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Freitag, 23. Oktober 2015

Reporting under Siege in Turkey


Dutch Journalist Frederike Geerdink is in the UK to launch her new book The Boys Are Dead. The Roboski Massacre and the Kurdish Question in Turkey.

https://drive.google.com/file/d/0B5sqqpYWmS4qSVFQNzl3NFlic28/view?pli=1

Donnerstag, 22. Oktober 2015

STEIN DER GEDULD, Mittwoch, 21. Oktober um 23:45 Uhr (97 Min.)

Im vom Krieg erschütterten Afghanistan wacht eine junge Frau (Golshifteh Farahani) in ihrer Wohnung über ihren Mann (Hamidreza Javdan), der seit zwei Wochen mit einer Kugel im Nacken im Koma liegt. Eines Tages beginnt sie, ihm ihre Gedanken und Gefühle zu erzählen. Er wird für sie zum "Syngué sabour", einem magischen Stein, dem man alles erzählen kann und der vor Leid schützt.

http://www.arte.tv/guide/de/050736-000/stein-der-geduld
Irgendwo in Afghanistan, mitten im Krieg: Eine junge Frau und Mutter wacht über ihren Ehemann, der im Koma liegt, seit er am Nacken von einer Kugel getroffen wurde. Alleingelassen von den Freunden und Angehörigen ihres Mannes, hofft sie jede Sekunde darauf, dass er aufwacht. Als die Wohnung beschossen wird, bringt sie ihre Kinder im Bordell ihrer Tante unter und kehrt allein zu ihrem Mann zurück. Sie setzt sich neben seinen leblosen Körper und spricht über ihre intimsten Gefühle und Gedanken. Sie offenbart ihm ihre Ängste und Wünsche, ihre Träume und Leiden – Geheimnisse, über die sie in zehn Jahren Ehe Stillschweigen gewahrt hat. Ihre Selbstgespräche bilden einen Zufluchtsort, in dem sie ihren Schmerz und die Strapazen des Krieges vergisst. So wird ihr Mann für sie zum mythologischen „Syngué sabour“, dem „Stein der Geduld“, der sie vor Unglück schützen soll. Während sie wochenlang auf das Erwachen ihres Ehemannes wartet, tobt der Krieg um sie herum weiter. Eines Tages kommen zwei Milizen in das Haus und fragen sie, was sie alleine in der Wohnung macht. In ihrer Not erklärt sie, als Prostituierte zu arbeiten, was sie zunächst vor einer Vergewaltigung bewahrt. Doch der jüngere der beiden Soldaten kommt am nächsten Tag wieder – und will sie dieses Mal bezahlen … Schnell stellt sie fest, dass er noch unerfahren ist und nie zuvor mit einer Frau geschlafen hat. Durch eine sonderbare Kraft ist sie von seiner Unbeholfenheit angetan. Die beiden beginnen eine Beziehung, von der sie ihrem noch immer schlafenden Ehemann alles berichtet … 

Origin: ARTE F Land: Belgien, Frankreich, Deutschland Jahr: 2012 Als Live verfügbar: ja Tonformat: Stereo Bildformat: HD, 16/9 Arte+7: 21.10-29.10.2015 

Autor: Atiq Rahimi 
Drehbuch: Atiq Rahimi, Jean-Claude Carrière 
Regie: Atiq Rahimi 
Kamera: Thierry Arbogast 
Musik: Max Richter 
Produktion: The Film, Razor Film, ARTE France Cinéma, Studio 37, Jahan-e-Honar Productions Produzent/-in: Michael Gentile, Gerhard Meixner, Rémi Burah, Roman Paul, Hani Farsi 
Schnitt: Hervé de Luze

Mit:
Golshifteh Farahani(Frau)
Hamidreza Javdan(Mann)
Hassina Burgan (Tante)
Massi Mrowat(junger Soldat)


Mittwoch, 21. Oktober 2015

I AM SAMI -



We have 4 days left.
We have until 25th October – so far we have reached over 1567 votes; your vote is to promote this film which was entirely shot in Kurdistan as a UK/ Kurdistan co-production.
Dear friends, Please VOTE for our film, I Am Sami – click on the link of the film festival, go to their page, click next to I Am Sami, and then at the bottom of the page click VOTE – Done, not even a minute and your VOTE counts – it could win us an award. Thank you very much, Kae Bahar and I Am Sami Team
https://www.youtube.com/watch?v=rN3sgIVqizs&feature=youtu.be
http://www.thefilmreporter.com/…/vot…/Voting_IFFPIE_2015.htm

