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Samstag, 25. Juni 2016

(n-ost) Verleihung n-ost-REPORTAGEPREIS 2016: Preisträger ausgezeichnet

n-ost-REPORTAGEPREIS 2016
Auszeichnung für Beiträge aus Rumänien, Bosnien und Herzegowina und Bulgarien


(n-ost) Berlin, 24.06.2016 -
Der n-ost-Reportagepreis 2016 wurde vor 115 Gästen gestern Abend, am 23. Juni, im Grünen Salon der Volksbühne Berlin zum zehnten Mal verliehen.
Der Preis geht an herausragende, hintergründige Osteuropa-Reportagen, die im Vorjahr in deutschsprachigen Medien erschienen sind. Er wird in den drei Kategorien Text, Radio und Foto je einmal verliehen und ist mit jeweils 2.000 Euro dotiert.

Die Preisträger 2016 sind:
Christoph Cadenbach mit der Textreportage Guter Stiel (Süddeutsche Zeitung Magazin, 23.10.2015)
Mechthild Müser mit der Radioreportage Jede Nacht haben sie andere geholt (WDR/DKultur/BR, 04.06.2015)
Pepa Hristova mit der Fotoreportage The Bartered Bride (u.a. Kunstmagazin Art, Süddeutsche Zeitung, 17.10.2015)

In ihren Reportagen schildern die Autoren Geschichten jenseits der tagesaktuellen Schlagzeilen:
Christoph Cadenbach verfolgt den Weg und den Wertzuwachs von Steinpilzen aus den Karpatenwäldern bis in die Großmarkthalle in München. Die in Deutschland als Delikatessen gehandelten Pilze werden in Rumänien von Roma gesammelt – für sie sind die Pilze eine große Chance. Cadenbachs Reportage hat „viel Schwung, eine überzeugende Dramaturgie und ein originelles Thema“ (Werner D’Inka, Herausgeber der F.A.Z. in seiner Laudatio).
Die Radioreportage von Mechthild Müser erzählt am Beispiel des Bosnienkriegs „einprägsam erschreckend und zugleich schlicht“, wie sexuelle Gewalt zur bewussten Kriegsstrategie wird. Sie verwebt persönliche Schicksale mit Aussagen von Wissenschaftlern und Diskussionen auf politischer Ebene. Ihr Stil „macht das Feature zu einer besonderen Dokumentation und Analyse“ (Laudatorin Silke Engel, Sprecherin der Universität Potsdam).
Pepa Hristova dokumentiert in ihrer Fotoreportage eine archaische Tradition bulgarischer Roma, die auf Brautmärkten ihre Töchter im heiratsfähigen Alter feilbieten. Die Fotografin porträtiert die herausgeputzten Mädchen vor riesigen Bildtafeln mit idealisierten Stadtansichten. „Diese Porträts haben einen doppelten Boden. Sie hallen nach“ (Laudator Michael Hauri, Geschäftsführer 2470.media).

Außerdem wurde bereits zum dritten Mal der Recherchepreis Osteuropa von Brot für die Welt und Renovabis vergeben. Die beiden Hilfswerke fördern aufwändige Reportage-Projekte in Mittel- und Osteuropa mit jährlich bis zu 7.000 Euro. Preisträger 2016 sind Simone Brunner und Florian Bachmeier, die in der Ostukraine auf beiden Seiten der Frontlinie Jugendliche porträtieren werden, die mit dem Krieg aufwachsen. Einen Zuschuss erhalten außerdem Merle Hilbk und Andrey Sosnin für eine Recherche über die Ansiedlung von Flüchtlingen in der Tschernobyl-Zone in Belarus.

Im Zentrum des Abends standen die insgesamt neun nominierten Reportagen: Autoren und Fotografen berichteten von ihren Recherchen und stellten ihre Beiträge vor. Schauspielerin Dorothee Krüger las Auszüge aus den drei nominierten Texten.

 n-ost – Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung
Alexandrinenstr. 2-3, Aufgang C
D-10969 Berlin
+49.(0)30.259 32 83-26
reportagepreis@n-ost.org
www.n-ost.org/reportagepreis

Freitag, 17. Juni 2016

Lieblingsorte in Deutschland gesucht - „Mein Ort in Deutschland” geht in die Online-Abstimmung

Wer schon einmal im Ausland war, weiß: Die schönsten Erlebnisse warten nicht unbedingt an touristischen Attraktionen. Auch eine Parkbank, ein unscheinbares Stadtviertel oder ein verwunschener Hauseingang können unvergesslich bleiben. Mit dem Wettbewerb „Mein Ort in Deutschland” sucht das Goethe-Institut Lieblingsorte in Deutschland. Weltweit wurden Menschen, die nicht gebürtig aus Deutschland stammen, dazu aufgerufen, ihre Geschichten auf www.goethe.de/meinort zu teilen. Eine Fachjury aus den Bereichen Kultur, Wissenschaft und Politik, darunter der Schriftsteller Saša Stanišić, hat nun zehn herausragende Beiträge ausgewählt, die ab heute ins Rennen um den großen Publikumspreis gehen: eine Reise nach Deutschland.

