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Samstag, 28. August 2010

Event: "25 Jahre SOLWODI (Solidarity with Women in Distress) mit Sr. Lea Ackermann am 8. Oktober 2010 in Boppard



Weltweit benötigen viele Frauen Hilfe. SOLWODI möchte diesen Frauen helfen. Sie aus der Bedrohung durch ihre Peiniger befreien und ihnen einen Weg in ein neues, unbeschwertes Leben ebnen. SOLWODI bietet den häufig traumatisierten Frauen die Möglichkeit, ihre Geschichte zu erzählen, sicher unterzukommen, sich zu bilden und in Ruhe ein neues Leben fernab von Zwang und Gewalt aufzubauen.

Die SOLWODI Philosophie lautet:

"Wir glauben, dass jeder Mensch das Recht auf ein Leben in Würde und Freiheit, ohne Elend, Unterdrückung und Ausbeutung hat. Wir sind überzeugt, dass in jedem Menschen Begabungen stecken, die es zu entdecken und zu fördern gilt. Unser Ziel ist, ohnmächtige Frauen und Kinder zu ermächtigen. Durch psychosoziale Unterstützung, schulische und berufliche Bildung wollen wir sie dazu befähigen, ihr Potential auszuschöpfen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen."

SOLWODI dankt allen UnterstützerInnen unserer Mission ganz herzlich. Wir freuen uns über weitere Unterstützung Ihrerseits um unsere Ziele weiter verfolgen zu können.



SOLWODI wurde von der katholischen Ordensschwester Dr. Lea Ackermann in Mombasa gegründet und wird noch heute von ihr geleitet. Sr. Lea, die mittlerweile als die "bekannteste Nonne Deutschlands" gilt war 1985 von ihrem Orden, den Missionsschwestern Unserer Lieben Frau von Afrika – kurz Weiße Schwestern, nach Kenia entsandt worden um dort Lehrerinnen auszubilden. Ihr fiel jedoch sofort das Elend auf, welchem die Frauen in der Hafenstadt Mombasa, die als Hochburg für den Sextourismus galt, ausgesetzt waren. Die Frauen, die häufig vom Land stammten und keinerlei Bildung genossen hatten, waren gezwungen sich zu prostituieren um den Lebensunterhalt für sich und ihre Familien zu verdienen. Um nicht zu verhungern boten sie ihre Körper als Ware an. Nicht umsonst nennen viele Sr. Lea auch "Schwester Courage", denn sie wollte es nicht mit ansehen, wie diese Frauen für ein Stück Brot und einen Schluck Wasser von Männern benutzt wurden. Sie entschloss sich deshalb, auf die Straße zu gehen und mit den Frauen zu sprechen. Auch vor dem sogenannten "Tanu-Tanu-Viertel" schreckte die mutige Ordensfrau nicht zurück. Tanu ist Kisuaheli und bedeutet "fünf". In diesem Viertel schaffen die Prostituierten aus Mombasa bei Einheimischen an. Der Preis: fünf kenianische Schilling für fünf Minuten. Gemeinsam mit den Frauen suchte Sr. Lea nach anderen Möglichkeiten für sie um Geld zu verdienen. Sie schrieb 100 Briefe von Hand an Freunde und Bekannte in Deutschland und bat darin um finanzielle Unterstützung für ihr "Projekt". Der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte und aus dem Projekt wurde bald eine große internationale Hilfsorganisation für Frauen in Not.
(Quelle: http://www.solwodi.de/591.0.html)

Jubiläumsveranstaltung am 8. Oktober 2010
http://www.solwodi.de/fileadmin/_medias/images/photos/Aktuelles/jubilaeumsveranstaltung-08-10-2010.pdf

Ausstellung "Vergessen im Menschenwald" von Marion Pfeiffer
http://www.solwodi.de/fileadmin/_medias/images/photos/termine/Vergessen_im_Menschenwald.pdf

"Ein Stückchen Hoffnung für Sinti und Roma Frauen"
http://www.solwodi.de/624.0.html

SOLWODI und Django Reinhardt unterzeichnen Kooperationsvereinbarung
http://www.solwodi.de/633.0.html?&L=0



Mehr Informationen über das Kultur und Beratungsbüro von Django Reinhardt finden Sie auf folgender Homepage:

www.beratungsbüro-djangoreinhardt.de .

SOLWODI Rumänien
http://www.solwodi.de/615.0.html

Im Anschluss an einen bunten, offiziellen Teil der Veranstaltung wird Django Reinhardt & Band den Abend musikalisch begleiten.

Allgemeine Informationen findet man auf der Website der Organisation SOLWODI: http://www.solwodi.de/99.0.html .

Zwei eigene Links, die sich journalistisch in Form von Foto-Repor-
tagen mit der Thematik der Prostitution und des Menschenhandels befassen, möchte ich an dieser Stelle noch ergänzen:

1. "not Natasha", Dana Popa
http://www.danapopa.com/gallery.php?ProjectID=218

2. The Price of Sex: Women Speak
A PROJECT OF THE CENTER FOR INVESTIGATIVE REPORTING (CIR)
http://www.priceofsex.org/

Wie immer muß ich darauf hinweisen, daß ich KEINE Verantwortung für die Inhalte der Links übernehmen kann.

Grüße
Thomas Wilden
Foto-Journalist
Koblenz

Kommentare:

  1. hallo zusammen,

    hier gibt es noch einen Link zur "Thematik":

    http://www.captivedaughters.org/
    (keine Verantwortung für die Inhalte des Links)

    Grüße
    Thomas

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  2. "Vergessen im Menschenwald"

    Die Bildergalerie existiert zur Zeit ausschliesslich bei lightstalkers.org.

    Den zugehörigen Blogpost habe ich leider gelöscht, er findet sich noch im google-cache unter dem nachfolgenden Link.

    http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:1IphNqtgtPEJ:thomaswilden.blogspot.com/2010/11/vergessen-im-menschenwald.html+thomaswilden.blogspot.com+vergessen&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de

    Grüße

    Thomas Wilden
    Foto-Journalist
    Koblenz

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