Freitag, 9. Oktober 2015

„Katarina Witt – So viel Leben“, Frankfurter Buchmesse, Mittwoch, 14. Oktober 2015 17 Uhr

"Unsere Gold-Kati" wird 50 und schenkt uns einen Blick hinter die Kulissen! In dem Bildband „Katarina Witt – So viel Leben“ öffnet die zweifache Olympiasiegerin ihre private Fotosammlung und lässt die großen Momente ihrer internationalen Eiskunstlauf-Karriere und ihr Engagement für den Sport aus einem halben Jahrhundert Revue passieren. 

Der Bildband ist eine Zusammenstellung von über 300, zum Teil unveröffentlichten, Fotos, die von der Ausnahmeathletin persönlich liebevoll bis ins Detail ausgesucht und kommentiert wurden.



Auf der Frankfurter Buchmesse präsentiert Katarina Witt erstmals
ihren 
Bildband „So viel Leben“ im Rahmen eines Photocalls 
für Foto- und Videojournalisten: 

Photocall mit Katarina Witt
Mittwoch, 14. Oktober 2015

17 Uhr
Am Stand der Edel-Verlagsgruppe, Halle 3.0 C103

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Literatur und Kultur: Indonesien entdecken >>> 70 indonesische AutorInnen zur Frankfurter Buchmesse erwartet, 14. bis 18. Oktober 2015

FRANKFURT. Exotisch und poetisch, traditionell und modern: Indonesien, Ehrengast der diesjährigen Frankfurter Buchmesse (14. bis 18. Oktober), lädt mit einer Reihe von Neuerscheinungen, zahlreichen Lesungen sowie einem umfangreichen Programm in Frankfurter Museen und Institutionen zu einer kulturellen Entdeckungsreise ein. Unter dem Motto „17.000 Inseln der Imagination“ gibt das viertgrößte Land der Welt erstmals im deutschsprachigen Raum vielschichtige Einblicke in seine reiche Literatur- und Kulturlandschaft. Heute wurden im Haus des Buches die indonesischen Autorinnen und Autoren, die im Herbst zur Frankfurter Buchmesse erwartet werden, das Konzept des Gastland-Pavillons sowie das Programm in den Frankfurter Kultureinrichtungen und Institutionen vorgestellt.
17.000 Inseln der Imagination: das Logo des Gastlandes Indonesien bei der Frankfurter Buchmesse 2015.„Indonesien hat sich innerhalb von nur 70 Jahren von einer Kolonie zu einer Demokratie gewandelt. Dieser gesellschaftliche und politische Wandel spiegelt sich auch in der Literatur wider, einhergehend mit einer zunehmenden Professionalisierung der Buchhandelsstrukturen. Wir sehen Indonesien als einen wichtigen neuen Mitstreiter im internationalen Publishing-Netzwerk und werden dieses Jahr erleben, wie eine junge Demokratie einen eigenen, innovativen Weg auf den Feldern Bildung, Lesen und Geschichtenerzählen beschreitet“, sagt Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse.
„Mit der Rolle als Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse 2015 hat Indonesien die Gelegenheit, einen ersten zaghaften Schritt auf die internationale Literaturbühne zu machen“, erklärt Goenawan Mohamad, Leiter des Ehrengast-Komitees. „Wir sind ein in Europa wenig bekanntes Land und möchten nun die Tür öffnen, um den Menschen hier einen Blick auf unseren Archipel der Vielfalt zu ermöglichen. Wir heißen Sie alle willkommen – nicht nur als Touristen, sondern besonders als Entdecker.“
Reading (© Nuri Arunbiarti Moeladi)
Reading (© Nuri Arunbiarti Moeladi)
70 indonesische Autoren und Autorinnen kommen im Herbst auf die Frankfurter Buchmesse und stellen Neuerscheinungen ihrer Werke in deutscher Sprache vor. Mit dabei sind etwa Ayu Utami, Laksmi Pamuntjak, und Leila Chudori, die in ihren Büchern auch dunkle Kapitel der Landesgeschichte aufschlagen und Themen wie politische Verfolgung und Völkermord behandeln. Andrea Hirata, der mit seinem Bestseller „Der Träumer“ den selbst erlebten Weg aus der Armut aufzeigt, oder die vor allem für ihre kämpferische und oft schockierende Poesie bekannte Lyrikerin Dorothea Rosa Herliany werden ebenfalls in Frankfurt erwartet. Mit Okky Madasari kommt eine weitere Vertreterin der jungen engagierten Autorinnenszene nach Deutschland. Daneben können sich die Messebesucher mit Sapardi Djoko Damono, Nh. Dini und Toeti Heraty auf lebende Legenden der indonesischen Literaturwelt freuen. Auch bei Lesungen im gesamten deutschsprachigen Raum und bei Festivals, etwa bei dem internationalen literaturfestival berlin, dem Harbour Front Literaturfestival Hamburg, den Literaturtagen Zofingen oder dem Berleburger Literaturpflaster werden indonesische Autorinnen und Autoren zu Gast sein.
Zu einer fantastischen, sinnlichen und poetischen Entdeckungsreise durch die „17.000 Inseln der Imagination“ lädt die Präsentation des Ehrengastes im Gastland-Pavillon auf dem Messegelände ein. Avianti Armand, die 2014 für den indonesischen Pavillon auf der Architektur-Biennale in Venedig verantwortlich zeichnete, kuratierte den vom indonesischen Architekten Muhammad Thamrin gestalteten Auftritt. „Wir schaffen im Pavillon unterschiedliche Bereiche, Inseln, die die Besucher zum Flanieren und Entdecken einladen – eine Anspielung darauf, dass auch die Welt der Bücher von immer neuen Begegnungen geprägt ist“, sagt die Architektin, die zugleich Poetin ist. “Jede der einzelnen Inseln hat dabei einen anderen Schwerpunkt und erzählt eine eigene Geschichte – von Worten, Bildern, Sagen und traditionellen Überlieferungen aber auch von Gewürzen und Geschmäckern.“ Neben Lesungen begleiten auch Musik, Performances, Filme und exotische Speisen die Inselreise der Messebesucher.