Rund 1.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 100 Ländern, darunter Russland, China, Indonesien, USA und Argentinien, haben ihre Geschichten über persönliche Sehnsuchtsorte in Deutschland auf dem Webportal von „Mein Ort in Deutschland” geteilt. Die Texte konnten auf Deutsch oder in der Landessprache eingereicht werden und sind auf einer interaktiven Deutschlandkarte verortet. Nun hat eine Fachjury, der der Generalsekretär des Goethe-Instituts Johannes Ebert, der Leiter der Abteilung Kultur und Kommunikation des Auswärtigen Amts Andreas Görgen, die Geschäftsführerin des Hueber Verlags Michaela Hueber, die Präsidentin des Deutschen Städtetages Oberbürgermeisterin Eva Lohse, die Professorin für Architektur- und Planungssoziologie Martina Löw und der Schriftsteller Saša Stanišić angehören, die zehn herausragendsten Beiträge ausgewählt. Vom 17. Juni bis 3. Juli 2016 können alle angemeldeten Nutzerinnen und Nutzer aus den zehn Finalbeiträgen ihren Favoriten küren und damit den Hauptpreis vergeben: eine einwöchige Reise nach Deutschland für zwei Personen – an den Ort ihrer Wahl.

Die Finalbeiträge stammen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Russland, den USA, Neuseeland, Uruguay, Serbien und Vietnam und beschreiben eine Vielfalt an Orten und Erinnerungen: ein Fenster im Deutschen Literaturarchiv Marbach, den kleinen Ostseeort Lubmin, eine geschichtsträchtige Straßenecke in Berlin-Neukölln, eine Bäckerei in Gotha oder einen kuriosen Uhrenpark im Schwarzwald. „Mein Ort in Deutschland” ermöglicht weitere interessante Einblicke: So liegt Berlin mit 180 Beiträgen auf Platz eins der beliebtesten Orte und Russland stellt mit knapp 25 Prozent die meisten Autorinnen und Autoren. Neuschwanstein wiederum gewann als beliebtester Ort, der keine Stadt ist. Die 80 spannendsten und originellsten Beiträge werden im Herbst vom Hueber Verlag als Buch veröffentlicht.

Als „Sonderpreis deutsche Sprache” wurde im Mai außerdem ein tutorierter Onlinekurs des Goethe-Instituts unter allen auf Deutsch eingereichten Texten verlost.

Weitere Informationen zum Projekt und zur Online-Abstimmung unter:
www.goethe.de/meinort

„Mein Ort in Deutschland” ist ein Projekt des Goethe-Instituts in Zusammenarbeit mit dem Hueber Verlag. Der Aufbau von „Mein Ort in Deutschland” wurde aus Mitteln der Bildungsoffensive Deutsche Sprache des Auswärtigen Amtes gefördert.

Mittwoch, 15. Juni 2016

Reporter ohne Grenzen sucht Referent/in für Pressearbeit in Berlin (Teilzeit, 27 Stunden)

REFERENT/IN FÜR PRESSEARBEIT IN BERLIN
(Teilzeit, 27 Stunden)


(Diese Ausschreibung auf der ROG-Webseite: www.reporter-ohne-grenzen.de/ueber-uns/jobs/ )

Reporter ohne Grenzen e.V. sucht möglichst zum 1. September 2016 eine/n zusätzliche/n Referentin/en, die/der die Pressearbeit der deutschen Sektion im Team mit einer Kollegin und einem Kollegen verantwortet. Die Stelle ist zunächst auf ein Jahr befristet.

Sie übernehmen bei uns folgende Aufgaben:
•       Schreiben von Pressemitteilungen, Meldungen und Artikeln;
•       Interviews zu aktuellen Themen und Beantwortung von Anfragen;
•       mittel- und langfristige Themenplanung;
•       Recherche und Aufbereitung von Hintergrundinformationen für Interviews und Presseartikel;
•       Organisation von Medienkampagnen, Pressegesprächen und weiteren Veranstaltungen;
•       Erstellung von Informationsmaterial und inhaltliche Pflege des Onlineauftritts;
•       Korrespondenz und Kommunikation mit dem Internationalen Sekretariat in Paris.

