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Montag, 19. Juni 2017

Anhörung zum NetzDG: ROG fordert grundlegend neuen Ansatz zur Regulierung sozialer Netzwerk

Anhörung zum NetzDG: ROG fordert grundlegend neuen Ansatz zur Regulierung sozialer Netzwerk


(Diese Meldung auf der ROG-Webseite: http://ogy.de/kff1)

19.06.2017 – Reporter ohne Grenzen (ROG) appelliert an den Bundestag, das geplante Netzwerkdurchsetzungsgesetz in seiner aktuellen Form abzulehnen, um Schaden von der Presse- und Meinungsfreiheit abzuwenden.

„Strafbare Inhalte in sozialen Netzwerken sind ein reales Problem und sollten gelöscht werden. Aber dieser Gesetzentwurf vermischt ganz verschiedenartige Rechtsprobleme, setzt auf untaugliche Mittel und ist schlecht begründet“, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr vor der Anhörung zum Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen am (heutigen) Montag im Rechtsausschuss des Bundestags, zu der als Sachverständiger geladen ist (http://ogy.de/n290).

„Soziale Netzwerke sind längst zu wichtigen Werkzeugen der Pressefreiheit geworden. Wer sie regulieren will, muss mit Augenmaß vorgehen, um das Problem der intransparenten und willkürlichen Löschpraktiken von Unternehmen wie Facebook nicht noch zu verschärfen“, sagte Mihr. „Deshalb sollte der Bundestag in der kommenden Legislaturperiode einen grundlegend neuen Anlauf unternehmen, um auf solider Datengrundlage und unter frühzeitiger Einbeziehung der Zivilgesellschaft eine angemessene Regulierung zu entwickeln.“

Die ROG-Stellungnahme zum Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD steht unter http://ogy.de/9oxu zum Download bereit. Weitere Materialien zum Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) wie die kritischen Stellungnahmen des UN-Sonderberichterstatters für Meinungsfreiheit, David Kaye, und des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags finden Sie unter www.reporter-ohne-grenzen.de/themen/internetfreiheit/regulierung-sozialer-medien/.

SOZIALE NETZWERKE HABEN GROSSES FREIHEITSPOTENZIAL

Soziale Netzwerke wie Facebook, YouTube und Twitter sind heute wichtige Recherche- und Verbreitungswegen für Journalisten. In Ländern wie China, der Türkei oder Vietnam ermöglichen sie es Journalisten, die umfassende Zensur traditioneller Medien zu umgehen und neue Kanäle zu finden, um trotz staatlicher Restriktionen unabhängige Informationen zu verbreiten. Manche Nachrichtenportale publizieren nur oder vor allem auf solchen Plattformen. Auch in Deutschland sind Medienhäuser und Journalisten auf soziale Plattformen angewiesen, um neue Verbreitungswege zu entwickeln und trotz veränderter Gewohnheiten der Mediennutzung ihr Publikum zu erreichen.

Dieses enorme Freiheitspotenzial droht beschädigt zu werden, wenn Deutschland im Hauruckverfahren ein unausgereiftes Gesetz mit gefährlichen Folgen für die Pressefreiheit in die Welt setzt, das zum Präzedenzfall für neue Zensurgesetze in Ländern mit weniger entwickeltem Rechtsstaat werden könnte.

IMMER WIEDER WERDEN JOURNALISTISCHE BEITRÄGE GELÖSCHT

Dabei wäre eine Regulierung sozialer Medien dringend nötig. Denn schon heute entfernen soziale Netzwerke immer wieder journalistische Inhalte und rücken allenfalls nach Protesten davon ab. So löschte Facebook im vergangenen September einen Post der norwegischen Zeitung Aftenposten, der das weltberühmte Foto des „Vietnam-Mädchens“ zeigte, das nackt vor einem Napalm-Angriff flieht (http://ogy.de/0g95). Im Juni 2016 sperrte das soziale Netzwerk das Account des französischen Journalisten David Thomson von Radio France International, der auf dschihadistische Bewegungen spezialisiert ist und in einem älteren Post ein Foto gezeigt hatte, auf dem eine Flagge des „Islamischen Staates“ zu sehen war (http://ogy.de/ufzx). Im März 2015 sperrte Facebook das Account des US-Kunstkritikers Jerry Saltz, weil er mittelalterliche Gemälde mit Folterszenen hochgeladen hatte (http://ogy.de/1qwk).

In Myanmar geriet Facebook vergangenen Monat in die Kritik, weil das Netzwerk plötzlich Beiträge sperrte, die das Wort „kalar“ enthielten – eine oft von nationalistischen Hetzern verwendete abschätzige Bezeichnung für die muslimische Minderheit im Land (http://ogy.de/8h2a). Das gleiche Wort kann aber auch in völlig unverfänglichen Ausdrücken vorkommen oder in journalistischen Artikeln über die Hetze von Nationalisten gegen Minderheiten verwendet werden. Gelöscht wurde es trotzdem und automatisch (http://ogy.de/dc56).

