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Dienstag, 25. August 2015

Journalisten vor Ort, Jenseits ausgetretener Pfade: Stipendium der Robert Bosch Stiftung für die grenzüberschreitende Recherche

Sie sind ein Vollblut-Reporter und wollen den Dingen auf den Grund gehen? Neue Themen aufdecken, unbekannte Wege gehen und noch nicht erzählten Geschichten nachspüren? Und Sie wollen vor allem andere Länder und die Themen, die sie bewegen, neu entdecken?



Wir vergeben Recherchestipendien bis zu 5.000 € an Journalisten und Reporterteams, die vor Ort – in einem deutschsprachigen oder nicht-deutschsprachigen Land Europas – vertiefte Recherchen für eine herausragende, eigenständige Story ihrer Wahl unternehmen wollen.

Das Stipendienprogramm "Reporters in the Field / Journalisten vor Ort" wird von der Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit der Berliner Journalisten-Schule angeboten. Neben der finanziellen Förderung umfasst es zwei Workshops in Berlin, auf denen sich die Teilnehmer mit herausragenden Auslandsjournalisten über ihre Projekte und aktuelle Trends im internationalen Journalismus austauschen können.

Das Programm richtet sich an Journalistinnen und Journalisten aus den folgenden Ländern:

Deutschsprachige Programmländer: Deutschland, Österreich, Schweiz

Nicht-deutschsprachige Programmländer: Albanien, Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Estland, Georgien, Griechenland, Kosovo, Kroatien, Lettland, Litauen, Mazedonien, Montenegro, Polen, Republik Moldau, Rumänien, Russland, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Türkei, Ukraine, Ungarn. 
 
Stipendienprogramm

Gerade Auslandsredaktionen spüren die Auswirkungen knapper werdender Medienbudgets. Vor allem freie Journalisten finden es immer schwieriger, vertiefte Recherchen im Ausland zu finanzieren. Zugleich sind Recherche und Investigation die zentrale Ressource für Journalisten und Medien, die sich als verantwortungsvolle Multiplikatoren und Wächter in einer immer komplexer werdenden Welt verstehen.
 

Recherchieren abseits des Mainstream

 

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen von „Reporters in the Field“ zeichnen sich durch Qualität und Originalität aus. Sie sind engagierte und kreative Journalisten, deren Rechercheprojekte wertvolle Erkenntnisse und neue Perspektiven zu relevanten Themen liefern.

Möchten Sie die klassische Reportage mit Elementen des Datenjournalismus verbinden? Gerne! Möchten Sie eine Story recherchieren und sie cross-medial online produzieren? Bitte sehr! Möchten Sie sich mit Kollegen aus anderen Ländern zusammentun und ein solides, investigatives Projekt angehen? In diesem Programm sind Ihnen keine Grenzen gesetzt!

Ob Print oder Web 3.0, TV, Hörfunk oder cross-medial, ob klassische oder neue Formate:  Bei "Reporters in the Field" geht es um erstklassige Recherche und inspirierenden Journalismus.

Wir bieten Recherchestipendien in mehr als 25 Ländern

 

Unser Stipendienprogramm steht für internationalen Dialog und gegenseitiges Lernen. Zentral dabei ist die grenzüberschreitende Recherche.
  • Journalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz können sich mit Recherchevorhaben bewerben, die in den nicht-deutschsprachigen Programmländern angesiedelt sind.
  • Journalisten aus den nicht-deutschsprachigen Programmländern können sich um Förderung für Rechercheprojekte in Deutschland, Österreich und der Schweiz bewerben.
Wir freuen uns besonders über Bewerbungen von international gemischten Reporterteams aus den deutsch- und nicht-deutschsprachigen Ländern des Programms. Sollten Sie hierzu weitere Fragen haben, beraten wir Sie gerne.