Das Kulturprogramm

Der Ehrengastauftritt wird flankiert von einem umfangreichen Kunst- und Kulturprogramm in Frankfurt: So legt der Frankfurter Kunstverein mit der Ausstellung „Root. Indonesian Contemporary Art“ (26.9.-29.11.) den Fokus auf zeitgenössische Kunst aus Indonesien und setzt dabei u.a. seine Fassade mit einer spektakulären Bambusinstallation in Szene. Arbeiten der einflussreichsten Fotokünstlerinnen und Fotokünstler Indonesiens sind im Fotografie Forum Frankfurt unter dem Titel „Beyond Transisi“ ausgestellt (1.10.-15.11.).
His-story, 2004Mit „Violence No More“ ist Arahmaiani, eine der international bekanntesten indonesischen Künstlerinnen, im Haus am Dom präsent und zeigt ihre Performances, sozialen Skulpturen und Installationen (12.-25.10.). „IMAG[IN]ING MUSICAL INDONESIA“ im Weltkulturen Museum präsentiert die indonesische Musik in Geschichte und Gegenwart (30.09.-15.11) und lädt u.a. den indonesischen Experimentalmusiker Wukir Suryadi zu Performances und Tanzaufführungen ein. Das Deutsche Architektur Museum zeigt in der Ausstellung „Tropicality-Revisited“, welchen Einfluss das tropische Klima auf die Architektur in Indonesien hat (29.8.-22.11.).
Das große Kooperationsprojekt „Indonesia LAB“, ein Festival für zeitgenössische Kunst, bringt herausragende Künstler verschiedener Generationen aus Indonesien und Deutschland –darunter Tänzer und Musiker – gemeinsam auf die Bühnen in Frankfurt und Indonesien. Das Deutsche Filmmuseum stellt im Rahmen einer Filmreihe Klassiker der indonesischen Filmgeschichte sowie das junge, unabhängige Kino vor. Daneben werden in zahlreichen Vorträgen und Diskussionen verschiedene Aspekte des kulturellen Erbes und heutigen Schaffens indonesischer Künstler in Literatur, Kunst, Musik und Architektur aber auch politische Themen im weiteren Kontext des Islam beleuchtet.
Tari (© Tim Salihara)
Natürlich prägt der diesjährige Ehrengast wieder das Frankfurter Museumsuferfest (28.-30.8.): mit Aufführungen traditioneller Tänze aus Indonesien, Auftritten bekannter indonesischer Musiker sowie einem umfassenden kulinarischen Programm wird ein besonderes Flair am Main geschaffen.
Der Ehrengast wird auch in diesem Jahr wieder grafisch von angehenden Designern begrüßt. Studierende aus ganz Deutschland haben humorvolle und gestalterisch anspruchsvolle Plakate entwickelt. Die zehn besten Beiträge sind vom 3. bis 16. Juli im Museum Angewandte Kunst Frankfurt und auf der Frankfurter Buchmesse zu sehen.