Solche Fälle zeigen, wie problematisch es ist, dass soziale Netzwerke nach oft völlig undurchsichtigen Regeln in Eigenregie entscheiden, bestimmte Beiträge zu löschen. Seit Jahren kritisiert Reporter ohne Grenzen deshalb, dass zum Beispiel Facebook sich einer ernsthaften Debatte über seine intransparente Löschpraxis verweigert. Mit dem geplanten Netzdurchsetzungsgesetz will die große Koalition diese private Rechtsdurchsetzung nun verschärfen, anstatt die Löschpraktiken stärker an rechtsstaatliche Verfahren zu binden.

UNKLARE KRITERIEN, GEFÄHRLICH SCHWAMMIGE FORMULIERUNGEN

Das geplante Gesetz soll soziale Netzwerke mit mehr als zwei Millionen Nutzern in Deutschland verpflichten, „offensichtlich rechtswidrige“ Inhalte wie Volksverhetzung, Bedrohung, Beleidigung oder üble Nachrede innerhalb von 24 Stunden nach Eingang einer Beschwerde zu löschen, sonstige „rechtswidrige“ Inhalte innerhalb von sieben Tagen. Bei Verstößen droht das Gesetz verantwortlichen Personen mit Bußgeldern von bis zu fünf Millionen Euro, die betroffenen Unternehmen können mit bis zu 50 Millionen Euro belangt werden.

Die Gesetzesbegründung stützt sich auf die vagen Begriffe „Hasskriminalität“ und „strafbare Falschnachrichten“, deren Bekämpfung „auch in Deutschland eine hohe Priorität“ gewonnen habe. Damit lehnt sie sich offensichtlich an die in der öffentlichen Debatte geläufigen Begriffe „fake news“ und „hate speech“ an. Statt sie jedoch klar zu definieren, verweist der Entwurf auf eine Reihe bestehender Straftatbestände. Als Beleg nennt er eine einzige Erhebung von jugendschutz.net, die auf begrenzter Datenbasis nur zwei dieser Straftatbestände untersuchte, nämlich Volksverhetzung und das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen (http://ogy.de/aka8).

Warum und nach welchen Kriterien 22 weitere Straftatbestände in das Gesetz aufgenommen werden sollen, ist nicht nachvollziehbar: Der Entwurf kann nicht belastbar zeigen, bei welchen Delikten welche Probleme in der Rechtsdurchsetzung auftreten. Für das vermeintliche Problem „strafbarer Falschnachrichten“ konnte das Bundesjustizministerium auf Nachfrage von Journalisten kein einziges Beispiel nennen (http://ogy.de/897q).

Das Gesetz soll laut Entwurf auch für „andere strafbare Inhalte“ gelten – eine schwammige und willkürlich auslegbare Formulierung, die Spielraum für eine unverhältnismäßig breite Interpretation lässt. In autokratisch regierten Ländern werden solche vagen Formulierungen regelmäßig genutzt, um Grundrechte zu beschneiden.

Durch strenge Zeitvorgaben und die Androhung hoher Bußgelder birgt das Gesetz die Gefahr, dass soziale Netzwerke in Zukunft übermäßig Inhalte blockieren. Indem die Betreiber aus Angst vor Strafe in jedem Fall rechtmäßig handeln wollen, könnten sie im Zweifel auch journalistische Artikel oder Meinungsäußerungen löschen, bei denen nicht abschließend geklärt ist, ob sie rechtswidrig sind oder nicht. Über die Rechtmäßigkeit von Meinungsäußerungen müssen jedoch unabhängige Gerichte entscheiden; keinesfalls darf diese Aufgabe noch stärker an kommerzielle Unternehmen ausgelagert werden.

„HASSKRIMINALITÄT“ UND „STRAFBARE FALSCHNACHRICHTEN UNTERSCHIEDLICH BEHANDELN

Bedenklich ist außerdem, dass der Gesetzentwurf „Hasskriminalität“ ebenso behandelt wie „strafbare Falschnachrichten“: Während es in Fällen offensichtlicher „Hasskriminalität“ geboten sein kann, Beiträge schnell zu sperren, um Schaden vom demokratischen Diskurs abzuwenden, ist die Prüfung angeblicher Falschnachrichten rechtlich deutlich komplexer. Wenn Mitarbeiter sozialer Netzwerke fortan den Wahrheitsgehalt von Informationen unter hohem Zeitdruck prüfen sollen, werden sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auch journalistische Berichte löschen, die zum Beispiel aus Gründen des Quellenschutzes Faktenbehauptungen enthalten, die nicht unmittelbar nachprüfbar sind.

Das Gesetz verpflichtet soziale Netzwerke auch zur Einführung so genannter Inhaltsfilter – digitaler Systeme also, die online gestellte Inhalte in Bruchteilen von Sekunden analysieren und gegebenenfalls an allen verfügbaren Stellen löschen. Dies kann zur Folge haben, dass Menschen bestimmte Inhalte faktisch nicht mehr veröffentlichen können, obwohl sich keine juristische Instanz damit auseinandergesetzt hat, ob deren Inhalt strafbar ist oder nicht. So können zum Beispiel Rekrutierungsvideos der Terrororganisation „Islamischer Staat“ für sich genommen rechtswidrig sein. Wenn sich Journalisten aber damit kritisch auseinandersetzen, kann es rechtens und aus demokratischer Perspektive wünschenswert sein, solches Material auszugsweise zu zeigen.