Finanzierung, Feedback und ein tolles Netzwerk

 

Als Fellow von "Reporters in the Field" erhalten Sie ein Recherchestipendium von bis zu 5.000 € zur Deckung Ihrer Reise-, Kommunikations- und weiterer Projektkosten. Während des Programms laden wir Sie zweimal nach Berlin ein: Auf zwei separaten Workshops können Sie sich hier mit herausragenden Auslandsjournalisten über Ihr Projekt und andere Fragen des Auslandsjournalismus austauschen. Sie veröffentlichen ihre Rechercheergebnisse in einem Medium Ihrer Wahl. Nach Abschluss des Programms werden Sie als "Fellow" des Programms in das Alumni-Netzwerk der Robert Bosch Stiftung aufgenommen.

Bewerbung

 Wir wünschen uns Dialog und Vielfalt bei "Reporters in the Field". Und wir wissen, dass die kreativsten Reporter oft gerade nicht aus dem "Mainstream" kommen.
 

Vielfalt gewünscht!

 

Natürlich gibt es auch in unserem Programm ein paar formale Bewerbungsbedingungen. Doch was bei "Reporters in the Field" zählt, ist Ihre journalistische Leidenschaft, die herausragende Qualität Ihrer Recherche und Ihre Kreativität in der Gestaltung Ihres Rechercheprojektes. Und natürlich wollen wir am Ende Ihre Story sehen – in welcher Form auch immer Sie sie produzieren und veröffentlichen!

Über die Vergabe der Recherchestipendien entscheidet eine unabhängige Jury von herausragenden internationalen Journalisten und Medienexperten.

Bitte beachten Sie die folgenden Details und unseren FAQ, bevor Sie sich bewerben. Sollten Sie nach der Durchsicht noch zusätzliche Fragen haben, beraten wir Sie gerne.

Die Recherchestipendien werden zweimal pro Jahr vergeben. Es gelten folgende Bewerbungsfristen:
  • Runde I:   02. Oktober, 2015
  • Runde II:  26. Februar, 2016
Bitte bewerben Sie sich ausschließlich auf Englisch über unser Online Bewerbungsportal.

Wir freuen uns auf Bewerbungen von professionellen, freien oder festangestellten Journalistinnen und Journalisten (Print, Rundfunk, Web oder cross-media) aus den Programmländern. Es können sich sowohl Einzelne als auch Reporterteams bewerben. Es gibt keine Altersbeschränkung.

So bewerben Sie sich: http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/62629.asp

FAQ (PDF): 
http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/downloads/Reporters_in_the_Field_FAQ_DE.pdf

Ihre Ansprechpartner für Rückfragen:
http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/62651.asp

Quelle & alle weiteren Informationen:
http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/8167.asp


Mit freundlichen Grüßen 

  Liebe Grüße
Thomas Wilden


Viel Spaß dabei wünscht Euch
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thomas wilden

 
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Donnerstag, 20. August 2015

Kampf um Kobanê - Kampf um die Zukunft des Nahen Ostens, Ismail Küpeli (Hg.)

Der Kampf um Kobanê und Rojava ist eine zentrale Auseinander-
setzung im Nahen und Mittleren Osten, in der alle relevanten
Akteure in der einen oder anderen Weise involviert waren.


Kobanê wird weiterhin die politischen Ereignisse in der Region prägen – sowohl die Beziehungen zwischen der Türkei und der PKK als auch den Bürgerkrieg in Syrien.

Der Konflikt bietet Anlass, zentrale linke Auseinandersetzungen neu aufzugreifen – wie etwa die Frage nach Gewalt als Mittel der Politik und nach dem Entwurf einer neuen Gesellschaftsordnung.

Anders gesagt: Lässt sich eine Revolution durch Krieg verteidigen
oder ist eine militärische Auseinandersetzung der Tod für jegliches emanzipatorisches Projekt?

Mit Beiträgen von
Güney Işıkara, Alp Kayserilioğlu & Max Zirngast, Fatma Umul, Ulf Petersen, Hannah Wettig, Jean Rokbelle & Attila Steinberger u.a.