Wir erwarten von Ihnen:
•       mehrjährige Praxis als Journalist/in;
•       journalistische Ausbildung (Journalistik-Studium, Volontariat oder vergleichbare Ausbildung), Stil- und Textsicherheit auch unter Zeitdruck sowie Freude an gründlicher Recherche;
•       Interesse an der Entwicklung der internationalen Medienlandschaft;
•       sehr gutes Englisch in Wort und Schrift;
•       sicherer Umgang mit Datenbanken und Content-Management-Systemen;
•       hohes Maß an Zuverlässigkeit, Flexibilität und Teamfähigkeit.

Von Vorteil sind:
•       regionale Spezialisierung (bevorzugt Asien, ggf. China);
•       weitere Sprachkenntnisse neben Englisch;
•       Praxiserfahrung in Pressearbeit (Verband, NGO o.ä.).

Wir bieten Ihnen:
•       Mitarbeit in einer renommierten internationalen Menschenrechtsorganisation;
•       eine zunächst auf ein Jahr befristete Teilzeitstelle (27 Stunden), Vertragsverlängerung/
Entfristung wird angestrebt;
•       Bruttojahresgehalt von 26.040 Euro, im Falle einer Vertragsverlängerung/Entfristung steigerungsfähig;
•       30 Tage Jahresurlaub;
•       ein motiviertes und freundliches Team in Berlin-Kreuzberg.

Wir freuen uns über aussagekräftige Bewerbungen (Motivationsschreiben inklusive Angabe des frühesten Eintrittstermins, tabellarischer Lebenslauf, relevante Zeugnisse, Kontaktdaten von zwei Referenzpersonen), die Sie uns bitte als ein einziges (!) PDF-Dokument (maximal 1,5 MB) bis Mittwoch, 29. Juni 2016 per E-Mail an bewerbung@reporter-ohne-grenzen.de senden. Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich am 21. und 22. Juli statt.

Rückfragen beantwortet gerne Christian Mihr unter +49 (0)30 202 15 10-0.

Montag, 13. Juni 2016

Das Projekt »Ein Rucksack voller Bilder«, ...

... das Sebastian Cunitz und Julius Matuschik vom Cameo Kollektiv in Hannover mit Flüchtlingsfamilien durchgeführt haben – und das hoffentlich fortgeführt wird. Ziel der Fotografie-Workshops ist es einerseits, den Kindern in den Flüchtlingsunterkünften eine sinnvolle, kreative Beschäftigung zu geben. Zusammen mit den Eltern soll im Gespräch über die entstandenen Bilder aber auch die Sprachkompetenz erweitert werden.

Sprache(n) lernen durch Fotografie

http://freelens-foundation.org/2016/05/13/sprachen-lernen-durch-fotografie/
 
 
...  mit dem Mittel der Fotografie Kindern in Flüchtlingsunterkünften eine sinnvolle, kreative Beschäftigung zu geben und anhand der entstandenen Fotos gemeinsam mit den Eltern die Sprachkompetenz zu erweitern und Grundlagen der deutschen Sprache zu üben.

Jede Familie wurde hierfür mit einer Kamera ausgestattet und gemeinsam mit den Dozenten wurden erste Fotos aus dem nahen Umfeld erstellt. Durch Ausflüge wurde dieses Umfeld nach und nach erweitert und der erlebte und fotografierte Raum vergrößerte sich.

Die entstandenen Bilder wurden im Eltern-Kind-Tandem unter Anleitung eines Sprachdozenten besprochen und beschriftet. So lernten die Familien gemeinsam die deutsche Sprache, ohne dabei ihre Muttersprache außer Acht zu lassen. Die Bilder wurden zu einer Mappe geheftet und so zu einer individuellen Fibel für die Kinder, die diese nun in ihrem eigenen Rucksack überall hin mitnehmen können.

In einer weiteren Projektphase sollen die ersten Workshops evaluiert und ein Konzept ausgearbeitet werden, welches die Grundlage für eine Onlinefortbildung anderer interessierter Einrichtungen bilden wird. Die für das Projekt von der FREELENS Foundation zur Verfügung gestellten Kameras sollen auch für diese Folge-Workshops genutzt werden.

Mittwoch, 8. Juni 2016

LUMIX Festival für jungen Fotojournalismus, ab 15. Juni für 5 Tage in Hannover

In wenigen Tagen ist es soweit, und das 5. LUMIX Festival für jungen Fotojournalismus wird eröffnet. Noch laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren – das Team bereitet die Ausstellungsorte vor und hängt die letzten Bilder der 60 ausstellenden Fotografen auf. Schritt für Schritt verwandelt sich in den nächsten Tagen das ehemalige Expo-Areal in eine der größten Fotoschauen Europas. Fünf Tage voller Inspiration, spannender Geschichten aus vielen Teilen der Welt, interessanter Vorträge und vieles mehr: Das ist das 5. LUMIX Festival für jungen Fotojournalismus vom 15. bis 19. Juni in Hannover.