Wegen dieser und weiterer Mängel empfiehlt Reporter ohne Grenzen dem Bundestag, das Netzwerkdurchsetzungsgesetz insgesamt zu verwerfen. In der kommenden Legislaturperiode sollte dann ein völlig neuer Anlauf zur Regulierung sozialer Netzwerke genommen werden, in den alle Stakeholder einbezogen werden müssen und für den zunächst eine ernstzunehmende empirische Datengrundlage zu schaffen ist. Dabei muss es nicht zuletzt darum gehen, die Unternehmen zu verbindlicher Transparenz über ihre Löschpraktiken wie auch zu mehr Transparenz über ihre Algorithmen zu bewegen.

PROTEST AUS DER GESELLSCHAFT

Reporter ohne Grenzen hat bereits Anfang April zusammen mit einer breiten Allianz von Wirtschaftsverbänden, netzpolitischen Vereinen, Bürgerrechtsorganisationen und Rechtsexperten in einer gemeinsamen „Deklaration für die Meinungsfreiheit“  vor den Auswirkungen des Gesetzentwurfs auf die Meinungsfreiheit gewarnt (http://t1p.de/ryae; http://deklaration-fuer-meinungsfreiheit.de).

Auf der Rangliste der Pressefreiheit steht Deutschland auf Platz 16 von 180 Staaten. Weitere Informationen zur Lage der Pressefreiheit in Deutschland finden Sie unter www.reporter-ohne-grenzen.de/deutschland.


WEITERFÜHRENDE LINKS:

- ROG-Stellungnahme für die Anhörung im Rechtsausschuss des Bundestags: http://ogy.de/9oxu

- Materialien zur NetzDG-Debatte: www.reporter-ohne-grenzen.de/themen/internetfreiheit/regulierung-sozialer-medien/

Mittwoch, 14. Juni 2017

DIGILITY - Europas größte Augmented und Virtual Reality-Konferenz und Expo findet zum zweiten Mal in Köln statt

#AR #VR #MR #360 #3D #DIGILITY17

Vom 05. - 06. Juli wird die DIGILITY Konferenz und Expo ihren Fokus erneut auf die Themen Augmented und Virtual Reality, Mixed Reality, Wearable Computing, 360°-Imaging, 3D-Entwicklungen und Künstliche Intelligenz legen. Nach der letztjährigen, erfolgreichen Premiere mit 1.000 internationalen Teilnehmern aus 32 Ländern und mehr als 70 Speakern, forciert die Koelnmesse Investitionen in neue Entwicklungen und die rasch anwachsenden, digitalen Märkte. Zum ersten Mal wird die DIGILITY in diesem Jahr gemeinsam mit dem Hauptsponsor Audi und weiteren Partnern wie HTC, Vectorform und Salt ’n Pepper, einen Hackathon ausrichten. Dieser wird 32 Stunden dauern und damit die dritte wichtige Säule neben der Konferenz und Expo für die DIGILITY sein.

International bekannte Speaker wie Jody Medich (Singularity University), Prof. Mel Slater (eventLAB / Virtual Body Works), Bianca Jürgens (Mercedes-Benz), Yobie Benjamin (Avegant), Jay Donovan (TechCrunch), Rosa Riera (Siemens), Hervé Fontaine (HTC) und Dominic Eskofier (NVIDIA) – werden Visionen, praktische Anwendungen für AR/VR/MR präsentieren und Einblicke in immersive Technologien und Innovationen geben.

Jody Medich arbeitete als Principal Experience Designer maßgeblich am HoloLens-Projekt bei Microsoft und als Principal UX bei LEAP Motion mit. Sie wird auf der DIGILITY zeigen, wie die Verschwendung von kognitiven Ressourcen mit Hilfe von AR/VR/MR aufgehalten werden kann und die Schnittstellen von Kopf-Körper-Computer durch Entwickler völlig neu gedacht werden müssen.

Prof. Mel Slater wird Ideen präsentieren, wie Virtual Reality unser menschliches Leben bereichern und verbessern kann. Seine Forschungen haben das Verständnis, wie VR unsere Wahrnehmung des Menschen an sich verändern kann, elementar geprägt. Außerdem wird Yobie Benjamin, Technology Pioneer des World Economic Forums und Mitgründer von Avegant, einen Einblick darüber geben, welche zugrundeliegenden Technologien unsere Experiences mit am Körper tragbaren Datengeräten vorantreiben. Und last but not least wird Rosa Riera vom Launch der neuen Employer Brand von Siemens berichten, die mit einer Serie an VR-Dokumentationen vorgestellt wurde und maßgeblich den Dialog im Unternehmen fördert.

Die enorm schnell wachsende AR/VR-Industrie steigert die Notwendigkeit und Nachfrage nach stabilen Hardware- und Softwarelösungen, neuen Geschäftsmodellen sowie den Ruf nach Investitionen und Förderungen. Die DIGILITY wird auch 2017 eine offene Plattform bieten, für alle jene, die sich für neue Möglichkeiten in der Entwicklung für Marken, Unternehmen, den Mittelstand und Chancen für Startups und Investoren interessieren. Einige der Highlights werden sein: die Keynote von Mercedes-Benz, die Virtual Reality im Bereich Engineering Research und Implementation mittels Virtual Reality einsetzen; Innovationen wie Innoactives’ Holocloud - ein VR Kollaborationstool für Enterprises - oder MediaMarktSaturns Lösung für den Einzelhandel, die bereits einen Ausblick in Richtung Zukunft gibt: Roboter werden uns durch Shops navigieren, Augmented und Virtual Reality werden unsere Online- und Offline-Welten miteinander verschmelzen lassen; und Artificial Intelligence wird genau das Produkt präsentieren, wonach der Kunde sucht. Auf der Expo im Boulevard der Koelnmesse werden Aussteller aus der ganzen Welt ihre Services und Produkte präsentieren und die Besucher sie selbst ausprobieren lassen.