Die Links:
ak-Artikel: Kobane als Schlüsselereignis des Internationalismus
Facebook-Seite:
https://www.facebook.com/KobaneSammelband
Ismail Küpeli auf Twitter:
https://twitter.com/ismail_kupeli
Blog:
http://ismail-kupeli.eu/

Ismail Küpeli (Hg.)
Kampf um Kobanê
Kampf um die Zukunft des Nahen Ostens
Broschur, 140×205 mm
ca. 160 Seiten, ca. 16.80 Euro
ISBN 978-3-942885-89-8
Erscheint ca. August 2015

Ismail Küpeli (Hg.): Kampf um Kobanehttp://www.fair-bestellwerk.com/Ismail-Kuepeli-Hg-Kampf-um-Kobane

Social Media-Werbung für den Krieg – Im Netz des IS

Mittwoch, 19. August 2015

Woher kommt die Redewendung " auf den Sack gehen " ?


Galileo Schlaumeier: Auf den Sack gehen | Galileo
https://www.youtube.com/watch?v=F7izFAHp9Dw

Dieser Spruch stammt aus der Zeit, als es noch keine richtigen Türen gab. Statt dessen wurden Säcke vor den Türrahmen (der damals noch nicht so hieß) gelegt. Auf diese Sitte weist unter anderem der Ausspruch „Haben wir etwa Säcke vor der Tür?” hin.

Witterungsbedingt wurden die Säcke natürlich auch nass und mussten getrocknet werden. Bei schönen Wetter legte der Hausbesitzer daher die Säcke in die Sonne. Die leeren Säcke wurden sorgfältig auf den meist kleinen Grundstücken ausgebreitet. Sie markierten auch die Grenzen zum Nachbargrundstück.

Wenn nun jemand fremdes auf diese Säcke trat, hatte er damit schon die Grundstücksgrenze verletzt. Der Eigentümer des Hauses rief dann meist „Geh mir nicht auf den Sack!”, womit er zum Ausdruck brachte, das der Fremde sich auf seinem Grundstück befand. Zudem waren die Säcke zu kostbar, als das sie achtlos als Fußabtreter verwendet werden konnten.

Wenn also heutzutage, wo es zum Glück anständige Türen gibt, jemanden sagt, daß ein anderer ihm nicht auf den Sack gehen soll, meint er damit, daß dieser ihn in Ruhe lassen soll. Meist hat dieser vorher durch sein Verhalten auch eine Grenze überschritten und fängt zu nerven an.

(-_-)
-<>-

Dienstag, 18. August 2015

VorBILDER - Anpfiff für Toleranz, Ausstellung VorBILDER vom 25.08. - 06.09.2015 in Bonn im Foyer Bundeskunsthalle

22 Politiker- und Sportler-Paare positionieren sich gegen Rechts-
extremismus und Diskriminierung und treten ein für Fairplay, Demokratie und Menschenwürde. Die eindrucksvollen Schwarz-Weiß-Porträts von Angelika und Bernd Kohlmeier sind im Rahmen intensiver Gespräche an mitunter ungewöhnlichen Orten entstanden.

  "Fotografie und Gestaltung: © studio kohlmeier berlin".

Alle Mitwirkenden, darunter Bundespräsident Gauck und Bundestrainer Joachim Löw, sind VorBILDER, die ermutigen möchten, Diskriminie-
rung und Ausgrenzung die rote Karte zu zeigen. Die Fotoausstellung, die vom Bundesministerium des Innern in Auftrag gegeben wurde, wird bundesweit gezeigt.

Angesichts der aktuellen Flüchtlingssituation ist der thematische Schwerpunkt in der Bun- deskunsthalle die gelebte Willkommenskultur. Im Mittelpunkt von Eröffnungsveranstaltung und Rahmenprogramm stehen deshalb Personen, Vereine und Institutionen aus dem Köln-Bonner Raum, die sich in diesem Bereich engagieren und junge Flüchtlinge, die in Bonn leben. Sie alle gestalten das Veranstaltungs-

programm maßgeblich mit und sind VorBILDER für Toleranz und gelebte Vielfalt.

Insgesamt 86 kunstvolle Schwarz-Weiß-Portraits zeigen 22 Politiker-und Sportler-Paare, darunter Bundespräsident Joachim Gauck und Bundestrainer Joachim Löw, in intensiven Gesprächen an mitunter ungewöhnlichen Orten. Alle Mitwirkenden positionieren sich mit ihren individuellen Aussagen für Fairplay, Demokratie und Menschenwürde und möchten über den Sport hinaus alle ermutigen, Diskriminierung und Ausgrenzung die rote Karte zu zeigen.

Haltung zeigen und menschenverachtender Gesinnung entgegen-
treten, stehen dabei im Mittelpunkt. Und die Botschaft von Joachim Gauck an die Betrachter:
  
„Verstärkt unsere Mannschaft, wir brauchen Euch!“.

  "Fotografie und Gestaltung: © studio kohlmeier berlin". 
 
Eine Botschaft, die angesichts brennender Asylbewerberheime, Aufmärschen rechtsextrem Gesinnter und Hassparolen, wie sie nahezu täglich überall in Deutschland stattfinden, ebenso aktuell 

wie dringlich ist.

Haltung zeigen und sich positionieren, das können alle Ausstellungs-
besucher am Eröffnungstag in der Bundeskunsthalle im mobilen Fotostudio „MeinungsBILDER“.
 

Sich positionieren, Begegnung schaffen, um Vorurteile abzubauen und eine Willkommens-kultur zu leben, darum geht es auch bei allen fünf Bonner Veranstaltungen zur Ausstellung, zu denen alle Interessierten herzlich eingeladen sind:

25.08.2015, Bundeskunsthalle: 
Eröffnung in Kooperation mit der Bundeskunsthalle
17.00 Uhr: Pressegespräch mit den Mitwirkenden der Eröffnung
18.00 Uhr, Eröffnungsveranstaltung mit Intendant Rein Wolfs, OB Jürgen Nimptsch, Markus Ritterbach, Vizepräsident des 1. FC Köln, Gerald Asamoah und weiteren Gästen, mit Gesprächen, Musik und Projektvorstellungen Bonner Schulen (Eintritt frei);


Eröffnungsveranstaltung ab 18.00 Uhr
Begrüßung Rein Wolfs Intendant der Bundeskunsthalle
Gespräche, Projektvorstellung und Musik
mit folgenden Gästen:


Jürgen Nimptsch Oberbürgermeister der Stadt Bonn
Tannenbusch-Gymnasium
Gerald Asamoah Profi fußballspieler
Markus Ritterbach Vizepräsident des 1. FC Köln
Michael Scharf Vorsitzender des Stadtsportbundes Bonn e.V.
Coletta Manemann Integrationsbeauftragte der Stadt Bonn
Martin Rietsch Rapper 2schneidig
Carmen Martínez Valdés AsA e.V.
Katja Brender Post-Sportverein Bonn 1926 e.V.
Lars Paulsen Redakteur
Ronny Blaschke Moderation


 "Fotografie und Gestaltung: © studio kohlmeier berlin".

26.08.2015, 19.00 Uhr, Bundeskunsthalle:
„Lebens(t)räume“, Tanztheater, Musik und mehr von und mit jungen Flüchtlingen in Kooperation mit AsA e.V. (Eintritt frei);
 

27.08.2015, BTHV, 17.00 Uhr:
Workshop :„Sport mit Flüchtlingen“ des Landessportbundes NRW für Sportvereine Infos: siggi.blum@lsb-nrw.de.
 

29.08.2015, ganztägig, Sportanlage Wasserland:
Fußballbegegnungsfest „BallKONTAKTE“ mit Fußballturnier unter Einbindung von Flüchtlingen, Informationen von Vereinen und Initiativen rund um die Flüchtlings- und Integrationsarbeit, Bühnenprogramm und Musik (Eintritt frei)
 

30.08..2015, 19.00 Uhr, Bonner Pantheon:
Benefizveranstaltung zugunsten der Flüchtlingsarbeit in Bonn mit Nessi Tausendschön, Fatih Cevikkollu, Martin Zingsheim, Dave Davis, Norbert Alich und Volkan Erik. Eintritt 20.-€, ermäßigt 15.- €.
 

Gemeinsam mit den vielen engagierten Mitwirkenden und mit hoffentlich zahlreichen Besuchern soll in der Bundesstadt Bonn ein Zeichen gesetzt werden für ein friedliches und respektvolles Zusammenleben.
 

Nähere Informationen und die Plakatversionen der Ausstellung mit 
den Aussagen der 22 Sportler-/Politikerpaare in Print- und Online-
format unter: www.vereint-gegen-rechtsextremismus.de

Pressegespräch: Dienstag, 25. August 2015, 17 Uhr

Mit freundlichen Grüßen 

  Liebe Grüße
Thomas Wilden


Viel Spaß dabei wünscht Euch
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Montag, 10. August 2015

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir uns am 15. September in Pirsus (Suruc) sehen würden.

Call for Participation in an International Convoy for the Opening of Humanitarian Corridor from Turkey to Kobane

 
On 15the of September 2014, the Islamic State (ISIS) launched the first large scale attack against the canton of Kobanê in Syria. The Kurdish people living there, led by the People’s Protection Units of (YPG and YPJ) organized a historical war of resistance to defend themselves against the attack. The resistance of the men and women in Kobanê was, and remains, a fight for democracy, human rights, a common future, and equality of women in society.

Kobanê was liberated after 134 days of intense resistance, but the attacks from ISIS continue:

Between 25th and 27th June 2015, ISIS committed another massacre in Kobanê, where more than 200 civilians, most of them women and children, were brutally murdered.

Soon after, on the 20th of July 2015, a suicide bomber exploded in the cultural centre of Amara in Suruç in Turkey. The centre has been an important reference place for international solidarity with Kobanê, with large numbers of activists visiting and congregating there. The blast killed 32 people, and left over a 100 injured among the youth of the Young Socialist Organization, who wished to participate in the reconstruction of Kobanê.

Following this last attack, and while also maintaining a humanitarian blockade on Kobanê, Turkey declared its intention to join the International Coalition against ISIS. Instead, Turkey implemented a policy of ferocious attack on Kurdish positions that belonged to the YPG, the YPJ and the PKK, who have been the only forces effective against ISIS. Simultaneously, Turkey has launched a repressive campaign towards the supporters of the Turkish Left and pro-Kurdish opposition parties such as HDP, DBP and DTK. In the process Turkey has arrested more than 1,300 people, including a number of children.

Nevertheless, the resistance of Rojava continues, and Kobanê needs international support more than ever. Essential services such as water, electricity, food supplies and health care are still lacking or non-existent. It is also crucial that that the thousands of refugees return to their city safely, and support the reconstruction of the city in efforts towards normalisation of life for the traumatised community.

To date, Rojava and the region remain besieged by ISIS. The opening of the border with Turkey is essential in maintain a steady supply of aid and support for traumatised and war torn communities, including hundreds of thousands of refugees who lack access to basic needs and services. The population of Kobanê therefore urgently needs a humanitarian corridor to receive the necessary aid and relief in order to protect, supply and rebuild their city.

Further, after the liberation of Kobanê, anti-Isis Kurdish forces have captured strategic cities like Tal Abyad, Ain Issa, Sarrin, and Hasaka, and continue advancing toward liberating villages of the Raqqa region, the capital of ISIS in Syria. Each of these communities are in desperate need of international aid and services, which only a humanitarian corridor can address. Turkey’s continued prevention in allowing humanitarian aid to cross into Syria is in direct violation of human rights and international law.

The reconstruction of Kobanê, and humanitarian support for Rojava, is essential in cementing the only possible path for democratization of Syria and the entire area. In contrast, the objective of Turkey is to create a buffer zone between the cantons of Kobanê and Afrin, which will facilitate advancement of jihadist and other terrorist forces that endanger hundreds of thousands of innocent civilian lives. This current situation requires an extraordinary mobilization of international solidarity to support the Kurdish people.

Therefore, we invite individual activists, institutions, trade unions, political parties, NGOs, feminist groups, environmentalist groups, youth organisations, concerned citizens, and local and international authorities to participate in a large international caravan to promote peace, by making a public international call for the opening of a humanitarian corridor between Turkey and Syria. The Humanitarian Caravan will urge the UN to assure the opening of another border crossing, based on the implementation of the Resolution 2165 of 14 July 2014, article 2.

Tuesday, the 15th of September 2015, will mark the anniversary of the first ISIS attack on Kobanê. On this date we aim to stand in solidarity with the people of Kobanê and Rojava in the border town of Suruç (Pirsus) between the 15t-17th, to express our political support, and request the entry of a humanitarian convoy to Kobanê as a concrete act of international solidarity.




We hope to see as many international supporters on the 15th in Suruç.
Solidarity Committe
For further information and registration please contact : carovana15settembre@gmail.com

Deutsche Kontaktadressen im Text (Bild 2 siehe oben)


 

 Wir würden uns sehr freuen, wenn wir uns am 15. September in Pirsus (Suruc) sehen würden.

Mittwoch, 5. August 2015

Photojournalists Can’t Be Replaced by iPhones >>> (by Chris Wade and A.J. McCarthy)



With the rise of smartphones and social media, everyone with a
Wi-Fi connection and an iPhone can pretend to be an amateur photojournalist. But with conflict rampant around the globe—and newsrooms shrinking worldwide—the need for trained and talented photographers in the field has never been more obvious than it is now. In the clip above, Todd Heisler (staff photographer for the New York Times) and Sandy Ciric (director of photography at Getty Images) describe the importance of having people like Chris Hondros covering the worlds wars, and why a good photographer is irreplaceable when it comes to accurately reporting a story.

http://www.slate.com/articles/news_and_politics/over_there/2014/08/photojournalists_replaced_by_iphones_chris_hondros_brooklyn_brewery_video.html

Mittwoch, 29. Juli 2015

VISUM zieht nach Hannover

Die Bildagentur VISUM verlagert zum 1. August 2015 ihren Geschäftssitz von Hamburg nach Hannover.

"Mit seinem Hochschulangebot für Fotojournalismus und Dokumentarfotografie, zahlreichen Fotografenbüros, dem LUMIX-Fotofestival und Fotogalerien hat sich Hannover zum Zentrum für jungen engagierten Fotojournalismus in Deutschland entwickelt.

Hannover ist Standort einer der besten Ausbildungsstätten für Fotojournalismus weltweit. Absolventinnen und Absolventen der Hochschule zählen regelmäßig zu den Gewinnern der wichtigsten journalistischen Fotowettbewerbe.

Als Autorenagentur freuen wir uns in diesem Umfeld tätig sein zu können“, so VISUM-Geschäftsführer Alfred Büllesbach.

„Im Zentrum unserer Arbeit stand immer die Nähe zu unseren Foto-
grafen, die Kommunikation und der Austausch über gemeinsame Projekte“.

Die Agentur wird in Hannover auch neue Wege gehen, die über den reinen Bildverkauf hinausgehen.

So wird im Herbst der erste Band der edition VISUM erscheinen –
einer Buchreihe mit Fotos von VISUM-Fotografen. Um neue Präsentationsformen für Fotografie zu entwickeln, wird VISUM mit innovativen Firmen in der Medienbranche kooperieren.

Der neue Standort in Hannover bietet dazu beste Voraussetzungen.
In der HALLE 96 - Zentrum für Kreative im Stadtteil Linden arbeiten mehr als 40 Firmen der Kreativ- und Medienbranche unter einem Dach.

Die HALLE 96 ist ein Projekt von hannoverimpuls, der Wirtschafts-
förderung Hannover, um Start-Ups und bestehende Firmen zusam-
menzubringen. VISUM wird hier ihre langjährigen Erfahrungen im Bildermarkt und ihr Netzwerk an Fotografen miteinbringen.

Die neue Adresse ab dem 1. August 2015 lautet:

VISUM Foto GmbH, HALLE 96, Hanomaghof 2, 30449 Hannover
Telefon: 0511 - 360 509 20 Fax: 0511 - 360 509 24

Dienstag, 7. Juli 2015

Der Wettbewerb „Werbewerke – Werbung, die anspricht statt anstrengt" der Regionalgruppe 56 des Vereins Deutsche Sprache geht in die achte Runde

Seit 2008 führt der Vorstand der Regionalgruppe 56 im VDS unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Heinz-Günther Borck den „Wettbewerb Werbewerke“ durch. Ausgezeichnet wird dabei Werbung, die intel-ligent, pfiffig und überraschend mit der deutschen Sprache umgeht.

Nach den Erfolgen der vergangenen sieben Jahre schreibt die Regionalgruppe 56 des VDS (Verein Deutsche Sprache) zum achten Mal den Wettbewerb „Werbewerke“ (bis 2013 mit dem Leitwort "Werbung, die wirklich wirbt und nicht verwirrt") aus.

In der Zeit vom 1.6. bis zum 15.8.2015 (Einsendeschluss) werden Fotos von Werbung auf Ladenschildern, Plakaten, Faltblättern oder in Zeitungen und Zeitschriften gesucht, die in originellem und aussagekräftigem Deutsch verfasst sind.

Als abschreckende Beispiele können Aufnahmen von "deutsch-
(sprachig)er" Werbung, in der Englisch oder Scheinenglisch benutzt wird, eingesandt werden. Die besten Einsendungen beider Kategorien werden mit Geldpreisen bis zu 200 Euro prämiert.


 Mit welchen Produkten auch immer man sich befaßt – vielfach wird man mit rätselhaften Wortfolgen wie "oneTouch Function", "damen casual" oder "Essence French Click & Go Nails" eingedeckt.

Die Sprache der Werbung – oft englisch, teils künstlich/denglisch, oft ohne Beachtung der Recht-schreibung – verwirrt die allermeisten Verbraucher: Das haben Studien längst nachgewiesen.

Trotzdem werden mögliche Kunden nicht verständlich angesprochen, nicht sachgerecht informiert, sondern weiterhin mit englischen und scheinenglischen Wortgebilden bombardiert. Das Gehirn reagiert mit Streß, und unverdauliche Inhalte werden nicht mehr wahrgenommen. Wer wird durch denglischen Sprachmatsch überhaupt angesprochen?

Zwar sollten Wörterbücher, Angliszismenindex, findige Helfer oder die Nachfrage beim Erzeuger etwas Licht ins Wirrwarr bringen können, aber selbst wer solchen Aufwand betriebe, ginge womöglich leer aus. Häufig sind diejenigen, die es wissen müßten, selbst nicht mehr in der Lage, das Gemeinte auf Deutsch zu erklären, und obendrein haben viele englische Begriffe eine ganz andere Bedeutung, als sie ihnen die Denglischsprecher andichten. Inzwischen wissen die meisten, dass "Public Viewing" nicht Gruppenfernsehen, sondern Leichenschau, dass "Body Bag" nicht Ruck-, sondern Leichensack bedeutet. Wortgebräu made in Germany – schmerzlich, wenn die Sprache der Dichter und Denker dilettantisch und mit so viel Ignoranz verkocht wird.

Ob man unfähig ist, in der eigenen Sprache zu denken, oder ob man eigene kulturelle Minderwertigkeitskomplexe pflegt - beides stellt den Machern des Sprachmatsches ein schlechtes Zeugnis in Sachen Bildung aus. Frei nach Konfuzius kann man sich fragen: "Wenn das, was gesagt wird, nicht das ist, was gemeint ist – kann dann die Sache noch in Ordnung sein?"

Der Verein Deutsche Sprache (VDS) wendet sich gegen diesen inkompetenten und viele Gruppen der Gesellschaft ausgrenzenden Umgang mit der deutschen Sprache, die er im Gegenteil erhalten und gefördert sehen will. Die Sprache einer jeden Sprachgemeinschaft ist nicht nur wesentliche und unabdingbare Grundlage der Verständigung ihrer Mitglieder; die Muttersprache, in der ein Mensch aufwächst, ist wesentlicher Bestandteil seiner Identität. Sprache ist nicht nur Information, sondern begründet auch Weltsicht und Selbstverständnis, sie ist seit unvordenklichen Zeiten gesammelte Erfahrung und Denkwerkzeug – wer wollte je tiefer, weiter, präziser denken, als seine Sprache es ihm erlaubt?