Loslegen: Eröffnung des 5. LUMIX Festivals

Die Eröffnung des 5. LUMIX Festivals für jungen Fotojournalismus steht kurz bevor. Am Mittwoch, 15. Juni, startet die fünftägige Fotoschau auf dem ehemaligen Expo-Gelände in Hannover. Fast 1.500 Bilder von 60 Fotografen u. a. aus Deutschland, Afghanistan, Iran, Frankreich, Argentinien, USA, Spanien, Norwegen, Südkorea und Myanmar sowie 20 Multimedia-Reportagen werden gezeigt. Zusätzlich gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Vorträgen, Workshops, Portfoliosichtungen und Diskussions-runden. Die offizielle Eröffnung des Festivals findet am Mittwoch (15.6.) um 14.30 Uhr im Hörsaal des Design Centers statt. Festivalleiter Prof. Rolf Nobel hält die Begrüßungsrede, anschließend sprechen Andrea Hoops (Niedersächsische Staats-sekretärin für Wissenschaft und Kultur), Harald Härke (Kultur- und Personaldezernent der Stadt Hannover), Christian Sokcevic (Geschäftsführer Panasonic) und Prof. Dr. Josef von Helden (Präsident der Hochschule Hannover).
 

Anschauen: Präsentation von 20 Multimedia-Stories

Auch in diesem Jahr können sich Besucher des LUMIX Festivals wieder 20 spannende Multimedia-Stories anschauen. Im extra eingerichteten Kinosaal sowie an stationären Bildschirmen im Lichthof des Design Centers werden die filmischen Arbeiten an den fünf Festival-Tagen präsentiert. Außerdem finden am Freitag (17.6.) um 12 Uhr und am Samstag (18.6.) um 14 Uhr Gesprächsrunden mit den anwesenden Autoren statt. Am Sonntag (19.6.) werden alle Multimedia-Stories zusätzlich im Kinosaal des Planet MID gezeigt. Einen Überblick der Themenvielfalt der Multimedia-Reportagen gibt es hier:http://fotofestival-hannover.de/festival/multimedia-stories.html
 

Erleben: Spannendes Programm im Container-Dorf

Im Container-Dorf, das zum ersten Mal während des LUMIX Festivals auf der Expo Plaza errichtet wird, präsentieren sich Zeitungen, Magazine, Institutionen und Kollektive. Durch diese Erweiterung gibt es zahlreiche neue Termine im Programm: Unter anderem organisiert die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) einen Vortrag mit Fotograf Alexander Körner zum Thema „Arbeiten im Krisengebiet“. Die Bildredakteure des Stern bieten einen einmaligen Einblick in die Arbeit hinter die Kulissen des Magazins. Ein Symposium zum Thema Gruppenarbeit im Fotojournalismus veranstaltet das Cartell Collectiv. Außerdem werden Felix Koltermann und Christoph Bangert ihre neuen Bücher präsentieren. Alle Veranstaltungen sind offen für Festival-Besucher.
Das komplette Programm im Container-Dorf gibt es hier:
http://fotofestival-hannover.de/festival/container-dorf.html


Präsentieren: Die Finalisten für den Stern Grant stehen fest

222 Fotografinnen und Fotografen aus 53 Ländern haben sich in diesem Jahr für den STERN Grant 2016 beworben. 19 von ihnen haben es auf die Shortlist geschafft, und jetzt sind drei von ihnen nominiert: Tamina-Florentine Zuch aus Hannover, Jérémie Jung aus Paris und Sebastian Liste aus Rio de Janeiro. Die Gewinnerin bzw. der Gewinner dieses mit 10.000 Euro dotierten Förderpreises erhält die Gelegenheit, in Zusammenarbeit mit einem Stern-Reporter die eigene Geschichte oder Reportage zu produzieren und anschließend in einer Publikation der Stern-Markenfamilie zu veröffentlichen.
 

Mitmachen: Medienpartner HAZ stiftet Publikumspreis

Die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) stiftet zum vierten Mal den Publikumspreis, der mit 1.000 Euro dotiert ist. Alle Besucher des LUMIX Festivals dürfen vom 15. bis 18. Juni ihre Stimme für die Reportage abgeben, die sie am meisten berührt, begeistert oder unterhalten hat. Die Stimmkarten liegen überall auf dem Festivalgelände aus und können im HAZ-Container im Container-Dorf auf der Expo Plaza abgegeben werden. Mitmachen lohnt sich gleich doppelt, denn nicht nur die persönlich favorisierte Fotoarbeit hat die Chance auf den HAZ-Publikumspreis. Unter allen Teilnehmern werden drei von Panasonic Deutschland gesponserte LUMIX-Kameras verlost.
 

Austauschen: Gesprächsrunden mit den ausstellenden Fotografen

Exklusiv für die Besucher des LUMIX Festivals bieten die ausstellenden Fotografen, die nach Hannover kommen, geführte Touren in Deutsch und Englisch an. Dabei geben sie Einblick in ihre Projekte, berichten von ihren Erfahrungen während der Arbeit und beantworten Fragen der Teilnehmer. Von Donnerstag, 16.6. bis Samstag, 18.6. finden jeweils von 11 Uhr bis 15 Uhr stündlich die „Meet the Photographer“-Gesprächsrunden mit dem jeweiligen Fotografen am Ausstellungsort statt. Das detaillierte Programm finden Sie hier: http://fotofestival-hannover.de/festival/meet-the-photographers.html
 

Diskutieren: Gesprächsrunde zum Umgang mit Bildern

Der Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie der Hochschule Hannover, die Kommission für Jugendmedienschutz (Berlin), der Deutscher Presserat (Berlin) und die Deutsche Journalisten-Union (dju) in ver.di (Berlin/Hannover) veranstalten am Samstag, 18.6., eine Podiumsdiskussion zum Thema „Bilder als Dokument der Realität – Was muten wir dem Betrachter zu?“. Im Mittelpunkt steht die Frage des Umgangs mit der emotionalen Wirkung von Bildern, die Massenmedien nutzen, und dem Spagat der Medien zwischen journalistischer Haltung und Auflagensteigerung.
Die Gesprächsrunde, die um 14 Uhr im Hörsaal des Design Centers beginnt, wird von Journalist Steffen Grimberg moderiert. Teilnehmer sind Fotograf Christoph Bangert, Andreas Fischer (Vorsitzender der Kommission für Jugendschutz), Sigrun Müller-Gerbes (Mitglied im Deutschen Presserat), Chefredakteur von Bild.de Julian Reichelt sowie Andreas Trampe (Leiter Bildredaktion Stern) und Michael Pfister (Leiter Bildredaktion Zeit Online).

Samstag, 4. Juni 2016

EXPERTENGESPRÄCH AUS DER REIHE „WELTKULTUREN IN FRANKFURT – ETHNOLOGIE UND MUSEUM IM 21. JAHRHUNDERT“, 07.06.2016 - 18:00

„Ethnografische Sammlungen und ihr Potential für Wissenschaft und Öffentlichkeit“
 
Mit Prof. Dr. Hans Peter Hahn (Professor für Ethnologie, Goethe-Universität Frankfurt)

Das Dezernat Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main lädt gemeinsam mit dem Weltkulturen Museum und dem Kulturamt alle Interessierten zu einer weiteren öffentlichen Veranstaltung der Reihe „Weltkulturen in Frankfurt – Ethnologie und Museum im 21. Jahrhundert“ in das Historische Museum ein.
Welche Themen könnten in Bezug auf den Umgang mit ethnografischen Sammlungen relevant sein? Wie lässt sich der Blick auf materielle Kultur museal umsetzen? Nach dem allgemeinen Expertengespräch im November 2015 spricht Prof. Dr. Hans Peter Hahn nun zum Thema „Ethnografische Sammlungen und ihr Potential für Wissenschaft und Öffentlichkeit“.

Anschließend möchten wir den interessierten Zuhörern die Gelegenheit zu Fragen und inhaltlichem Austausch bieten. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und auf eine lebhafte Diskussion.

Prof. Dr. Hans Peter Hahn ist Professor für Ethnologie und Sprecher des Graduiertenkollegs „Wert und Äquivalent“ an der Goethe-Universität Frankfurt sowie seit 2015 Fellow am Exzellenzcluster „TOPOI“ der FU Berlin. Als wissenschaftlicher Beirat ist Prof. Dr. Hans Peter Hahn unter anderem für die Ethnografisch-Archäologische Zeitschrift, das Forum Kritische Archäologie und das Humboldt-Forum Berlin tätig. Seine Forschungsschwerpunkte erstrecken sich regional über Westafrika, Ghana, Togo und Burkina Faso; thematisch von materieller Kultur über Wirtschaftsethnologie bis hin zu Migration und Mobilität. Aktuell forscht er unter anderem zu „Mobile Welten“ im Rahmen des BMBF-Programm „Sprache der Objekte“. Zu seinen neuesten Veröffentlichungen zählen „Vom Eigensinn der Dinge“  (Berlin: Neofelis, 2015), „Lost in Things. Fragen an die Welt des Materiellen“ (Münster: Waxmann, 2015) sowie  „Ethnologie“ (Berlin: Suhrkamp, 2014).