DIGILITY HACKATHON
Der erste DIGILITY Hackathon wird am 05. Juli morgens starten und der „Wissensgenerator“ des Events sein. Die Koelnmesse und Audi als Hauptsponsor, werden rund 100 Interessierten die Möglichkeit geben, 32 Stunden lang an einer gemeinsamen Problemstellung, kollaborativ zu arbeiten und die Ergebnisse am zweiten Tag der Konferenz einem breiten Publikum zu präsentieren.

„Audi ist der Ansicht, dass dies ein wichtiger Moment ist, um den aktuellen Stand der virtuellen Zusammenarbeit, Interaktion und des UX/UI-Designs in diesen Technologien zu erforschen und wir sind stolz, den DIGILITY Hackathon 2017 zu sponsern. Audi unterstützt die Herausforderung, aus neuen Ideen rasch Prototypen zu entwickeln, neue Talente zusammenzubringen und so eine europäische XR-Szene zu entwickeln", sagen Jan Pflüger und Jens Angerer vom Kompetenzzentrum AR & VR/ProductionLab @Audi.

Um am Hackathon teilzunehmen, können Interessierte sich auf der Website der DIGILITY  bewerben. Unterstützt wird der Hackathon von den Firmen Unity, Vectorform sowie Salt ’n Pepper.

Mehr Informationen
An beiden Konferenztagen werden die Teilnehmer in Workshops neue Developing Tools, Hardware-Lösungen und Design Thinking-Methoden erlernen können. Die Themen reichen von „Creating Cinematic VR Content“, „How to identify a meaningful VR product for your business“ bis hin zu „Interactive 360° VR Experiences in minutes“. Eine Anmeldung zu den Workshops ist ebenfalls auf der Website erforderlich.

Die Liste der Speaker, die Themen und das Programm werden kontinuierlich bis zum Event aktualisiert. Tickets und Informationen erhalten Sie unter www.digility.de .

Bilder und die Keynotes der DIGILITY 2016 sind hier verfügbar: http://www.digility.de/index.php?id=picsandvids&L=0.

Den Video Review des letzten Jahres finden Sie hier:
https://www.youtube.com/watch?v=1Qia0CIuEBc .

Alle Informationen über die DIGILITY 2017, sowie Fotos und Materialien, finden Sie unter www.digility.de.

Facebook: www.facebook.com/digility.cologne
Twitter:  http://twitter.com/digilityCGN
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Samstag, 10. Juni 2017

„Vom Brückenbauen und platzenden Blasen in der britischen Verlagswelt: Bücher in Zeiten des Brexit“ - Jacks Thomas, Direktorin der London Book Fair, über die Zukunft der britischen Verlagsbranche

Im Rahmen der Vorlesungsreihe „The Future of the UK / Die Zukunft Großbritanniens“ hält Jacks Thomas, Direktorin der London Book Fair, am Montag den 19. Juni 2017 um 17.00 Uhr, einen Vortrag über die Zukunft der britischen Verlagsbranche am Großbritannien-Zentrum (Mohrenstraße 60, Raum 105) der Humboldt-Universität zu Berlin.

In Ihrem Vortrag „Vom Brückenbauen und platzenden Blasen in der britischen Verlagswelt: Bücher in Zeiten des Brexit“ wird Jacks Thomas über die aktuellen Trends der britischen Verlagsbranche berichten. Zentrale Themen sind die Ungewissheit angesichts des Brexit und die Zukunft der Verlagsbranche in einer „post-truth“-Ära, die zunehmend von gefälschten Nachrichten beeinflusst wird.

Der Vortrag ist kostenfrei und findet in englischer Sprache statt. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Großbritannien-Zentrums (GBZ) an der Humboldt-Universität zu Berlin:

www.gbz.hu-berlin.de

Jacks Thomas ist seit Januar 2013 Direktorin der London Book Fair. Mit über 25.000 Teilnehmern aus 124 Ländern gehört die internationale Buchmesse zu den etablierten und wichtigen Ereignissen der globalen Verlagsbranche.

Freitag, 2. Juni 2017

Flüchtlings-Kochbuch zum Leben erwecken – unterstützen Sie uns!

Hallo zusammen,

wir arbeiten seit zwei Jahren an einem Kochbuch mit Flüchtlingen, denn wir glauben, dass dadurch Deutschlands Küche reicher wird. Dabei haben wir köstliche unbekannte Gerichte entdeckt – wie zum Beispiel einen armenischen Zimtkürbis.

Die Verlage behaupten für dieses Thema gibt es keine Leser in Deutschland. Wir glauben das einfach nicht! Deshalb möchten wir mit einer Crowdfunding- Aktion das Kochbuch zum Leben erwecken.

Und jetzt kommen Sie ins Spiel – damit wir das Geld für die Mindestauflage zusammen bekommen, benötigen wir für unser Projekt natürlich die höchstmögliche Aufmerksamkeit. Alle übrigen Gelder werden gespendet oder fließen in weitere Flüchtlingsprojekte.

Hier finden Sie den Link zum Crowdfunding: www.startnext.com/recipeswelcome

Es wäre super, wenn Sie:
  1. uns am besten selbst unterstützen und ein Buch kaufen :-)
  1. das Projekt auf Ihrer Webseite oder im Newsletter erwähnen
  1. das Projekt in Ihren sozialen Netzwerken teilen
  1. uns weitere Kontakte vermitteln, für die unser Projekt interessant ist
Hier noch unsere Facebook- und Instagram-Seite:

https://www.facebook.com/recipeswelcome/

https://www.instagram.com/recipeswelcome/ #recipeswelcome

Bei Rückfragen melden Sie sich bitte einfach.

Vielen Dank für alles!

Herzliche Grüße,

Anna, Kathi & Nora

Mittwoch, 12. April 2017

Images in Conflict – Fotoausstellung und Symposium in Hannover

wie lässt sich in unserer medialisierten Welt auf Kriege blicken? Wie kann Wahrheit für die Öffentlichkeit aus verschiedenen Perspektiven sichtbar gemacht werden? Die Ausstellung „Images in Conflict“, die vom 18. Mai bis zum 18. Juni in der Galerie für Fotografie (GAF) gezeigt wird, betrachtet diese Fragen aus der Sicht zeitgenössischer Fotografen und Künstler, die nach Formen der Auseinandersetzung jenseits der aktuellen Berichterstattung suchen. Die Vernissage ist am Mittwoch, 17. Mai, um 19:30 Uhr.

Die Ausstellung
Wir leben in einer visuell geprägten Kultur. Fotografische und filmische Bilder informieren und beeinflussen uns; sie formen unseren Blick auf die Welt und unser Verständnis von Krisen und Konflikten. Doch Bilder stehen auch im Widerspruch zueinander. Sie erreichen uns über verschiedene Kanäle und vermitteln disparate Botschaften. Wir zweifeln an ihrer Echtheit und hinterfragen ihre Wirksamkeit.
In ihren Arbeiten nehmen die ausstellenden Fotografinnen und Fotografen die sich wandelnden Funktionen von fotografischen und filmischen Bildern in Krisen- und Konfliktsituationen in den Blick und thematisieren die Rolle der Medien in den verschiedenen Bereichen der Kriegsführung.
Der britische Fotograf Edmund Clark untersucht die visuelle Sprache des globalen „Krieges gegen den Terrorismus“. Er verdeutlicht, wie die Konflikte und Krisen unserer Zeit in unser Bildgedächtnis eingebrannt sind und wie durch Prozesse der Zensur und Machtausübung im US-Gefangenenlager Guantánamo ganz neues Bildmaterial entsteht.
Fragen nach journalistischen Auswahlprozessen, die bei Fotografinnen und Fotografen, Bildagenturen und Redaktionen erfolgen, kommen in der Arbeit “War Porn” von Christoph Bangert zum Tragen. Seine expliziten Aufnahmen zeigen die sonst unsichtbare Seite des Krieges und thematisieren den Konflikt zwischen Zeigen und Wegsehen, den die brutale Kriegsrealität hervorruft.
Der schonungslosen Sichtbarkeit von „War Porn“ steht die nüchterne Dokumentation von Alltagsgegenständen in der Arbeit des bosnischen Fotojournalisten Ziyah Gafić gegenüber. Seit 2010 katalogisiert er die persönlichen Habseligkeiten, die als letzte Zeugen an die Existenz der um die 30.000 Vermissten des Bosnienkrieges erinnern und aus den Massengräbern exhumiert wurden. Bis heute dienen diese Gegenstände – und Gafićs visuelles Archiv – dazu, die Toten zu identifizieren.
Mit Wirksamkeit und Omnipräsenz von Bildmaterial in Krisensituationen setzt sich auch der Filmemacher und Künstler Harun Farocki auseinander. Seine Videoarbeit “Serious Games” beleuchtet die Verwendung von Computerspiel-Technologien zur Ausbildung amerikanischer Soldaten – sowohl zur Vorbereitung auf den Kriegseinsatz als auch zur Behandlung traumatisierender Erlebnisse.
In der eindringlichen Videoinstallation “Sleeping Soldiers” von Tim Hetherington werden die Widersprüche des Kriegserlebens sicht- und spürbar. Intime Aufnahmen von schlafenden US-Soldaten in einem Außenposten in Afghanistan werden mit Szenen intensiver Gefechte überblendet. Die Verletzlichkeit der jungen Männer steht ihrem oft gewalttätigen Alltag gegenüber.
Dass Krieg nicht gleich Krieg ist, hat auch die syrische Grafikdesignerin Dona Abboudbeobachtet. Für ihre Arbeit „Outside Syria, inside Facebook“ sammelte sie Bilder, die Menschen aus Syrien in sozialen Netzwerken geteilt haben. Sie zeigt, wie persönliche und offizielle Nachrichten, das gewöhnliche Leben und der Ausnahmezustand des Krieges in den Timelines aufeinandertreffen.
Doch auch Deutschland ist im Krieg. So steht es zumindest eines sonnigen Tages in der Zeitung. Terror, Flüchtlinge, sozialer Abstieg – wovor fürchten sich die Menschen in einem Land, das seit über 70 Jahren im Frieden lebt? Der Fotograf Armin Smailovic und der Autor Dirk Gieselmann haben sich für ihren “Atlas der Angst” auf eine Reise durch ein verunsichertes Deutschland begeben.

