll direkt Projekte von medico international in Rojava unterstützen.

Mehr Informationen finden Sie hier: https://www.startnext.com/rojava

Rahmenprogramm zur Ausstellung in der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin:
24.11. | 18:30 Uhr: Vorwärts in die Vergangenheit
Ergebnisse und Auswirkungen der erneuten Parlamentswahlen am 1. November 2015 in der Türkei und der Nahost-Region
Mit Karin Binder (MdB Fraktion die LINKE), Saruhan Oluc (Stellvertretender Parteivorsitzender der Demokratischen Partei der Völker, HDP), Florian Wilde (Institut für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung). Moderation: Julia Wiedemann (DIE LINKE)
8.12. | 17 Uhr: Ausstellungseröffnung
Mit Florian Weis (Rosa-Luxemburg-Stiftung) und Mark Mühlhaus (Fotograf)
Im Foyer der Rosa-Luxemburg-Stiftung am Franz-Mehring-Platz 1 in Berlin
8.12. | 18 Uhr: Alltag im Ausnahmezustand
Zur aktuellen Situation in Rojava (Syrien) und Sindschar (Irak).
Mit Martin Glasenapp (medico international), Mark Mühlhaus (attenzione photographers) und Leyla Boran (Juristin und Menschenrechtsaktivistin)
26.1. 2016: 1 Jahr Befreiung von Kobanê
Podiumsdiskussion und Finissage

Informationen zu den Fotografien:
Der Fotograf Mark Mühlhaus besuchte seit dem Herbst 2014 mehrmals die kurdische Region in Syrien und in der Türkei. In der kurdischen Kleinstadt Suruç (kurdisch: Pirsûs) dokumentierte er das Flüchtlingsleben derer, die dort Schutz und Obdach fanden, nachdem der «IS» ihre Stadt Kobanê angegriffen hatte. In Rojava selbst besuchte Mühlhaus die christlich-kurdische Stadt Dêrik (arabisch: Al-Malikiya) nahe der Grenze zum Irak und das dortige jesidische Flüchtlingslager. Er nahm an Beerdigungen von kurdischen KämpferInnen teil und konnte mit christlichen Milizen die vom «IS» zerstörten Dörfer der assyrischen Bevölkerung besuchen. Bei seinem Aufenthalt in Kobanê ging es Mühlhaus nicht nur um die fotografische Dokumentation des Wiederaufbaus der kurdischen Symbolstadt, sondern gleichsam darum, Momente des Menschlichen, ja sogar der Schönheit, festzuhalten. Etwa das Bemühen der örtlichen ÄrztInnen trotz fehlendem Strom Notfalloperationen durchzuführen; oder aber jenen Moment, wenn Mühlhaus, als einer der wenigen europäischen Fotografen, die Ufer des Flusses Euphrat erreicht. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen