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Samstag, 28. November 2015

Geliebtes Afghanistan - Fotografien von Anja Niedringhaus, 25. November 2015 12:00 bis 24. Januar 2016 18:00

„Ich hätte mich die meiste Zeit meines Lebens von Gefahren fernhalten können, aber ich habe mich immer zu Menschen in schwierigen Situationen hingezogen gefühlt", erklärte die renommierte Doku-mentarfotografin Anja Niedringhaus in ihrer Dankesrede 2005 bei der Preisverleihung für den IWMF Preis für Mut im Journalismus in Washington.

 Foto: © Anja Niedringhaus/AP/picture alliance

Im Andenken an die Courage und Hingabe der AP-Fotografin Anja Niedringhaus, zeigen der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus und die Gesellschaft für Humanistische Fotografie (GfHF) die Ausstellung Geliebtes Afghanistan – Fotografien von Anja Niedringhaus.

Auf eindrucksvolle Weise dokumentiert die Fotografin das Leben in Afghanistan in Kriegszeiten, die verschiedenen Kulturen, die Menschen und deren Alltag. Sie liebte dieses Land, die Offenheit mit der man ihr – der Fremden – vor Ort begegnet ist, hat sie immer wieder fasziniert. Das fühlt man beim Betrachten ihrer ca. 130 Fotografien, die in der Ausstellung zu sehen sind.

Die Situation der Frauen und Kinder darzustellen war Anja Niedringhaus immer ein besonderes Anliegen, das auch bei der Bildauswahl für die Ausstellung einen Schwerpunkt bildet. Darüber hinaus stehen neben flüchtigen Momentaufnahmen auch Fotografien aus weiteren Kriegsgebieten sowie Serien über weibliche Abgeordnete und die Entwicklung der jungen Demokratie im Fokus der Ausstellung.

Am 4. April 2014 fiel Anja Niedringhaus einem Attentat zum Opfer. Zusammen mit ihrer schreibenden Kollegin Kathy Gannon war sie in einem Wagenkonvoi unterwegs, um über die Präsidentschaftswahl in Afghanistan zu berichten. Für ihren Mut bezahlte Anja Niedringhaus mit ihrem Leben, sie wurde nur 48 Jahre alt.

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Gesellschaft für Humanistische Fotografie und wurde kuratiert von Gisela Kayser und Katharina Mouratidi.

Wir danken Heide Ute Niedringhaus-Schulz für ihre persönliche Unterstützung und Associated Press (AP) für die Genehmigung der Ausstellung.

Gefördert durch Gasag und Bundeszentrale für politische BIldung

Willy-Brandt-Haus
Stresemannstr. 28
10963 Berlin

Anfahrt:
U1 und U6 Hallesches Tor
U7 Möckernbrücke
Bus M41 (U-Bhf. Hallesches Tor)

Öffnungszeiten der Ausstellungen:

Dienstag bis Sonntag 12 bis 18 Uhr, letzter Einlass 17 Uhr 30
Montag: geschlossen

Bitte weisen Sie sich durch ein gültiges Lichtbilddokument (Personalausweis, Führerschein oder Reisepass) aus

Ausstellung 25. November 2015 bis 24. Januar 2016, Dienstag bis Sonntag 12 bis 18 Uhr | Eintritt frei | Ausweis erforderlich.   

Die Ausstellung ist am 26. und 27.11. und vom 24. bis 26.12., sowie am 31.12.2015 und 1.01.2016 geschlossen.

Donnerstag, 19. November 2015

Syrerin Zaina Erhaim ist Journalistin des Jahres

Reporter ohne Grenzen zeichnet die Syrerin Zaina Erhaim als Journalistin des Jahres 2015 aus. Erhaim entschied sich 2013 zur Heimkehr aus dem sicheren Ausland und hat seitdem in Syrien fast 100 Bürgerjournalisten ausgebildet. Außerdem unterstützte sie die Gründung einer ganzen Reihe unabhängiger Zeitungen und Zeitschriften.

„Zaina Erhaim beweist durch ihren unermüdlichen Einsatz, dass eine alternative Berichterstattung über den Krieg in Syrien möglich ist“, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr. „Sie ist ein Beispiel dafür, wie Journalisten selbst unter gefährlichsten Bedingungen den Kampf um Unabhängigkeit und um eine menschliche Perspektive auf einen scheinbar ausweglosen Konflikt nicht aufgeben.“

Als Bürgerjournalisten des Jahres würdigt ROG das äthiopische Blogger-Kollektiv Zone9, dessen Mitglieder wegen ihres Einsatzes für unabhängige Informationen über die Zustände im Land von Regierung und Justiz drangsaliert werden und mehr als ein Jahr im Gefängnis verbrachten. Zum Medium des Jahres hat die Jury die türkische Tageszeitung Cumhuriyet gekürt, die wegen ihrer Berichterstattung über Tabuthemen wie die Kurdenfrage und den Genozid an den Armeniern mit Klagen, Internetsperren und Verleumdungskampagnen überzogen wird.

Zu den Nominierten für die Auszeichnung als Journalist des Jahres gehörten auch Markus Beckedahl und André Meister vom Blog netzpolitik.org. Die Preise wurden bei einer Veranstaltung in Straßburg am Dienstagabend verliehen.

 Die syrische Journalistin Zaina Erhaim

Journalistin des Jahres: Zaina Erhaim

Die Preisträgerin Zaina Erhaim arbeitete von 2004 bis 2010 in Syrien für verschiedene Medien wie das Nachrichtenportal Syria News, den Fernsehsender Orient TV und die Zeitung Al-Hayat. Nachdem sie in London einen Master in Journalismus absolviert hatte, gab sie zwei Jahre später eine Stelle bei der BBC auf, um nach Syrien zurückzugehen. Dort hat sie fast 100 Bürgerjournalisten in der Arbeit für unterschiedliche Mediengattungen geschult, davon ein Drittel Frauen.

Erhaim koordiniert auch ein Ausbildungsprojekt in Syrien für das Institute for War and Peace Reporting. Viele ihrer Schüler haben inzwischen Reportagen in großen internationalen Medien veröffentlicht. „Ich wollte Syrien in den großen Blättern sehen, ohne dass es nur um Katastrophen und Massaker geht“, sagte Erhaim kürzlich der Zeitung Arab Weekly zu ihrer Motivation. „In der westlichen Medienberichterstattung fehlt leider die menschliche Dimension des Syrien-Konflikts. Man findet nur Artikel über den Islamischen Staat und seine Massaker.“

In den mehr als viereinhalb Jahren des Konflikts in Syrien sind dort mindestens 48 Berufsjournalisten und mehr als 140 Bürgerjournalisten wegen ihrer Arbeit getötet worden. Derzeit sitzen mehr als 60 Medienschaffende in den Gefängnissen des syrischen Regimes, werden von bewaffneten Gruppen als Geiseln gehalten oder gelten als vermisst. Wer weiter aus dem Land berichtet, ist ständigen Drohungen und Schikanen ausgesetzt und riskiert verhaftet, entführt oder ermordet zu werden.

Einen Hoffnungsschimmer bilden die vielen neugegründeten Medien und die große Zahl von Bürgerjournalisten, die ihr Leben riskieren, um Informationen über die Lage in ihrem Land an ausländische Medien zu übermitteln. Auf der Rangliste der Pressefreiheit steht Syrien auf Platz 177 von 180 Ländern.

 (Diese Meldung auf der ROG-Webseite: http://t1p.de/3prn)

Mittwoch, 18. November 2015

Making of Berlin (arabic)

#ENGLISH#

800 years of Berlin history in just 30 minutes. Dear newcomers: Welcome to Germany! I hope this video will help you to understand the history of your new home.
"Making of Berlin" is the best selling DVD about the history of Berlin and is available in 10 languages. It is produced by the Berlin Story Verlag, the leading publishing house for historical books about Berlin.
This Arabic version was translated and narrated by volunteers: Ala Marouf, Sava Bisarami and Kameran Bisarani. It can be used free of charge for non-commercial projects. For commercial use, please ask Lenze@BerlinStory-Verlag.de

#DEUTSCH#

Die DVD "Making of Berlin" ist der meist verkaufte Berlin Film in 10 Sprachen. Er wird vom Berlin Story Verlag produziert, dem führenden Verlag für Berlin Bücher. Diese arabische Version wurde von den Freiwilligen Ala Marouf, Sava Bisarani und Kameran Bisarani übersetzt und eingesprochen.
Der Film kann kostenlos für nicht-kommerzielle Projekte genutzt werden. Eine kommerzielle Nutzung muss bei Lenze@BerlinStory-Verlag.de angefragt werden.










Making of Berlin (arabic) from Enno Lenze on Vimeo.


Donnerstag, 12. November 2015

«Back to Rojava» - Fotoausstellung mit Bildern aus Kurdistan wirbt um Spenden für die Region. Berlin, 8.12. bis 26.1.

«Rojava» («Westen») nennen die KurdInnen ihr Siedlungsgebiet im nordwestlichen Syrien, in unmittelbarer Nähe zur türkischen Grenze. Die Fotografien zeigen die Situation in den Kantonen Cizîrê und Kobanê: Die jezidischen Flüchtlinge, die vor dem «Islamischen Staat» aus dem Shingal-Gebirge fliehen mussten, die medizinische Versorgung in der gerade befreiten Stadt Kobanê, die Zerstörung, aber auch den Mut der kurdischen Bevölkerung für einen Aufbruch aus Ruinen.


 Die Ausstellung von medico international und attenzione photographers verbindet Aufklärung und Solidarität. So funktioniert es: Es werden mindestens sechs Ausstellungssätze vorproduziert. Ein Satz besteht aus 25 hochwertigen Großformat-Drucken (14 DIN A0 und 11 DIN A1) und kann bei medico international bestellt werden. Durch eine Crowdfunding wird es möglich, die Bilder an vielen Orten in Deutschland und Europa zu zeigen und dafür die Ausstellung sehr günstig zu erwerben. Zum Ende der Ausstellung können die Drucke versteigert oder verkauft werden. Der Erlös soll direkt Projekte von medico international in Rojava unterstützen.

Mehr Informationen finden Sie hier: https://www.startnext.com/rojava

Rahmenprogramm zur Ausstellung in der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin:
24.11. | 18:30 Uhr: Vorwärts in die Vergangenheit
Ergebnisse und Auswirkungen der erneuten Parlamentswahlen am 1. November 2015 in der Türkei und der Nahost-Region
Mit Karin Binder (MdB Fraktion die LINKE), Saruhan Oluc (Stellvertretender Parteivorsitzender der Demokratischen Partei der Völker, HDP), Florian Wilde (Institut für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung). Moderation: Julia Wiedemann (DIE LINKE)
8.12. | 17 Uhr: Ausstellungseröffnung
Mit Florian Weis (Rosa-Luxemburg-Stiftung) und Mark Mühlhaus (Fotograf)
Im Foyer der Rosa-Luxemburg-Stiftung am Franz-Mehring-Platz 1 in Berlin
8.12. | 18 Uhr: Alltag im Ausnahmezustand
Zur aktuellen Situation in Rojava (Syrien) und Sindschar (Irak).
Mit Martin Glasenapp (medico international), Mark Mühlhaus (attenzione photographers) und Leyla Boran (Juristin und Menschenrechtsaktivistin)
26.1. 2016: 1 Jahr Befreiung von Kobanê
Podiumsdiskussion und Finissage

Informationen zu den Fotografien:
Der Fotograf Mark Mühlhaus besuchte seit dem Herbst 2014 mehrmals die kurdische Region in Syrien und in der Türkei. In der kurdischen Kleinstadt Suruç (kurdisch: Pirsûs) dokumentierte er das Flüchtlingsleben derer, die dort Schutz und Obdach fanden, nachdem der «IS» ihre Stadt Kobanê angegriffen hatte. In Rojava selbst besuchte Mühlhaus die christlich-kurdische Stadt Dêrik (arabisch: Al-Malikiya) nahe der Grenze zum Irak und das dortige jesidische Flüchtlingslager. Er nahm an Beerdigungen von kurdischen KämpferInnen teil und konnte mit christlichen Milizen die vom «IS» zerstörten Dörfer der assyrischen Bevölkerung besuchen. Bei seinem Aufenthalt in Kobanê ging es Mühlhaus nicht nur um die fotografische Dokumentation des Wiederaufbaus der kurdischen Symbolstadt, sondern gleichsam darum, Momente des Menschlichen, ja sogar der Schönheit, festzuhalten. Etwa das Bemühen der örtlichen ÄrztInnen trotz fehlendem Strom Notfalloperationen durchzuführen; oder aber jenen Moment, wenn Mühlhaus, als einer der wenigen europäischen Fotografen, die Ufer des Flusses Euphrat erreicht. 

»Was am Ende bleibt, sind die Bilder«, Siegfried Hansen in der FREELENS Galerie, 19. November 2015 bis 28. Januar 2016

Siegfried Hansen – Hold the Line

19. November 2015 bis 28. Januar 2016

Zur Eröffnung der Ausstellung mit Siegfried Hansen am Donnerstag, 19. November 2015 um 19.00 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein. Es spricht Ulrich Rüter (Fotohistoriker).

Der grafische Moment, der sich der Wirklichkeit abtrotzen lässt! So könnte man die fotografische Praxis des Straßenfotografen Siegfried Hansen in Anlehnung an den berühmten »Moment décisif« von Henri Cartier-Bresson beschreiben. Wie den Meisterfotografen interessiert auch Siegfried Hansen der genaue Aufbau eines Bildes. Doch während der Franzose das menschliche Tun immer im Zentrum seiner perfekt komponierten Bilder begriff, ist der Mensch bei Hansen bloßes, wenn auch kalkuliert gesetztes Beiwerk. Mal sieht man eine Silhouette hinter einer Scheibe, mal einen Fuß, der in eine Szene hineinragt. Uns zugewandt ist niemand.

Siegfried Hansen arbeitet in seinen Bildern stattdessen viel mit grafischen Elementen, die er real vorfindet. Gerne experimentiert er mit Vorder- und Hintergründen. Dabei entwickelt er ein feines Gespür für urbane Raumsituationen, für das inhärente Zusammenspiel von Farben, Flächen und Konturen. So schafft er Kompositionen, in denen stürzende Linien, gitterartige Strukturen, Schattenrisse wie selbstverständlich zusammenfinden, einen neuen Sinn stiften und nicht selten einen hintergründigen Humor transportieren.

Nach eigenem Bekunden kann Siegfried Hansen gar nicht anders – immer und immer wieder »scannt« der Fotograf das Geschehen ab, wenn er auf der Straße unterwegs ist. Am Ende gelingt ihm fast immer die Abstraktion alltäglicher Situationen, an denen wir selbst achtlos vorbeigehen und die uns plötzlich in seinen Bildern überraschen.



Genf, 2011. Foto: Siegfried Hansen

Siegfried Hansen (Jahrgang 1961) hat seine Leidenschaft für die Street Photography spät entdeckt. Seit 2002 ist er in diesem Feld tätig und erregt mit seinen ungewöhnlichen Arbeiten Aufmerksamkeit. Seine Bilder sind vielfach publiziert und in mehreren Einzel- und Gruppenausstellungen in Europa und den USA ausgestellt worden. Als einziger Deutscher ist er Mitglied der renommierten Straßenfotografengruppe »In-Public«. Seine Arbeit ist auch in der Anthologie »Street Photography Now«, die eine Art Bibel des Genres darstellt, präsentiert. Im April dieses Jahres erschien sein erster Fotoband »Hold the Line« im Kettler Verlag, der es bis auf die Shortlist des »Paris Photo – Aperture Foundation PhotoBook Award« schaffte.


Interview mit Siegfried Hansen: https://www.freelens.com/news/was-am-ende-bleibt-sind-die-bilder/


FREELENS Galerie
Steinhöft 5
20459 Hamburg

Telefon 040-300664-0
Fax 040-300664-20

post@freelens.com
www.freelens.com
www.facebook.com/freelens.germany

Mittwoch, 11. November 2015

(n-ost) PODIUMSDISKUSSIONEN zu Propaganda & Sozialen Medien, 20. & 21.11., Berlin



Ende kommender Woche findet die n-ost-Medienkonferenz „Translating Worlds – Explorations on Foreign Reporting in Times of Crisis“ in Berlin statt. Sie versammelt rund 120 Korrespondenten und Redakteure aus der EU, den Ländern der Östlichen Partnerschaft, Russland und Zentralasien.
Zu drei öffentlichen Veranstaltungen im Rahmen der Konferenz laden wir Sie herzlich ein:

Fr., 20.11., 18 Uhr
THE ANSWER TO PROPAGANDA IS TRUTH - IS IT?

  • Susanne Kiefer (East StratCom, EEAS)
  • Gemma Pörzgen (Freelancer)
  • Nenad Sebek (Regional Cooperation Council)
Moderation: Christian Spahr (Konrad-Adenauer-Stiftung)
Betahaus, Prinzessinnenstr. 19-20, Berlin
(Eintritt frei, Veranstaltung auf Englisch, ohne Übersetzung;
Anmeldung erbeten unter translatingworlds@n-ost.org)

Sa., 21.11., 18 Uhr
CRISES, SOCIAL MEDIA AND THE ARROGANCE OF PERSPECTIVE

  • Angela Phillips (Goldsmith University, London)
  • Maria Stepanova (colta.ru)
  • Daya Thussu (Westminster University, London)
Moderation: Katja Gloger (Stern)
Akademie der Künste, Pariser Platz 4, Berlin
(Eintritt 5/3 Euro, Veranstaltung auf Englisch, ohne Übersetzung;
Ticketbestellung auch vorab online möglich)
Sie sind außerdem auch herzlich willkommen bei der Vorab-Veranstaltung mit den Hacks/Hackers. Sie findet statt im Rahmen des Blogger-Workshops "Shift. Shape. Mobilize", der der Konferenz vorgeschaltet ist.

Di., 17.11., 19 Uhr
TROLLS & JOURNALISM, IMAGE VERIFICATION

  • Arzu Geybulla (blogger)
  • Linus Neumann (Logbuch:Netzpolitik)
  • Douglas Arenalles (Sourcefabric)
tak-Theater im Aufbau-Haus, Prinzenstr. 85, U8 Moritzplatz
(Veranstaltung auf Englisch, ohne Übersetzung)
Wir freuen uns auf Sie!
Tamina Kutscher
n-ost-Projektleiterin

London Kurdish Film Festival: "We write to ask you to support young filmmaker Lisa Calan, who lost both of her legs in a bombing ... "

Let's be arms and legs to each other!

Dear LKFF Supporters and Film Lovers,

We write to ask you to support young filmmaker Lisa Calan, who lost both of her legs in a bombing and hopes to continue to make films if she can get prosthetic limbs. Lisa inspires us with her wisdom and strong will.



On June 5, 2015 only two days before the general elections in Turkey, a bombing struck the rally for the Peoples' Democratic Party (HDP) in the city of Diyarbakır. Among the hundreds of wounded was Lisa Calan, a filmmaker at the Middle East Cinema Academy. Lisa had both of her legs amputated after the bombing, in which two bombs packed with buckshot killed five and shattered the limbs of many.
Women filmmakers (Filmmor Women's Cooperative) in Turkey have launched a solidarity campaign for Lisa. They are raising money to purchase prosthetic limbs for the victims of the attack in a campaign called "let's be arms and legs to each other."

We are sure that you are fully aware of the importance of solidarity in a tragic situation where lives of thousands of people are impacted. We hope to raise funds by the support of the generous donors. At the moment the campaign needs to collect at least 100.000 Euros, the cost of the prosthetic limbs for Lisa… Without continued donations from the international community this sum will not be raised and Lisa’s needs will likely go unmet.

We do hope that you will respond positively. Thank you for your consideration and support.

Warmest Regards,

London Kurdish Film Festival

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LisaÇalan‬


Kurdistan Hilfe e. V. Hamburger Sparkasse
IBAN: DE40200505501049222704
BIC: HASPDEHHXXX

Lisa Çalan
28 years old. She studied cinema at Conservatoire of Aram Tigran. She has taken part in The Middle East Cinema Academy and various film festivals. She has continued her script workings.
Filmography:

Zimane Çiya (The Languages of Mountains) / Scriptwriter, director
Veşarti (Hidden) / Actress, art director (Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=ZhDXxbgynC8 )
Defter (Notebook) / Art director
Nisebina Rengin (The color of Nusaybin) / Co-director
Denge Kolanan (The sound of street) / Editing

Donnerstag, 5. November 2015

„Handbuch Fotojournalismus“

„Handbuch des Fotojournalismus“ – so heißt das neue Buch von Fotografieprofessor Lars Bauernschmitt und Michael Ebert, das in seiner Form auf dem Markt zurzeit die Alleinstellung genießt.

In 55 Beiträgen liefern Bauernschmitt und Ebert, die im Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie an der Hochschule Hannover lehren, einen Abriss über die Geschichte des Fotojournalismus von seinen Anfängen bis heute, geben einen intensiven Einblick in die wesentlichen fotojournalistischen Sujets und präsentieren Analysen der aktuellen Entwicklungen eines sich rasant verändernden Mediums. 
 
Neben grundlegenden Informationen zu den wichtigsten Erzählformen behandelt das Buch rechtliche, wirtschaftliche und berufspraktische Themen. In 18 Interviews erklären Fotografen, Bildredakteure und renommierte Kenner der Szene die Entwicklungen im Fotojournalismus aus ihrer jeweils ganz persönlichen Perspektive und verraten, wo sich neue Betätigungsfelder auftun und wie sich die aktuellen Veränderungen nutzen lassen.

Gewiss – es gibt zu diesen einzelnen Aspekten bereits viele Bücher, jedoch keines, dass so komprimiert, umfassend und verständlich geschrieben ist.
Das Buch wendet sich an alle, die sich für Fotojournalismus interessieren. Es spricht sowohl aktive Fotografen als auch Leser an, die Fotojournalismus nur in den Medien konsumieren. Engagierte Amateure werden ebenso umfassend informiert wie gestandene Profis. Das Buch ist im dpunkt.verlag erschienen, hat etwa 430 Seiten und kostet 39,90 Euro.