GAF – Galerie für Fotografie 
Seilerstraße 15 d
30171 Hannover

Das Symposium                                                                                 
Parallel zur Ausstellung findet am 17. und 18. Mai 2017 ein Symposium mit zahlreichen international renommierten Gästen statt. Vortragende sind u.a.: Adam Broomberg & Oliver Chanarin, Emma Daly, Santiago Lyon, Stephen Mayes, Geert van Kesteren, Donovan Wylie sowie einige der ausstellenden Fotografinnen und Fotografen sowie Künstlerinnen und Künstler.
Die Ausstellung und das Symposium bilden den Auftakt zu einer jährlichen Reihe mit dem Titel „Image Matters“, die der Studiengang „Fotojournalismus und Dokumentarfotografie“ der Hochschule Hannover als eine Diskursplattform initiiert, die Fragestellungen aus der fotografischen Bildpraxis und Diskurse der Bild- und Fototheorie sowie der Visual und Cultural Studies in einen Dialog bringen soll. Der Eintritt ist frei.

Hörsaal im Design Center
Expo Plaza 2
30539 Hannover 

Dienstag, 14. März 2017

Praktikum im Pressereferat von Reporter ohne Grenzen ab April 2017

Reporter ohne Grenzen bietet ab dem 1. April 2017 für Studierende ein Vollzeit-Praktikum (ausschließlich als Pflichtpraktikum im Rahmen des Studiums) im Referat für Pressearbeit an.

Ort: Berlin
Dauer: drei Monate
Arbeitssprachen: Deutsch, Englisch

BIS WANN BEWERBEN: so bald wie möglich

AUFGABEN PRESSEARBEIT:
Recherche und Erstellen von Briefings,
Betreuung des Twitter-Kontos,
Pflege des Presseverteilers,
Auswertung von Medienresonanz und Online-Beobachtung,
Beantworten von Anfragen
Entwerfen von Pressemitteilungen

AUFGABEN REDAKTION:
Pflege der Website mit dem CMS typo3
Mitarbeit beim ROG-Newsletter,

AUFGABEN ARCHIVARBEIT:
Pflege der Länder- und Themenarchive

ALLGEMEINE AUFGABEN:
Büroarbeiten von Mitgliederbetreuung und Korrespondenz bis zum Buchversand

VORAUSSETZUNGEN:
erste Erfahrungen beim Schreiben von Pressemitteilungen / Meldungen;
sehr gute Englisch-Kenntnisse, weitere Fremdsprachen wie Russisch bzw. Französisch von Vorteil;
Erfahrungen bei der Pflege von Websites mit CMS typo3 von Vorteil;
Affinität zu Social Media von Vorteil

Das Praktikum wird mit 350 Euro monatlich vergütet. Berücksichtigt werden ausschließlich Bewerberinnen und Bewerber, die mit einer Bescheinigung ihrer Hochschule nachweisen, dass es sich um ein PFLICHTPRAKTIKUM IM RAHMEN DES STUDIUMS handelt. Bewerbungen ohne einen solchen Nachweis können grundsätzlich nicht akzeptiert werden.

BEWERBUNG:
Motivation, Lebenslauf, wichtigste Zeugnisse und ggf. ausgewählte journalistische Arbeitsproben bitte in EINEM PDF-Dokument (max. 2 MB) an: bewerbung@reporter-ohne-grenzen.de

(Zur Ausschreibung auf der ROG-Webseite: https://www.reporter-ohne-grenzen.de/ueber-uns/jobs/ )

Dienstag, 7. März 2017

LVR aktuell - Mit der App durchs Rheinland - LVR präsentiert die neue App KuLaDig / Informationen zur Kulturlandschaft