In deutscher Sprache
Kostenlos

Historisches Museum Frankfurt
Sonnemann-Saal
Fahrtor 2 (Römerberg)
60311 Frankfurt am Main

Weltkulturen Museum
Schaumainkai 29-37
60594 Frankfurt am Main

n-ost-REPORTAGEPREIS 2016 - Neun Reportagen nominiert

Von Steinpilzen, gekauften Bräuten und einem Familienausflug in die belarussische Provinz

Die neun Finalisten für den n-ost-Reportagepreis 2016 stehen fest. Aus insgesamt 152 Einreichungen haben die Jurys in einem anonymisierten Verfahren die Nominierten in den Kategorien Text, Radio und Foto bestimmt.

Die nominierten Reportagen erzählen von Flüchtlingen auf der Balkanroute, vom Bosnienkrieg und dem Geschäft mit südosteuropäischen Leiharbeitern. Sie werfen ihre Schlaglichter auf die Ukraine, auf Transnistrien, Belarus, Rumänien, Russland und Bulgarien.

Wer die Gewinner in den drei Kategorien sind, das erfahren die Gäste der Preisverleihung am Donnerstag, 23. Juni 2016, ab 20 Uhr. Unter Anwesenheit der Autorinnen und Autoren werden im Grünen Salon der Volksbühne Berlin die nominierten Textreportagen vorgelesen, Auszüge aus den Features gespielt und die Fotostrecken präsentiert.

An dem Abend wird außerdem der Recherchepreis Osteuropa vergeben. n-ost ist Partner des Stipendiums, mit dem die beiden Hilfswerke Brot für die Welt und Renovabis die Berichterstattung aus Osteuropa fördern. Jährlich wird eine Recherche mit bis zu 7.000 Euro unterstützt.

Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Anmeldung an reportagepreis@n-ost.org.

Die Nominierten der Kategorie TEXTREPORTAGE sind:

CHRISTOPH CADENBACH: Guter Stiel, Süddeutsche Zeitung Magazin, 23.10.2015
MICHAEL MARTENS: Osamas Leute, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.09.2015
TIM NESHITOV: Das Dorf, Süddeutsche Zeitung, 5.12.2015

Die Nominierten der Kategorie RADIOREPORTAGE sind:


DOMINIK BRETSCH: Abzocke im Schatten der Freizügigkeit. Über mafiöse Geschäfte mit Leiharbeitern in der EU, SWR 2/WDR 5, 20.05.2015
CHRISTOPH GOLDMANN UND LEIF KARPE: Der Familienausflug oder Kalte Tage in Pinsk. Die wahre Geschichte der Lila Binenstzok, DLF, 16.06.2015
MECHTHILD MÜSER: Jede Nacht haben sie andere geholt. Vergewaltigung als Kriegsstrategie, WDR 5/DKultur/BR, 04.06.2015

Die Nominierten der Kategorie FOTOREPORTAGE sind:


NIELS ACKERMANN: L'Ange blanc, veröffentlicht unter dem Titel Julia oder eine ukrainische Jugend in Das Magazin, 16.05.2015
EMILE DUCKE: Transnistria, FOG Magazin, 20.06.15
PEPA HRISTOVA: The Bartered Bride, u.a. veröffentlicht in Art, 9/2015, und unter dem Titel Brautschau in Süddeutsche Zeitung, 17.10.2015 (NOMINIERT)

Christoph Bangert – »Hello Camel« in der FREELENS Galerie, 9. Juni bis 25. August 2016

Zur Eröffnung der Ausstellung mit Christoph Bangert am Donnerstag, den 9. Juni 2016 um 19 Uhr, laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

»Meiner Erfahrung nach sind die beiden wesentlichsten Merkmale des Krieges Horror und Absurdität«, sagt Christoph Bangert. Nachdem er in seinem von den Medien gefeierten Buch »War Porn« den Umgang unserer Gesellschaft mit schrecklichen Bildern untersucht hat, setzt er sich nun in seiner neuen Arbeit »Hello Camel« mit der Absurdität des Krieges auseinander.

Unserer klischeehaften Vorstellung des modernen Krieges als rasantes, dramatisches und heroisches Ereignis stellt er seine ruhigen und aufgeräumten, jedoch ebenso eigenartigen und fremden Bilder der Kriege in Afghanistan, Gaza und dem Irak entgegen. Gleichzeitig ist »Hello Camel« eine Dokumentation des menschlichen Bestrebens, im Angesicht von Gewalt und Chaos so etwas wie Normalität zu schaffen.

In der FREELENS Galerie feiert seine Arbeit »Hello Camel« sowohl als Ausstellung als auch als Buch Premiere.

Christoph Bangert (geb. 1978) hat Fotografie an der Fachhochschule Dortmund und am International Center of Photography in New York studiert. Heute ist der gefragte Fotojournalist für internationale Magazine wie New York Times, Stern, Neue Zürcher Zeitung u.v.a. tätig. Christoph Bangert hat sich auf Kriegs- und Konfliktfotografie spezialisiert. So stammen viele seiner Reportagen aus Krisengebieten wie Afghanistan, Pakistan, dem Libanon oder dem Irak. Mit seinen Arbeiten hat er zahlreiche wichtige Preise gewonnen, darunter einen World Press Award und einen POYi Award of Excellence. Seine Fotos sind in zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen gezeigt worden. »Hello Camel« (Kehrer Verlag) ist sein mittlerweile viertes Buch.

https://www.freelens.com/galerie-archiv/hello-camel/

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Freitag, 3. Juni 2016

Goethe-Institut KULTURSYMPOSIUM WEIMAR ist eröffnet

Das Goethe-Institut hat heute die erste Ausgabe des KULTURSYMPOSIUMS WEIMAR eröffnet. Bis zum 3. Juni tauschen sich hochkarätige internationale Gäste aus Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Politik  zum Thema „Teilen und Tauschen” aus. Das dreitägige Kulturfestival startet mit Beiträgen des tschechischen Ökonomen Tomáš Sedláček und des amerikanischen Bestsellerautors Jeremy Rifkin sowie einer Diskussion mit der israelischen Soziologin Eva Illouz über die Bedeutung des Teilens und Tauschens für die Gesellschaft.

Das KULTURSYMPOSIUM WEIMAR greift gesellschaftliche Entwicklungen auf und stellt sie in einen kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Zusammenhang. Der Präsident des Goethe-Instituts Klaus-Dieter Lehmann erklärte in seiner Eröffnungsrede die Motivation des Goethe-Instituts, ein Kultursymposium zum Thema „Teilen und Tauschen” auszurichten: „Wenn die Ökonomie mit wirtschaftlichen Analysen alle Bereiche des menschlichen Zusammenlebens erklärt, dann kann es umgekehrt von Interesse sein, die Ökonomie anthropologisch oder kulturell zu betrachten. In den kommenden Tagen werden wir also ganz konkret Vorgänge des Teilens und Tauschens in buchstäblich aller Welt untersuchen – als kulturelle Haltung.”

Johannes Ebert, Generalsekretär des Goethe-Instituts: „Teilen und Tauschen sind Grundlagen menschlicher Kulturpraktiken. Sie spielen in allen Ländern eine große Rolle und haben Auswirkungen auf unsere Haltungen zu verschiedensten Lebensbereichen vom Carsharing bis zur Willkommenskultur. Als universelles Thema ist 'Teilen und Tauschen' hervorragend für die erste Ausgabe des Kultursymposiums geeignet, das auch die Expertise unseres weltweiten Netzwerks und unserer Partner widerspiegelt.”

Höhepunkt des Programms sind unter anderem die Deutschlandpremiere der deutsch-koreanischen Koproduktion „Being Faust – Enter Mephisto”, in dem Werte und Ideale in Form eines Spiels zum Tausch angeboten werden, sowie eine Kunstaktion zum „Kula-Ring”. Im Südpazifik zirkulieren von Insel zu Insel im Uhrzeigersinn Halsketten aus kleinen roten Muschelplättchen und Armbänder ohne unmittelbaren Nutzen für den Empfänger. In Weimar wird der „Kula-Ring” aufgegriffen von einer Installation mit Originalobjekten, einer partizipativen Kunstaktion und einer Fotoserie mit Beiträgen aus Südostasien, Afrika, Nahost und Europa.

Über fünfhundert Teilnehmende verhandeln in rund siebzig Veranstaltungen europäische Sichtweisen mit denen anderer Kulturkreise und bieten künstlerische und wissenschaftliche Zugänge zum Thema. Neben Vorträgen und Paneldiskussionen, laden partizipative Formate wie World Cafés und Fish Bowls zum kooperativen Austausch ein. Für das Kultursymposium wurde ein Kuratorium eingerichtet, dem Aleida Assmann, Bolat Atabayev, Christina von Braun, Ciarán Devane, Ágnes Heller, Neil MacGregor, Petros Markaris und Robert Wilson angehören. Zu den Teilnehmern des Kultursymposiums zählen Jean-Pierre Bekolo, Christophe Boesch, Yochai Benkler, Rajeev Bhargava, Christina von Braun, Ute Frevert, Newell Harry, Ágnes Heller, Ivars Ijabs, Wang Liping, Neil MacGregor, Evgeny Morozov, Hermann Parzinger, Hartmut Rosa, Martin Schick, Trebor Scholz, Ben Vickers, Joseph Vogl und viele andere.

Die Pressemappe sowie hochauflösendes Bildmaterial zum KULTURSYMPOSIUM WEIMAR 2016 finden Sie unter www.goethe.de/presse. Live-Streams von ausgesuchten Veranstaltungen und weitere Details zum Programm gibt es auf der Projektseite unter www.goethe.de/kultursymposium.

Das KULTURSYMPOSIUM WEIMAR ist eine zweijährlich stattfindende Veranstaltungsreihe des Goethe-Instituts, in der globale Gesellschaftsfragen mit Expertinnen, Intellektuellen und Künstlern aus dem Netzwerk der Goethe-Institute weltweit diskutiert werden. Das erste KULTURSYMPOSIUM WEIMAR findet unter dem Titel „Teilen und Tauschen” statt und wird ermöglicht durch die freundliche Unterstützung von Merck, Siemens und Volkswagen. Medienpartner sind 3sat, Deutschlandfunk, brand eins und Le Monde diplomatique.

Stipendium für Journalisten aus Kriegs- und Krisengebieten

Das Auszeit-Stipendium ist das neue gemeinsame Projekt von Reporter ohne Grenzen und der taz Panter Stiftung, einer gemeinnützigen Organisation, die mit der Berliner Zeitung „die tageszeitung“ (taz) verbunden ist.

Wir laden zwei Journalisten aus Kriegs- und Krisengebieten ein, für eine begrenzte Zeit in Berlin zu bleiben. Wir bieten ihnen Zuflucht und Ruhe für bis zu drei Monate. Das erste Stipendium wird von September – November 2016 vergeben, das zweite von November 2016 – Januar 2017.

Wer kann sich bewerben?

+ Journalisten die eine Auszeit benötigen. Dies kann z.B. der Fall nach Berichterstattungen aus einem repressiven Umfeld heraus sein oder nach einer Arbeit in Kriegs- oder in Unruhegebieten.
+ Journalisten die aufgrund ihrer Arbeit für eine Zeit aus dem Fokus staatlicher Sicherheitsorgane genommen werden müssen.

Was wir anbieten:

Wir erstatten Reisekosten, stellen ein angenehmes Apartment, sorgen für Taschengeld und eine  kostenlose Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs in Berlin für bis zu drei Monate. Teilnehmer/Innen können sich, wenn sie wollen, komplett aus dem öffentlichen Leben zurückziehen und die Zeit zum Schreiben oder Denken nutzen. Vielleicht möchten sie auch das politische Leben in Berlin erkunden. Natürlich werden wir bei allem behilflich sein.

Voraussetzungen:

Teilnehmer/Innen sollten in der Lage sein, in einfachem Englisch oder Deutsch zu kommunizieren. Sie sollten ferner ausreichende Arbeitserfahrungen als Journalisten vorweisen können. Darüber hinaus sollte die Absicht vorliegen, nach einer dreimonatigen Aufenthaltszeit in ihr Herkunftsland zurückzukehren.

Bewerbungen:

Bitte senden Sie das ausgefüllte Bewerbungsformular (http://t1p.de/ja9u, Word-Dokument) und die anderen angefragten Dokumente bis zum 30. Juni an: auszeit@reporter-ohne-grenzen.de

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SCHOLARSHIP FOR JOURNALISTS FROM COUNTRIES IN CRISIS OR AT WAR


(This invitation on RSF Germany’s website: www.reporter-ohne-grenzen.de/hilfe-schutz/auszeit-stipendium/#english )

02 June 2016 – Rest and Refuge Scholarship is a new project run by Reporters Without Borders Germany and taz Panter Foundation, a non-profit organization linked to „die tageszeitung“ (taz), the daily newspaper from Berlin.

We invite two journalists from countries in crisis or war to stay in Berlin. We offer them a time of refuge and rest up to three months. (The first journalist will be invited from September to November 2016, the second from November 2016 to January 2017).

Who can apply?

+ Journalists who need a time out from their difficult working conditions. This might be the case after covering stories in an oppressive environment or after covering stories in war or unrest.
+ Journalists who feel the need to lie low awhile and get out of the view of state security because of their journalistic work.

What we offer

We offer travel expenses, a decent apartment, pocket money and free transportation in Berlin for up to three months. Participants may completely withdraw from public life, use the time for writing or thinking, or they may want to explore political life in Berlin. Off course we would be of help in that.

Conditions

Participants have to be able to communicate in basic English or in German. Participants should have a relevant working-experience as journalists. They must have the intention to return to their country after three months.

How to apply

Please use the application form (http://t1p.de/ja9u, Word document) and send the other requested documents to: auszeit@reporter-ohne-grenzen.de. The deadline for applications is 30 June 2016.