Aus diesem Grunde hat die Charta der Grundrechte der EU Sprache und Kultur für schützenswert erklärt.

Vor diesem Hintergrund ruft die VDS-Regionalgruppe 56 unter Vorsitz von Prof. Dr. Heinz-Günther Borck zur Teilnahme am "VIII. Wettbewerb Werbewerke" auf.

Bis zum 15.8.2015 können Beispielbilder witziger, einfallsreicher, vielleicht neuartiger deutscher Werbung eingesandt werden, und zwar sowohl der Produkt- wie auch der Eigenwerbung eines Unternehmens. Die Eigenwerbung beginnt schon beim Firmennamen, wie früher eingesandte Beispiele des Friseurladens "Schopfgestalter" oder des Optikergeschäftes "Neusehland" zeigen – Kreativität gepaart mit Verstand.

Andererseits verleiht die Regionalgruppe 56 seit 2012 auch Abmahnpreise für das bedenkenlose Verunstalten des Deutschen – eingesandt werden sollen also auch Beispiele verwirrender, unverständlicher oder törichter Werbesprache.

Haarsträubend war etwa die Ankündigung "Baby Sale": Gemeint war Kinderkleidung im Schluss-verkauf, aber es klang eindeutig nach strafrechtsrelevantem Handel mit Kleinkindern. Auf Englisch fiel das natürlich nicht so auf.

In zahlreichen anderen Fällen wird unsere Muttersprache wahl- und grundlos mit einer Fremdsprache durchmischt, die 60-90 Prozent der Bevölkerung nicht ausreichend gut verstehen, wie Verständnis-studien belegen.

Dieser denglische Sprachmatsch verstopft Augen, Ohren und Gehirne, führt zu Verwirrung und Mißverständnis.

An die Stelle klarer Aussagen treten vage Vorstellungen. Folgen sind Nichtverstehen und damit Nichtteilnahme an der öfffentlichen Kommunikation, abnehmende Schreibkompetenz, ungenaues Denken. Besonders Ältere, Ostdeutsche, Zuwanderer und weniger Gebildete werden ausgegrenzt.

Das Produzieren von unverständlichem Sprachmatsch widerspricht allen Maßnahmen der Antidiskriminierung, Integration und Inklusion, die ohne eine gemeinsame, gemeinschaftsbildende Sprache nicht gelingen können. Ist diese Einsicht, die sich in der biblischen Geschichte von der babylonischen Sprachverwirrung bereits findet, so schwer zu begreifen?

Die besten Einsendungen (gern auch mit Erläuterungen) werden mit 50 bis 200 Euro prämiert und öffentlich vorgestellt; für die drei besten Werbeideen werden zusätzlich den Ladeninhabern bzw. Plakatgestaltern Anerkennungsurkunden des Vereins Deutsche Sprache überreicht. Bilder zur Teilnahme am Wettbewerb „Werbewerke“ und Begründungen können als elektronische Post bis zum 15.8.2015 an eingesandt werden ( möglichst im Bild-, also JPG- oder PNG-Format).

Über den Verein Deutsche Sprache

Der 1997 von dem Dortmunder Mathematiker und Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Walter Krämer gegründete Verein hat über 35.000 Mitglieder in mehr als 100 Ländern.

Ziel des Vereins ist die Förderung und Weiterentwicklung der deutschen Sprache und die Abwehr irritierender und verdrängender Anglizismen („Denglisch“).

Zur Verwirklichung dieser Ziele, die sich in Übereinstimmung mit den Artikeln 21 und 22 der Charta der Grundrechte der europäischen Union befinden (2007/C 303/01 – Verbot sprachlicher Diskrimi-nierung, Schutz der Sprachen und Kulturen Europas), arbeitet der Verein mit dem EFM Europäischen Forum für Mehrsprachigkeit und dem Europäischen Bürgernetzwerk zusammen.