„Diese App bietet einen echten Mehrwert und ist ein toller Service“, lobte Prof. Jürgen Rolle, Vorsitzender des Kulturausschusses des LVR im heutigen Kulturausschuss. Das neueste Produkt des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) – die App KuLaDig, ein rheinlandweit einzigartiges Informationssystem zur Kulturlandschaft im Rheinland – wurde den rheinischen Kulturpolitikerinnen und –politikern mit all ihren Funktionen und Möglichkeiten vorgestellt.
Welchen Nutzen dürfen Interessierte erwarten?
Das haben wohl die meisten schon einmal erlebt: Bei dem Ausflug durch das Rheinland fällt die stillgelegte Fabrik, eine Allee oder eine Burg ins Auge. Damit einher geht die Frage nach dem Namen, der Datierung und der Geschichte.
Mit der neuen kostenlosen App haben Interessierte nun die gewünschten Informationen gut aufbereitet, informativ und leicht verständlich auf ihrem Smartphone jederzeit zur Hand. Sie können jetzt direkt vor Ort kulturhistorische Informationen abrufen und die Objekte anschauen. So werden stumme Zeugnisse der Vergangenheit zum Sprechen gebracht. Die App fußt auf dem Informationssystem Kultur. Landschaft. Digital. – KuLaDig – welches auch weiterhin als Web-Anwendung unter www.kuladig.lvr.de zur Verfügung steht. Der Datenbestand wird ständig erweitert, so dass es sich lohnt, immer mal wieder hineinzuschauen.
Weiterhin bietet die App unter anderem eine Standortabfrage über GPS, die Vorschau auf viele Objekte durch Fotos, Erläuterungen zur Geschichte der Objekte, Verweise auf ähnliche oder in Zusammenhang stehende Objekte, themenspezifische Suchergebnisse, die Angabe der Entfernung von Objekten zum Standort und vieles mehr.
Die App KuLaDig ist kostenlos in der Android-Version im Google Play Store oder in der iOS-Version im itunes-Store erhältlich.

Freitag, 24. Februar 2017

KATHARINA SIEVERDING Kunst und Kapital. Werke von 1967 bis 2017, 11. März bis 16. Juli 2017

Katharina Sieverding gehört zu den international renommierten Künstlerinnen, die schon früh mit ungewöhnlichen Bildfindungen und einer innovativen medialen Kunstpraxis das künstlerische Potenzial der Fotografie erneuert haben. So gehörte auch die Einführung des Großformates zu ihren essenziellen Ausstellungspraktiken zu einem Zeitpunkt, als es noch nicht selbstverständlich im Formatkanon war.



Katharina Sieverding, 2014
© Katharina Sieverding,
VG Bild-Kunst, Bonn 2017
© Foto: Klaus Mettig,
VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Bekannt geworden ist Sieverding durch die beispiellose Konsequenz, mit der sie filmisch und fotografisch ihr zum Teil extrem vergrößertes und auf vielfältige Weise manipuliertes Porträt seit den 1960er-Jahren einsetzte und ab den 1970er-Jahren die großformatigen Multilayer-Montagen zur Weltlage – fast vorausschauend – erarbeitete und 1977 erstmalig auf der documenta 6 international veröffentlichte. Ihre künstlerische Praxis bildet die beschleunigten Bildprozesse der Gegenwart nicht nur ab, sondern hinterfragt sie kritisch im Sinne einer Verantwortung auch sich selbst gegenüber.
Der retrospektive Charakter der Ausstellung zeigt sich in einem Überblick ihrer seriellen Fotoarbeiten von 1967 bis heute, ergänzt durch raumhohe Projektionen, die es der Künstlerin erlauben, die innovative Kraft ihres Bildarchivs zu visualisieren.


Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH
Friedrich-Ebert-Allee 4
D-53113 Bonn
T +49 228 9171  204
F +49 228 9171  211
M +49 171 7426397
http://www.bundeskunsthalle.de



Katharina Sieverding
Nachtmensch / Weltlinie
1982
© Katharina Sieverding,
VG Bild-Kunst, Bonn 2017
© Foto: Klaus Mettig,
VG Bild-Kunst, Bonn 2017

 Internationally renowned as a pioneer of unconventional visual strategies and her innovative media-led practice, Katharina Sieverding has revitalised the artistic potential of photography. She introduced the super-sized format as a key element of her exhibitions at a time when this was far from common.

Since the 1960s, using film and photography, Sieverding has employed her portrait with unparalleled consistency, often blowing it up to monumental size and manipulating it in myriad ways. In the 1970s, with astonishing prescience, she began to develop her large-format multilayer montages on the state of the world. Her creative practice not only reproduces the accelerated visual processes of the present, it also scrutinises them in terms of responsibility, not least her own.
The retrospective exhibition presents a survey of Katharina Sieverding’s serial photographic works from 1967 to today complemented by floor-to-ceiling projections that allow the artist to visualise the innovative power of her archive of images.



 Katharina Sieverding
Transformer
1973/74
Installationsansicht
Close Up, MoMA PS1,
New York 2004–2005
© Katharina Sieverding,
VG Bild-Kunst, Bonn 2017
© Foto: Klaus Mettig,
VG Bild-Kunst, Bonn 2017

 Art and Exhibition Hall of the Federal Republic of Germany
Friedrich-Ebert-Allee 4
D-53113 Bonn
T +49 228 9171  204
F +49 228 9171  211
M +49 171 7426397
http://www.bundeskunsthalle.de

Freitag, 3. Februar 2017

Warum über Bücher bloggen? buchmesse:blogger sessions 17 begrüßt Buchblogger, Booktuber und Bookstagramer buchmesse leipzig 2017, LEIPZIGER BUCHMESSE (23. bis 26. März 2017)

 Zum zweiten Mal veranstaltet die Leipziger Buchmesse eine Konferenz für Buchblogger. Die buchmesse:blogger sessions 17 lädt Buchblogger, Booktuber und Bookstagramer zum Austausch mit Journalisten, Juristen und Bloggerkollegen am 26. März 2017, ab 10:30 Uhr, ins Congress Center Leipzig (CCL) ein.
 