Das kulinarische Programm

Indonesische Gewürze (© Terima Kasih)
Indonesische Gewürze (© Terima Kasih)
„Spice it up“ lautet das Motto des kulinarischen Programms des Ehrengasts. Im Herbst sorgen nicht zuletzt 15 indonesische Köche dafür, dass es in Frankfurt „hot” wird: Auf dem Messegelände kommt typisch Indonesisches etwa im Spice Island Café im Ehrengastpavillon und bei Kochshows in der Gourmet Gallery auf den Tisch. Auf Frankfurts Straßen bringen original fahrbare Street Food Küchen, die eigens dafür an den Main gebracht werden, Saté und andere Genüsse aus den Garküchen des Archipels in die Stadt. Auch an Orten wie dem Restaurant im Museum für Moderne Kunst oder der Villa Kennedy können sich die Gäste auf indonesische Speisen freuen. Kulinarisch geht es ebenfalls im „Frankfurter Garten“ zu: Hier wurde bereits im Frühjahr mit Saatgut aus Java ein Kräutergarten angelegt, dessen Ernte in speziellen Kinder-Kochkursen zum Einsatz kommt. Gewürzt wird dies mit einer Prise Literatur und Inszenierungen indonesischer Sagen, Mythen und Märchen (18.-27.09.).
Außerhalb von Frankfurt zeigt das Gastland ebenfalls seine reiche Kultur. Die Staatsbibliothek zu Berlin präsentiert etwa die Ausstellung „SchriftSprache – Aksara & Bahasa“ zur indonesischen Schriftkultur mit jahrhundertealten kostbaren Handschriften und Inschriften (1.-17.10.). Zum „Pasar Hamburg”, dem größten indonesischen Basar Deutschlands mit Kunsthandwerk, kulinarischen Genüssen, traditionellen Darbietungen und Musik, lädt das Museum für Völkerkunde Hamburg ein (26.-27.9.).

Eröffnungs-Pressekonferenz mit Salman Rushdie - Über die Bedeutung der Meinungs- freiheit für Autoren und Buchbranche, Dienstag, 13. Oktober 2015, 11:00-12:30

Frankfurt, 25.09.2015 - Der Schriftsteller Salman Rushdie wird die Keynote auf der Eröffnungspressekonferenz der Frankfurter Buchmesse halten. Seine Biographie und sein literarisches Werk verleihen ihm eine gewichtige Stimme in der weltweiten Diskussion über Meinungsfreiheit im Publizieren. Die Veröffentlichung streitbarer Literatur und die Konsequenzen daraus betreffen neben den Autoren die gesamte Verlagsbranche. Meinungsfreiheit und Grenzverläufe sind deshalb Schwerpunktthemen der diesjährigen Buchmesse. Auch Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse werden sich dazu positionieren. Anlass für den Auftritt des weltweit renommierten Autors ist zudem sein neues Werk „Zwei Jahre, acht Monate und achtundzwanzig Nächte“ (C. Bertelsmann), ein modernes Märchen über den Kampf der Welten und das Spannungsfeld zwischen Glaube und Vernunft.

Wann: Dienstag, 13. Oktober 2015, 11:00-12:30
Ort: Congress Center Messe Frankfurt (CMF), Ebene C.3
Raum: Illusion 2+3 (Achtung: Neuer Raum in 2015)

Über Salman Rushdie
Salman Rushdie, 1947 in Bombay geboren, studierte in Cambridge Geschichte. Mit seinem Roman „Mitternachtskinder“ wurde er weltberühmt. Seine Bücher erhielten renommierte internationale Preise, er wurde u.a. als der beste aller Booker Preisträger ausgezeichnet, 1996 wurde ihm der Aristeion-Literaturpreis der EU zuerkannt. 2007 schlug ihn die Queen zum Ritter. Zuletzt erschien bei C. Bertelsmann sein Roman „Zwei Jahre, acht Monate und achtundzwanzig Nächte“.


Details über die Anmeldung zur Eröffnungs-Pressekonferenz:
www.buchmesse.de/presse