Bücher lesen und schweigend ins Regal stellen? Warum nicht die eigenen Lektüreerlebnisse mit anderen Lesern teilen? Immer mehr Buchfans halten ihre Leseeindrücke in Wort und Bild fest. Sie starten Buchblogs, Booktubes,  Bookstagram-Accounts und wollen ihre Kanäle ausbauen. Was motiviert Blogger? Welche juristischen Rahmenbedingungen gelten für Blogs & Co? Kann aus dem Hobby ein Erwerbsmodell werden? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der zweiten Bloggerkonferenz der Leipziger Buchmesse. Die buchmesse:blogger sessions 17  lädt Buchblogger, Booktuber und Bookstagramer zum Austausch mit Journalisten, Juristen und Bloggerkollegen am 26. März 2017, ab 10:30 Uhr, ins Congress Center Leipzig (CCL) ein.

Mit einer Keynote von Andreas Platthaus begrüßt die Bloggerkonferenz ihre Teilnehmer.  Der verantwortliche Redakteur für Literatur und literarisches Leben bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) wirft einen Blick von außen auf die vielfältige deutschsprachige Bloggerszene.

Ob Fremd- und Eigenwahrnehmung übereinstimmen, können die Gäste in der anschließenden Podiumsdiskussion überprüfen. Unter der Überschrift „Warum über Bücher bloggen?“ berichten Bloggerinnen und Blogger wie Bozena Anna Badura (dasdebuet.com), Mareike Krause (Mareikes Bücher) oder Jochen Kienbaum (lustauflesen.de) ab 11:15 Uhr von ihrer Motivation und ihren Erfahrungen mit klassischen Buchblogs. Gleichzeitig gibt Rechtsanwalt und Blogger Tilmann Winterling eine Einführung in die juristischen Hintergründe von Presserecht, Kooperationen, Datenschutz und Werbung für Blogger.

Wie können Blogger ihre Sichtbarkeit und Reichweite erhöhen? Im Gespräch „Mehr als bloggen!“ diskutieren ab 13:00 Uhr unter anderem der Podcaster Señor Rolando (Büchergefahr) und die Bookstagramerin Katja Murschel (@minasmorgulbooks) über Nutzen und Risiken neuer Formate. Parallel informiert Lovelybooks in einem Workshop, wie Blogger mithilfe von Suchmaschinenoptimierung (SEO) Reichweite aufbauen, analysieren und nutzen können.

Buchblogs, Booktubes oder Bookstagrams – der Aufwand, den Blogger betreiben,  um ihre Lektüreerlebnisse zu teilen, ist enorm. Kein Wunder, dass bei jedem Bloggertreffen debattiert wird, ob sich all die Mühe auch in bare Münze umsetzen lassen kann und soll. Die Abschluss-Session der Konferenz steht daher unter der Überschrift „Werbeagentur, Kulturjournalismus oder Hobby – Geld verdienen mit Blogs?“. Einen Überblick über Monetarisierungsmodelle geben Experten wie der Straßenpoet Fabian Neidhart von mokita.de und Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de.

Die Tickets für die buchmesse: blogger sessions 2017 sind ab sofort im Online-Ticketshop der Leipziger Buchmesse erhältlich. Für Blogger, die bereits akkreditiert oder im Besitz einer Buchmesseintrittskarte sind, beträgt die Teilnahmegebühr bis zum 26. Februar 42,00 Euro und ab dem 27. Februar 49,00 Euro. Das Bloggerkonferenzticket allein berechtigt nicht zum Eintritt zur Leipziger Buchmesse.

buchmesse:blogger
Die Leipziger Buchmesse unterstützt unter dem Label buchmesse:blogger mit der Bloggerkonferenz „buchmesse:blogger sessions“ und der Bloggerlounge in Halle 5 den Austausch zwischen Buch- und Blogmachern.  Zusätzlich werden im Bloggerguide auf der Website alle relevanten Informationen und Veranstaltungen für Blogger zusammengestellt.


Über die Leipziger Buchmesse
Die Leipziger Buchmesse ist der wichtigste Frühjahrstreff der Buch- und Medienbranche und versteht sich als Messe für Leser, Autoren und Verlage. Sie präsentiert die Neuerscheinungen des Frühjahrs, aktuelle Themen und Trends und zeigt neben junger deutschsprachiger Literatur auch Neues aus Mittel- und Osteuropa. Durch die einzigartige Verbindung von Messe und „Leipzig liest“ – dem größten europäischen Lesefest – hat sich die Buchmesse zu einem Publikumsmagneten entwickelt. Im Verbund mit der Leipziger Buchmesse öffnet die Manga-Comic-Con (MCC) in Halle 1. Parallel dazu findet die 23. Leipziger Antiquariatsmesse statt.

Donnerstag, 12. Januar 2017

Am 2. Februar 2017 feiert Sr. Dr. Lea Ackermann, Gründerin der Menschenrechtsorganisation SOLWODI, ihren 80. Geburtstag.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Bischof Dr. Stephan Ackermann werden im Festgottesdienst, 10:30 Uhr,  eine Würdigung auf Sr. Lea vornehmen, im Anschluss ist ein Empfang im Tempushaus Hirzenach vorgesehen.  


SOLWODI Deutschland e.V.
Propsteistr. 2
56154 Boppard-Hirzenach